Marketing-Tipp: Wo Sie auf Preisaktionen aufmerksam machen können

Preisaktionen gehören zu den beliebtesten und auch effizientesten Marketing-Tools für eBooks. Die Idee: Schnäppchenjäger, eine ganz spezielle Zielgruppe, helfen dabei, das Buch besser im Ranking zu positionieren, sodass es danach auch von normalen Lesern gefunden wird. Doch wenn niemand von der Aktion erfährt, entfaltet sie keine Wirkung. Diesem Problem hat sich eine Reihe von Anbietern verschrieben, die auf ihren Webseiten oder per Newsletter auf Ihre Preisaktion aufmerksam machen. In der Tabelle unten finden Sie eine aktuelle Übersicht.

Aufgenommen habe ich Dienste, die speziell auf deutsche Kunden zielen. Wenn Sie Ihr eBook bei Amazon.com vermarkten wollen, finden Sie anderswo die passende Übersicht.

Was ist vor einer Preisaktion zu beachten? Geben Sie den Anbietern genügend Zeit, Ihr E-Book aufzunehmen und einzuplanen. Lassen Sie nicht alle am selben Tag auf Ihr Buch aufmerksam machen. Besser für das Ranking, das zeigen Experimente, ist es, die Verkäufe Schritt für Schritt zu steigern. Die besten Zugpferde, derzeit wohl Lesen.net, XTME, Buchdeals und KindOfBook, sollten Sie sich für den Schluss aufheben.

Kosten fallen derzeit bei den meisten Anbietern nicht an. Sie haben aber bei vielen die Option, zusätzliche Werbung zu kaufen (in der Tabelle in der Rubrik “Anzeigen” vermerkt). Das kann sich lohnen, weil Sie inzwischen natürlich nicht mehr der einzige Autor sind, der auf diese Weise wirbt. Pro Tag laufen bei Amazon.de derzeit etwa 300 Werbeaktionen mit reduzierten Preisen.

Wo Sie für Marketing-Aktionen werben können

SeiteAnzeigenVorstellungDealsGratisNewsletterWebBemerkungen
XTME.dexxxxxx
Lesen.netxxxxxx25 % Rabatt für Indie-Autoren
Buchdeals.dexxxxxmind. 50% Rabatt, Mindestumfang
KindOfBookxxxNewslettertausch
Buchregen.comxxx
Buchfans.comxxxx
Bestebookfinder.dexxxxx
Schnulze-der-Woche.dexxxNeuerscheinung, Liebesroman
LovelybooksxxxxAb ca. 500 €, auch zielgruppenspezif. Newsletter
Matthias Matting
  • Matthias Matting
  • Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

5 Comments

  • Vielen Dank für diesen hilfreichen Artikel, Herr Matting!

    Hier eine kleine Rückmeldung zu meiner Erfahrung mit lesen.net:
    Auf meine Anfrage hin wurde mir ein Angebot zur Werbung gemacht für 1x sponsored post als ebook Tipp (mit Bild des Covers und ca. 50-Wort-Begleittext) und 1x Versand des Tipps im Newsletter, beides an einem bestimmten Tag und trotz Indie-Rabatt für mehrere hundert Euro.
    Ich fragte nach, ob ich den Begleittext gegenlesen dürfte. Antwort: Machen sie normalerweise nicht, würden hier aber eine Ausnahme machen. Ich buchte und bekam wenig später Rechnung und von lesen.net geschriebenen Begleittext zugeschickt. Ich fand ihn nicht ganz gelungen, u.a. an einer Stelle irreführend, weil nicht auf mein Buch zutreffend. Ich formulierte einen konstruktiven Gegenvorschlag und bat um kurze Rückmeldung, ob dieser angenommen würde. Eine Viertelstunde später bekam ich folgende Mail: “So machen wir keine Geschäfte. Storno Ihrer Buchung anbei.” Auf meine erstaunte (und freundliche) Rückfrage bekam ich keine Antwort.
    Fazit: Teuer und sehr merkwürdiges Geschäftsgebaren. Keine Empfehlung von mir!

  • Guten Morgen Herr Matting,
    vielen Dank für diesen hilfreichen Artikel !
    Ich hatte kürzlich Kontakt mit Herrn Zum Winkel, dem Betreiber von XTME.de. Die Erwähnung einer 99-Cent-Preisaktion im Newsletter kostet da (jetzt auch) etwas. In der Tabelle oben steht’s als “gratis” drin.
    Viele Grüße

  • Ich habe nur einmal bei Lovelybooks 500 Euro ausgegeben, um eine Buchverlosung zu bewerben. (Die zehn Prints plus Porto kamen noch obendrauf.) Ein Großteil der Gewinner hat sich nicht mal bedankt, geschweige denn eine Rezension abgegeben. Niemand hat das Buch während dieser Zeit gekauft.

    Leserunden bei Lovelybooks zu veranstalten, gerät mittlerweile zur reinen Enttäuschung. Gefühlte 80 Prozent der Bewerber sacken die E-Books ein, melden sich nie wieder. Habe Lovelybooks mal angeschrieben, wie sie dieser rasant wachsenden Unsitte begegnen. Tun sie nicht. Tut ihnen Leid.

  • Hallo Matthias,
    danke für diese hilfreiche Liste! Kann es sein, dass die meisten dieser Websites inzwischen ausschließlich bezahlte Promotions anbieten? Wäre super, wenn du hierzu mal ein Update machen könntest 🙂
    Liebe Grüße
    Claudia

  • Lieber Matthias,
    vielen Dank für die Auflistung dieser Adressen und Deine hilfreichen Artikel!

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