Eure Meinung dazu? Mehrteiliger Leitfaden (Fachbereich IT/EDV)

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GEN-ONE fragte vor 5 Jahren

Hallo, erst möchte ich mal ein großes DANKE los werden für diese tolle Webseite! Schön das es noch Webseiten gibt, die der eigentlichen Idee des Internets noch folgen und diese so toll vertreten.*daumen hoch*

Nun zu meinem Vorhaben. Ich habe einen s. g. Leitfaden (IT/EDV) geschrieben, das Wort “Anleitung” wollte ich nicht nutzen, da ich sonst rechtl. Probleme bekommen könnte, so meine Vermutung.

Der Leitfaden besteht aus mehreren Teilen, die man auch, wenn man wollte, in ein fettes Buch umwandeln könnte, da es mittlerweile schon 3 Teile gibt. Aber das möchte ich nicht, sondern ich möchte nach und nach den Leitfaden, Teil für Teil (spezifisch), veröffentlichen. Ich gebe zu, dass dahinter auch eine gewisse “Gewinnerzielungsabsicht” steckt, und ich somit hoffe die Teile besser vermarkten zu können.

In diesem Leitfaden habe ich meine sehr spezielle Erfahrung und das Fachwissen aus vielen Jahren in einem speziellen Fachbreich der IT/EDV nieder geschrieben. Ein vorsichtiger Vergleich, den bestimmt jeder  versteht, würde lauten: Was muss ich tun, wenn ich in meiner Firma ein Emailsystem einführen möchte.

Aufbau: Ich habe im ersten Teil die Idee für den Aufbau gesucht und begonnen, eine Analogie zu einem Vorgang in der täglichen Welt zu suchen und diesen auch gefunden. Basierend darauf habe ich dann angefangen, eine kleine Geschichte zu starten, in der es um eine virtuelle Firma geht, die sich genau diesem spezifischen Thema annehmen muss und nun beginnt, dies intern umzusetzen. So will ich die Leser abholen und wie bei einem normalen Buch in die Geschichte mit rein ziehen und zeitgleich die Anleitung/den Leitfaden mit einbinden. Paralel dazu bringe ich immer wieder Beispiele zum Vorgang des täglichen Lebens, der zu meinem fachspezifischen Thema passt.

Ich  halte das für eine gute Idee, da es somit sehr leicht wird den Leitfaden zu lesen. Was denkt Ihr?

Ansonsten folgt der Aufbau folgender Struktur:

  • Cover
  • Vorwort (2 Seiten)
  • Handhabungsanleitung (2 Seiten)
  • Dank (1 Seite)
  • Kurzerläuterung zum fachspezifischen Thema (2 Seiten)
  • Die Frage nach dem Wieso – Weshalb – Warum (2 Seiten)
  • Liste von Nutzen und Risiken bei er Umsetzung (2 Seiten)
  • Kurze Begriffskunde (2 Seiten)
  • Mehrere Abschnitte mit spezifischen Themen und der Analogie (10 Seiten)
  • Kurzzusammenfassung (2 Seiten)
  • Beginn der Geschichte (die virtuelle Firma) (10 Seiten)
  • Break des Leitfadens Teil 1 – ich leite über in eine Art Kaffeepause (1 Seite)
  • Eine Seite “Über mich” (1 Seite)
  • Anlagen (1 Seite)
  • Weblinks (1 Seite)
  • Downloads zum Leitfaden (1 Seite)
  • Quellangaben und Literaturhinweise (1 Seite)
  • Eine Seite mit rechtlichen Informationen (2 Seiten)
  • Ein Begriffsglossar (20 Seiten; ein Begriff je Seite, macht das Programm iBooks so)

Eine Seite für “die Rückseite eines Buches” habe ich noch nicht wirklich erstellt, weil ich bisher die Notwendigkeit nicht erkenne.

Ich möchte das Ganze später in einer etwas strammeren Variante dann noch als Enterprise Version heraus bringen. Die ersten Ausgaben sind mit dem Untertitel “Für Einsteiger und Fortgeschrittene” betitelt, da ich auf beide dieser Welten eingehe.

Bin ich da auf dem richtigen Weg?

Meine Probleme: Ich habe große Angst, rechtl. Fehler zu machen. Insbesondere der Punkt des Datendiebstahls macht mir große Sorgen. Ich möchte ja nicht, dass meine Arbeit kopiert wird. Hier habe ich mich einfach an anderen Werken orientiert und einen entsprechenden Rechtstext verankert. Auch ob ich ggf. Probleme bekomme, weil ich natürlich mein Wissen niederschreibe, was ich mir über viele Jahre in einer großen IT Firma hier in Deutschland angeeignet habe, macht mir Sorgen. Ggf. könnte die Firma ja sagen .. “das hört sich nach UNS an … das wollen wir nicht”. Ich nenne diese Firma natürlich nicht und ich bleibe sehr allgemein in meinen spezifischen Aussagen und Werten die ich in meinem Leitfaden nenne. Kann man sowas prüfen lassen?

Tool: Ich nutze im Moment iBooks auf meinem Mac und bin damit sehr zufrieden. Kann ich dabei bleiben? Verrückt?

Teil 1 möchte ich “verschenken”, so als eine Art “Lockvogel”. Teil 2 und 3 sollen dann 3,99 Euro als digitale Variante kosten. Eine Printausgabe ist nicht vorgesehen. Verrückt oder eine gute Idee?

Ich danke schon mal vorab für Tipps, Anregungen, Antworten, etc. und freu mich auf das was da so kommt 🙂

3 Antworten
Matthias Matting Mitarbeiter antwortete vor 5 Jahren

Hallo, Lange Frage 🙂

Idee: gut! Warum sollte es bei “Anleitung” rechtliche Probleme geben? Sehr unwahrscheinlich. Aber Leitfaden ist auch gut.

Aufbau und Struktur – gut.

Datendiebstahl kann man nicht verhindern. Auf die ehrlichen Kunden konzentrieren! Ein Rechtstext bringt GAR NICHTS. Warum sollte sich ein Raubkopierer davon abhalten lassen?

Ob die Firma etwas dagegen hat, kann durchaus ein Anwalt prüfen. Sind es denn Firmen-Interna, wo du unterschrieben hast, die nicht weiterzugeben?

Tool: mit iBooks Author erreichst du ja nur Apple-Kunden, 10% des Marktes. Nimm Jutoh!

Print lohnt sich durchaus.

gen-one antwortete vor 5 Jahren

Hi, vielen Dank für das Feedback, was  mich sehr freut!Ja, ich habe mir Mühe gegeben .. daher so langer Text 🙂

– Anleitung, rechtl. Probleme: hm, weil man ja immer mal liest, dass Leute verklagt werden, weil die ja “angeleitet” haben und dabei dann was nicht ganz richtig war und es dadurch ggf. finanziellen Schaden etc. beim Anweder gab. Daher möchte ich nicht dass mich Jemand darauf festnageln kann.

– ob die Firma was dagegen hat: da hoffe ich halt das es keine Probleme geben kann, weil ich diese Firma ja nie direkt nenne und auch keine Spezifika aus dieser Firma. Also keine Firmen-Interna! Ich bleibe sehr allgemein in meinen spezifischen Aussagen und den Werten sowie den Wörtern, die ich in meinem Leitfaden nenne. Das hätte auch jede andere Firma so umsetzen und entwickeln können. Und ich schreibe es ja alles aus meinem Kopf (Wissen). Nichts basiert auf Unterlagen der Firma, die ich ja nicht besitze. Auf jeden Fall frage ich hier dazu aber noch mal genau einen Anwalt.

– iBooks Author: das Tool kann ja verschiedene Formate exportieren (PDF, iBooks, Text), daher hatte ich auf eine größeren Kreis gehofft, weil ich das hoffentlich irgendwie auch umwandeln kann in ePub, emobi etc. Anfangen möchte ich auf jeden Fall erst mal mit Amazon.Dazu werde ich die Ausage noch mal speziell in einer geänderten Variante erstellen, damit die auch im normalen Kindle gut aussieht. Die PDF Version hat ja bis zu 4 Farbwerte. Testen werde ich das mit der Kindle-App.Dennoch schau ich mir Jutoh auf jeden Fall mal an 🙂

– Datendiebstahl: klar, so richtig dagegen machen kann man nix, aber man kann es ja so schreiben, dass es im Falle eines Falles böse für Denjenigen enden wird, weil ich ja klar darauf hingewiesen habe dass er es nicht darf und er sich so nicht rausreden kann. So hoffe ich.

Toll finde ich, dass Ihnen der Aufbau und die Struktur sowie die Idee gefällt. Gibt nämlich diese Art von Anleitung bzw. so einen Leitfaden noch nicht, jedenfalls nicht im deutschen Sprachgebrauch.Ich werde mal etwas konkreter: Es geht um Asset- und Konfigmanagement IT/EDV

Banal ausgedrückt: Um die Verwaltung von großen IT/EDV Beständen.Gehört so in den Bereich wo sich auch Prozessmanagement, Problemmanagement, … tummeln. Ich werde schnellstmöglich mal eine Version, die kostenlose, veröffentlichen … und hoffe dass auch der “Zungenschlag” (die Schreibweise) gefällt.Wenn Sie möchten schicke ich Ihnen vorab eine Version als PDF zu.

Vielen Dank und liebe Grüße gen-one

Matthias Matting Mitarbeiter antwortete vor 5 Jahren

Hallo,

  1. vom PDF zum Mobi/ePub, das ist keine gute Idee. Wenn Amazon erstes Ziel ist, unbedingt mit ePub/Mobi anfangen.
  2. Haftung für falsche Anleitung: wenn jemand der Anleitung folgt und einen unmittelbaren Schaden erleidet, kann das Haftung nach sich ziehen. Kann man aber nicht per AGB ausschließen. Muss halt alles korrekt sein 🙂
  3. Datendiebstahl: lässt sich mit einem Hinweis auf böses Ende weder verhindern noch interessieren sich Raubkopierer für diesen Hinweis.
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