Warum es gut ist, das eigene Wissen weiterzugeben

Manchmal fragen mich Leser oder andere Autoren, warum ich hier in der Selfpublisherbibel alles verschenke, was ich weiß. Wenn ich mich das selbst gefragt habe, bin ich immer auf eine Antwort gestoßen: Ich glaube an das Gute im Menschen. Das ist vielleicht naiv, aber bisher bin ich noch nie des Gegenteils belehrt worden. Vielleicht gibt es so etwas wie Karma, jedenfalls hat sich (oft unter völlig unvorhersehbaren Umständen) aus “guten” Taten für mich immer etwas positives ergeben, und wenn es das gute Gefühl war, jemandem geholfen zu haben. Ich hatte deshalb auch nie Grund, andere für undankbar zu halten.

Warum ich das heute aufschreibe: Ich bin auf einem englischsprachigen Blog darauf gestoßen, dass es für derartiges Verhalten einen Namen gibt, der eben nicht “Naivität” oder “Gutgläubigkeit” lautet, sondern “Abundance Mentality”. Geprägt wurde der Begriff offenbar von einem gewissen Stephen Covey. Ich lese ungern Motivationsratgeber, erst recht keine nach vom “You can do it”-Prinzip geprägten, deshalb bin ich vorher wohl noch nie auf diesen Namen gestoßen.