Abrechnung Bookrix – was ist das Geheimnis?

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Kurt K. fragte vor 3 Jahren

Hallo, ich wundere mich schon seit einiger Zeit immer mal wieder über die Abrechnung bei Bookrix. Ich scheine da einen Gedanken- oder Rechenfehler zu haben. Bookrix verspricht ja 70% der Nettoerlöse. Ich lasse auch Amazon beliefern. Teilweise habe ich bei manchen Büchern fast ausschließlich Verkäufe über Amazon.
Die Rechnung müsste doch wie folgt aussehen:
2,99 Euro brutto
2,51 Euro netto
1,75 Euro abzgl. 30% Amazon
1,23 Euro abzgl. 30% Bookrix

0,92 Euro etwa die tatsächliche Auszahlung von Bookrix, was ca. 53% entsprechen würde.
Bookrix stellt einen Honorarrechner zur Verfügung. Dort wird darauf hingewiesen, dass sie einen Durchschnittserlös angeben, der sich aus allen größeren Shops ergibt, die ja alle unterschiedlich auszahlen. Google hat meines Wissens die geringste Auszahlung. Bei diesem Rechner werden für 2,99 Euro Verkaufspreis immerhin 1,01 Euro Honorar versprochen. Soweit ich das überblicken kann, hab ich das noch nie erreicht. Und gerade bei Verkäufen über Amazon müsste man doch eigentlich darüber liegen, wenn es angeblich der Durchschnittserlös ist.
Kennt jemand das Geheimnis?

3 Antworten
Matthias Matting Mitarbeiter antwortete vor 3 Jahren

Das ist tatsächlich verwunderlich, normalerweise zahlt Bookrix bei einem VK von 2,99 wirklich 1,23 € aus. War jedenfalls immrt so. Support fragen!

Kurt K. antwortete vor 3 Jahren

Leider habe ich mit dem Support so meine Probleme. Ich erhalte auf meine Fragen grundsätzlich nur knappe Abwehrreaktionen. In dem Fall schreiben sie mir einfach nur, dass ich 70% bekomme und ich alles auf der Webseite und im Vertrag nachlesen oder mit dem Honorar-Rechner ausrechnen könne. Dass es nach meiner Rechnung nicht passt, wird bislang einfach ignoriert. Deshalb frage ich nach dem Geheimnis, denn es scheint eins zu geben. Allerdings bin ich inzwischen auch so weit, dass ich mich wohl ganz KDP zuwenden werde.

Kurt K. antwortete vor 3 Jahren

Der Support hat sich nun doch noch mal bei mir gemeldet und auführlicher geantwortet. Im Grunde bin ich aber so schlau wie zuvor. Es wird auf Verschwiegenheitsklauseln bei den Verträgen mit den Partnern hingewiesen. Die 70% werden noch mal bestätigt und es wird auf den Rechner verwiesen, der die 1,01 Euro Durchschnittshonorar angibt. Wenn ich also weniger bekomme, dann liegt das daran, dass ich mehrheitlich in einem Shop verkaufe, der unterdurchschnittlich bezahlt. Damit sagt Bookrix also in meinem Fall aus, dass sie deutlich schlechtere Verträge mit Amazon abgeschlossen haben müssen als die 70%, die man im Selfpublishing über KDP bekommt.Mir kommt es jetzt nicht so sehr auf das Geld an. Trotzdem empfinde ich es schon als sehr merkwürdig. Zumal allen klar sein dürfte, dass Amazon üblicherweise den Löwenanteil der Einnahmen liefert (bei mir über Bookrix werden ca 70% der Bücher über Amazon verkauft). Das ist dann auch in der Berechnung des Durchschnittshonorars in meinen Augen wohlwollend gesagt verzerrt dargestellt, wenn dieser Punkt nicht berücksichtigt wird. Theoretisch ist es ja dann so gut wie ausgeschlossen, dass man überhaupt an das versprochene Durchschnittshonorar herankommt, wenn der größte Shop entgegen meinen Erwartungen wohl unterdurchschnittlich an Bookrix auszahlt. Wie schon geschrieben: Wenn Bookrix 70% der Nettoeinnahmen ausschüttet, müssen sie selbst wohl eher so um die 53% von Amazon erhalten.Mich würde jetzt nur noch interessieren, ob sich hier wirklich etwas geändert hat. Gab es wirklich mal 1,23 Euro von Bookrix? Wurde die Änderung kommuniziert? Oder hakt es vielleicht doch irgendwo und ich sollte mich erneut noch mal ernsthafter an den Support wenden? Seltsam finde ich es schon.Aktuell bleibe ich bei meiner Entscheidung, zukünftig erst mal Abstand zu nehmen. Sieht leider so aus, als würde ein weiterer Anbieter Amazon in die Hände spielen.

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