Nicht nachvollziehbare hohe Anzahl von Rezensionen an einem Wochenende

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Rosi Wanner asked 1 Jahr ago

Hallo zusammen,
am letzten Wochenende sind bei einem meiner E-Books die Rezensionen sprunghaft von 499 auf 1940 angestiegen. Da ich mir dieses Phänomen nicht erklären kann, weil die durchschnittliche Rezi-Anzahl wöchentlich bei diesem E-Book bei eins bis zwei liegt (und auch die aktuellen Verkaufszahlen das nicht hergeben), habe ich beim Amazon-Support nachgefragt. Der Support fühlt sich nicht zuständig und schickt mich von Pontius zu Pilatus, ohne mir einen wirklich kompetenten Ansprechpartner nennen zu können, bzw. ohne sich großartig um eine Erklärung/Lösung zu bemühen. Hat jemand schon mal die Situation einer sprunghaft ansteigenden Anzahl von Rezis gehabt? Wenn ja, gab es dafür eine Erklärung?
Vielen Dank und schöne Grüße
Rosi Wanner

5 Antworten
Matthias Matting Mitarbeiter answered 1 Jahr ago

Das geht gerade allen so, es werden wohl alte Rezensionen aus früheren Jahren nachgebucht. 

Rosi answered 1 Jahr ago

Ganz lieben Dank für die Antwort! 

Holmer Rosenkranz answered 1 Jahr ago

Nachbuchungen kann ich mir nicht vorstellen. Ich mache gerade dasselbe durch. Auch ich habe bei Amazon nachgefragt, ob hier manipuliert wird und von wem. Die Antwort war freundlich und nichtssagend. Man bedankte sich bei mir für meine Nachricht, man wolle der Sache natürlich nachgehen, weil man Manipulationen rigoros bekämpft. Aber man werde mir kein Ergebnis der Untersuchung übermitteln, das müsse ich verstehen. Da war mein Argwohn natürlich geweckt. Meine 4 Bücher bei Amazon, veröffentlicht 2013, 2015, 2016 und 2019 hatten, bevor der Wahnsinn losging, 85, 83, 129 und 779 Bewertungen. Hauptsächlich echte Bewertungen mit Text. Jetzt sind es 1308, 1097, 1137 und 2196. Beim Letzten purzeln immer noch welche rein. Das sind aber alles nur One-Klick- Bewertungen ohne Text, die es ja erst seit Mitte 2020 oder 2021, gibt. Meine Verkaufszahlen rechtfertigen diese Menge an One-Klick-Bewertungen überhaupt nicht, da man ja ein Buchexemplar kaufen muss, wenn man rezensieren will. Besonders bei meinen ersten drei Büchern, wo es noch gar keine One-Klick-Bewertungen gab. Bedeutet: In der Regel, vor dem Phänomen, bekam ich pro 20 verkauften Büchern etwa eine One-Klick-Bewertung. Bei insgesamt 7500 Bewertungen müsste ich also 150000 Bücher verkauft haben. Hier liegt der Hase im Pfeffer. Ich hatte zwar gute Absätze, besonders in den Erscheinungsjahren, aber 150000 sind Utopie. Das Schlimme ist, das hinter diesem mysteriösen Vorgang ein System zu stecken scheint. Meine Bücher werden in der Sternebewertung immer schlechter. Das Mittel liegt immer leicht unterhalb von 4 Sternen. Die Verteilung ist von 1* bis 5* so verteilt, dass immer ein Abwärtstrend vorliegt. Tausende Bewertungen nützen wenig, wenn die Sternebewertung immer weiter fällt. Besonders bei meinem letzten Buch tut mir das besonders weh. Was bezweckt Amazon damit? Viel bringt viel? Ich jedenfalls denke, dass damit mein Verkauf eher leidet. Ich finde das nicht in Ordnung, was Amazon hier macht. Die verstoßen doch damit gegen ihre eigenen Rezensionsrichtlinien. Ich habe mir für alle Fälle Hardcopys gemacht. Übrigens findet man auf Amazon schon Bücher mit über 22000 Bewertungen. Ganz im Ernst, wer glaubt denn so was.

Matthias Matting Mitarbeiter answered 1 Jahr ago

Es sind aber Nachbuchungen. Läuft schon länger und geht systematisch über die Jahre, von alt nach neu. Auf dem Kindle konnte man schon lange Sterne vergeben. Die wurden aber ebenso lange nicht gezählt, erst ab 2021. Jetzt zählen sie die eben mit.

Holmer Rosenkranz answered 1 Jahr ago

Okay, wusste ich nicht. Danke für die Info.

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