Marketing-Kooperation für Autoren: Crossover Books

Martin Danesch, vielen Autoren als Programmierer der Patchwork-Autorensoftware bekannt, hat sich geärgert, dass unabhängig Veröffentlichende es im Buchhandel nach wie vor so schwer haben. Seine Antwort ist ein Konzept namens Crossover Books, das die Marketing-Anstrengungen vieler Autorinnen und Autoren bündelt, um so die Nachteile des unabhängigen Veröffentlichens auszugleichen.

Auf der Website stellt Danesch die Idee vor, wobei es grundsätzlich darum geht, dass jeder Teilnehmer das komplette Netzwerk an seinem eigenen Wohnort vertritt. Umgesetzt werden soll die Idee, wenn sich wenigstens 100 Autorinnen und Autoren dafür begeistern.

Grundsätzlich ist eine Zusammenarbeit von Autoren bundesweit sinnvoll. Der Selfpublisher-Verband plant ja ähnliches. Kritisch sehe ich den Bezug auf den Begriff “Verlag”. Denn verlegerisch tätig ist Crossover Books nun gerade nicht, sondern es geht darum, die Zusammenarbeit der Autorinnen und Autoren beim Marketing auf eine professionelle Ebene zu stellen. Am besten, Sie bilden sich selbst eine Meinung.

Matthias Matting
  • Matthias Matting
  • Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

One Comment

  • Leider lernt Herr Danesch nicht aus seinen Fehlern, und wiederholt sie sogar; Er hat sich die eu-Domain zu seiner Idee gesichert, die de dazu jedoch nicht. Mal schauen, wie schnell die mal wieder von seinem Gegenspieler aus Berlin gebucht wird.
    Des Weiteren ein Projekt, bei dem die com Domain noch erhältlich ist, wenn auch überteuert (so viel zum Thema: Manipulation durch Mitbewerber!), und auf dessen Internetauftritt weit und breit weder Datenschutzverordnung noch Impressum zu finden ist (Thema: DSGVO-Wahnsinn!). Wollen wir doch mal sehen, wie lange die Abmahnungen auf sich warten lassen.
    Und wer garantiert, dass die Autoren davon dann nicht betroffen sind.
    Schöne Idee, aber leider nicht durchdacht!

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