Liedtexte zitieren bei "zeitgenössischen Roman"

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Dirk Gerlach asked 5 Jahren ago

Kurze Vorgeschichte:
Mein Roman beschreibt eine Retrospektive des Jahres 1993.
Mein Protagonist schwelgt in Erinnerungen dieses Jahres, aber auch in der Vergangenheit.
Hierbei spielen immer wieder Musiktitel dieser Zeiten eine Rolle, die er mit den jew. Lebenssituationen in Verbindung bringt.
Insbesondere darin spezielle Textzeilen, die seine Sitaution, besonders hervorheben.
Wenn ich es richtig verstanden habe, darf ich diese NICHT zitieren?!
Schade genug…auch wenn es nicht das Gleiche ist – aber kann ich sie so ggf. “umgehen”?
Text im Vorwort:
Aus Urheberrechtsgründen ist es leider nicht möglich, in diesem Roman Liedertexte zu zitieren. Für die musikalische Rahmenbegleitung zum Roman, empfiehlt es sich daher, die einzelnen Stücke im Internet anzuhören … einer der Vorteile gegenüber 1993, die einem das 21. Jahrhundert so bietet. Folgen sie daher den [x]-Markierungen im Text. Die Verweise zu den Titeln finden Sie im Anhang)
Im Anhang befinden sich dann Titel, CD-Name, Komponist, Erscheinungsjahr
Auch verboten?
Danke für Feedback!
Dirk

4 Antworten
Matthias Matting Mitarbeiter answered 5 Jahren ago

Es sollten halt keine Links auf illegale Seiten sein. Ansonsten okay.

Dirk answered 5 Jahren ago

THX!Es sind nichtmal Links – nur der Verweis auf die Titel…da die alle bei Youtube sind, kriegt das jeder selber hin…aber leider ist das nur ein Vehikel 🙁 Gibt es keine bessere Lösung (Außer jeden Komponist einzeln anzuschreiben / zu bezahlen…was allein schon bei den TALKING HEADS unbezahlbar sein dürfte)

Dirk answered 5 Jahren ago

Gibt es eigentlich eine Suchmaschine,wo man (mögl. international) abfragen kann, wo die entsprechenden Musikrechte liegen?
Vielleicht mache ich mich ja doch noch mal daran, alle zu fragen – vielleicht klappt es ja

Dirk answered 5 Jahren ago

Suchmaschine gefunden – für alle, die sich daran machen wollen, Musiktexte in ihren Romanen zu veröffentlichen:
https://online.gema.de/werke/search.faces

Meine ersten Versuche haben ergaben:
Deutsche Künstler/innen (gerade wenn es ältere Musikstücke sind – in meinem Falle: NDW), sind gar nicht sooo teuer… das kann man ggf. sogar bezahlen.
Bei ausl. Künstler/innen ist es insofern schwierig, dass man dort teilw. eine Übersetzung des ges. Romans verlangt.
Die Lizenzen werden nach Auflagenhöhe bzw. in Zusammenhang mit einer zeitlichen Begrenzung vergeben. So kann man z.B. eine Lizens für max. 6.000 Auflagen erwerben, die dann in 5 Jahren erlischt – heißt: wenn man innerhalb der 5 Jahre nicht mehr als 6.000 Stk. verkauft, ändert sich auch der Preis nicht. Nach 5 Jahren muss man dann eine neue Lizenz erwerben (wieder für 6.000 Stk. oder natürlich auch mehr), oder man muss bei Veröffentlichungen danach auf die entsprechenden textzeilen verzichten.

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