Gastbeitrag: Brauchen Selfpublisher einen Literaturagenten?

Spätestens wenn man als erfolgreicher Selfpublisher irgendwann mit einem Verlag verhandelt, fragt man sich, ob das nicht jemand übernehmen könnte, der sich damit besser auskennt: ein(e) Literaturagent(in). Petra Hermanns von der Agentur Scriptsforsale diskutiert in einem Gastbeitrag diese Frage. Ich übergebe das Wort:

Als Literaturagentin stehe ich zunehmend vor der gestellten Frage, ob Selfpublisher einen Literaturagenten brauchen. Eine Frage, die sich nicht eindeutig auf alle Märkte und Autoren beantworten, aber deutlich werden lässt, dass die Aufgabenbereiche der Agenten immer vielfältiger werden mögen. Vor wenigen Wochen konnte ich mich auf der Frankfurter Buchmesse mit der Branche über die neuesten Trends und Entwicklungen austauschen, das Thema Selfpublishing wurde dabei stets erwähnt und diskutiert.

“Das herkömmliche Buch wird aussterben” – der russische Autor Dmitri Glukhovsky über die Literatur der Zukunft

Dmitri Alexejewitsch Glukhovsky ist ein russischer Science Fiction-Autor der Gegenwart. Bekannt geworden ist er durch seinen Erstlingsroman Metro 2033, der in der Moskauer Metro spielt. Zu diesem Roman erschien auch eine gleichnamige Computerspiel-Umsetzung sowie die Fortsetzung Metro: Last Light. Glukhovsky hat in Jerusalem internationale Beziehungen studiert und arbeitete als Journalist für Russia Today, EuroNews TV und die Deutsche Welle.

Er lebte in Israel, Deutschland sowie Frankreich und spricht neben seiner Muttersprache Russisch auch Englisch, Französisch und Hebräisch. Die Demokratisierung der Medienbranche ist eines der Hauptthemen des russischen Autors und Journalisten Dmitri Glukhovsky, dessen Science-Fiction-Bestseller Metro 2033 (Heyne) bereits in zwei Action-Games mündete. Nicht zuletzt dank tausender Fans, die der Autor über eine eigens installierte interaktive Website am Roman teilhaben ließ, entwickelte sich Metro zum Mega-Hit. Glukhovsky plädiert dafür, auch in Videospielen komplexe Storys zu erzählen.