Wie Sie über Amazon garantiert 100.000 Euro verdienen – in drei Regeln

Acht deutsche Selbstverleger, gab Amazon aus Anlass der Leipziger Buchmesse bekannt, haben seit dem Start von Kindle Direct Publishing mindestens 100.000 Euro umgesetzt (wieviel sie wirklich verdient haben, muss zunächst der Steuerberater ausrechnen). Amazon hat zwar keine Namen genannt, ich bilde mir aber ein, mindestens drei davon persönlich zu kennen – jedenfalls was man heute so “persönlich” nennt, also über das Internet.

Nika Lubitsch (“Der 7. Tag”, “Das 5. Gebot”) ist ganz sicher dabei. Jonas Winner hat zwar als erster in Deutschland 100.000 eBooks verkauft, jedoch zu 99 Cent, dürfte also eher nicht dazu gehören. Dafür rechne ich allerdings fest damit, dass auch ein Name darunter ist, den wohl kaum einer kennt: Jürgen Schulze vom Nullpapier-Verlag ist mit seinen Klassiker-Adaptionen seit Beginn sehr erfolgreich. Bei Gelegenheit werde ich hier einmal die Historie der Verkaufs-Rankings analysieren, so dürften auch die anderen derart erfolgreichen Kollegen leicht zu finden sein.

Erfolgsmeldung von KDP: 38 Autoren mit mehr als 25.000 Euro Einnahmen

Pünktlich zur Buchmesse veröffentlicht Amazon Deutschland aktuelle Zahlen zum Erfolg von Kindle Direct Publishing. Demnach haben bereits 38 Autoren mehr als 25.000 Euro über das Programm eingenommen, acht sogar über 100.000 Euro (ohne Einnahmen aus der Leihbücherei). 15 KDP-Autoren hätten jeweils mehr als 50.000 Exemplare verkauft – das gilt auch für Verlage schon als echter Bestseller.… Erfolgsmeldung von KDP: 38 Autoren mit mehr als 25.000 Euro Einnahmen weiterlesen

Self Publishing – ein Wirtschaftsfaktor? Wie groß der Markt wirklich ist.

Der geschätzte Kollege Andreas Winterer fragte mich gestern (im Zuge der Recherche für einen Beitrag im Hyperland-Blog des ZDF, Link folgt!), ob ich das Self Publishing schon für einen Wirtschaftsfaktor hielte. Eine interessante Frage – immerhin wird so viel darüber geschrieben, dass man diesen Verdacht gewinnen könnte…

Ich konnte nicht anders und habe mal nachgerechnet. Natürlich brauchte ich dafür ein paar Annahmen, die ich bewusst konservativ gewählt habe:

Self Publishing spielt vor allem bei eBooks eine Rolle
Bei Amazon tummelt sich der Großteil der Selbstverleger
Amazon hat 40 Prozent Marktanteil am eBook-Markt

Sex, Porno und eBooks – drei Tipps, die Self Publisher beachten sollten

Internet und Sex – das Netz scheint manchmal geradezu dazu erfunden worden zu sein, bestimmte körperliche Bedürfnisse seiner Nutzer zu erfüllen. Die Sexbranche war jedenfalls die erste, die im WWW so richtig Geld verdiente. Und sie ist auch wie kaum eine andere von der mit dem Netz entstandenen Raubkopier-Problematik betroffen. Sogar Erotik-Autoren werden übrigens gern beklaut – immer wieder stellt sich heraus, dass ein angeblich selbst publizierter Titel aus Geschichten aus dem Web beruht.

Der Markt ist jedenfalls da, das zeigen auch die Verkaufszahlen von Bestsellern wie “Shades of Grey” oder “80 Days”. Was sollte ein Autor beachten, der selbst in diesem Bereich veröffentlichen will?

Amazon macht Indie-Autorin fertig – oder doch nicht?

In der US-Blogosphäre ging am Wochenende der Fall der unabhängigen Autorin Jamie McGuire herum: Nachdem ihr zunächst selbst publiziertes Buch von einem Verlag aufgegriffen worden war, hatte Amazon allen Käufern der Indy-Version eine Rückgabe des Titels angeboten – auf Kosten der Autorin. Wollte Amazon McGuire schaden, weil sie sich einen Verlag gesucht hatte? Danach sah… Amazon macht Indie-Autorin fertig – oder doch nicht? weiterlesen

Tolino shine – ein erster Test (Update)

(Update vom 5.3.: Test der Onleihe) Der Tolino shine – ist er wirklich eine passende Antwort auf Amazons Kindle? Das hängt nicht nur davon ab, wie gut das Gerät gelungen ist, sondern auch davon, wie konsequent die Allianz aus Telekom, Weltbild, Hugendubel, Thalia und Club Bertelsmann das System umsetzt. Um über Erfolg oder Misserfolg zu… Tolino shine – ein erster Test (Update) weiterlesen

Kindle und Tolino im Vergleich

Als Kommentar zu Berichten über den Tolino shine las ich jetzt des öfteren: Warum soll ich mir den nun den Tolino kaufen statt eines Kindle von Amazon? Soll ich gar vom Kindle Paperwhite auf den Tolino umsteigen? Deshalb hier ein paar Argumente pro und kontra. 1. Offenheit In der Pressekonferenz zum Tolino fiel das Wort… Kindle und Tolino im Vergleich weiterlesen

Weltbild-Chef Carel Halff zu Tolino, dem eBook-Markt, Piraterie und Self Publishing

Im Zuge einer Recherche zum neuen Tolino-Projekt (mehr dazu hier) konnte ich ein Interview mit Weltbild-Geschäftsführer Carel Halff führen, das sich mit dem kompletten Markt befasst. Weltbild ist hierzulande einer der Vorreiter der Digitalisierung, hat selbst aktuelle E-Reader und Tablets zu Kampfpreisen auf den Markt gebracht und sieht sich mit 20 Prozent Marktanteil belohnt (nach… Weltbild-Chef Carel Halff zu Tolino, dem eBook-Markt, Piraterie und Self Publishing weiterlesen

Wer klickt wann und wo? Anatomie einer KDP-Select-Aktion

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nie ein eBook zu verschenken. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel – und es schien mir Zeit für eine solche Ausnahme, um mit Hilfe meines Thrillers Beisha-Getötet einmal systematisch den Zeitablauf einer KDP-Select-Aktion erfassen zu können. Eher zufällig ergab sich, dass auch Kollege Michael Meisheit mit seinem Irgendwas ist immer dieselben Gratistage nutzte – so konnte er ebenfalls noch interessante Zahlen liefern.

Zuerst zur Technik: Weil ich wissen wollte, woher die Amazon-Kunden von einem kostenlosen Titel erfahren, habe ich den Test vorher mit allen relevanten Portalen (siehe Die wichtigsten Adressen für Werbeaktionen mit kostenlosen eBooks) abgesprochen. Ich musste den Anbietern für die Werbung für mein eBook Spezial-Links zuteilen. Diese stellt praktischerweise und ganz legal Amazon selbst bereit, über den offiziellen Amazon-Link-Verkürzer amzn.to. Der wird unter anderem im Amazon-Partnernet angeboten, ist aber auch über bit.ly erreichbar. Bit.ly liefert zusätzlich auch noch die Statistik, die ich brauchte – nämlich sowohl, auf welchen Websites geklickt wurde (“Referrer”) als auch welcher Link wie oft angeklickt wurde (“Clicks”).

Die wichtigsten Adressen für Werbeaktionen mit kostenlosen eBooks

Als Self Publisher steht man früher oder später vor der Entscheidung: Soll ich mein Buch in einer Werbeaktion via KDP Select verschenken? Der Autor Matthias Brömmelhaus hat hierzu gerade ein paar spannende Gedanken ins Netz geschrieben. Wenn die Entscheidung gefallen ist, soll die Aktion aber auch möglichst effizient ablaufen. Und dazu müssen potenzielle Leser erst einmal erfahren, dass es das eBook kostenlos gibt.

Dazu bieten sich seit einiger Zeit verschiedene Portale an. Die Betreiber orientieren sich meist an den Amazon-Listen der kostenlosen eBooks. In der Regel können Sie aber auch selbst Ihre Verschenkaktionen listen lassen. Dazu brauchen Sie meist die Amazon-ID (ASIN) und eine Kurzbeschreibung. Manche Portale bieten auch Zusatzleistungen wie etwa einen “Deal des Tages”.