Als Selfpublisher auf der Frankfurter Buchmesse – Erfahrungen/Tipps?

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Anne Ortlepp fragte vor 2 Jahren

Hallo liebe Mitlesende,
wir sind mit einem Titel eines neuseeländischen Autoren (Bereich Psychologie/Psychotherapie, Form: Graphic Novel), der ihn in allen englischsprachigen Ländern selbstverlegt hat, auf der Frankfurter Buchmesse. Was wir dort möchten: Verleger anderer Länder (u.a. vor allem einen Deutschen) finden, auf das Buch aufmerksam machen, Kontakte zu Medienmachern herstellen.
Bisher machen wir Folgendes:
 
Treffen mit Verlagen und Zeitschriften ausmachen
Treffen mit Bolggern organisieren 
Das Buch wird am Stand ‘Independent Publishers’ eines amerikanischen Distributors ausgestellt 
 
Wir werden außerdem:
 
persönlich vor Ort sein und
einen Flyer mit allen relevanten Daten) +
ein paar Seiten derbereits übersetzten deutschen Edition dabei haben 
an interessanten Vorträgenin der Self-Publisher Lounge teilnehmen
 
 
Was können wir noch machen?
 
Spontan zu relevanten Verlagen gehen, die Zeiten anbieten, zu denen man zu ihnen gehen und sich vorstellen kann? Gibt es sowas?
Verlagspartys besuchen – was könnte uns das bringen?
 
Was sind eure Erfahrungen mit der Buchmesse? Hat jemand weitere Tipps?
 
Vielen Dank!
 

1 Antworten
Matthias Matting Mitarbeiter antwortete vor 2 Jahren

Die Buchmessen sind nicht dazu da, Verlagen Stoffe anzubieten. Siehe Flyer der FBM:

“Wie könnte man einen Stoff besser vorstellen als von Angesicht zu Angesicht?
Warum nimmst du also nicht dein Manuskript, eine Leseprobe, dein Exposé und fährst nach Frankfurt? So viele Agenten und Verlage auf einem Haufen triffst du sonst nirgends!
Zugegeben, das hört sich plausibel an. Dennoch wirst du auf diesem Weg keinen Erfolg haben. 

Buchmessen sind Handelsmessen und daher haben Agenten und Verleger ihre Termine oft schon Monate im Voraus abgesprochen, meistens sind die Terminkalender im Dreißig-Minu- ten-Takt zugepflastert. Weder Agenten noch Lektoren haben jetzt Zeit für neue Autoren. Sie können auf der Messe keine neuen Stoffe prüfen, und sie haben auch keine Lust, zweihundert neue Manuskripte im Koffer nach Hause zu tragen. Dafür gibt es Bürozeiten, Telefon, Post und E-Mail.”

https://www.buchmesse.de/files/media/pdf/fachbesucher-autorengrafik-frankfurter-buchmesse.pdf

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