Roman und Realität

Kaer fragte vor 2 Jahren

Darf ich in einem Roman Namen von Unternehmen verwenden, die es auch “in echt” gibt? Wenn meine Figur Max Müller also Maler wäre und auf seinem Firmenwagen “Malermeister Müller” steht, komme ich dann in Konflikt mit real existierenden Betrieben? Oder bei Namen von Geschäften, Restaurants, Kneipen etc.?
Und was ist mit realen Orten? Wenn ich zum Beispiel die Arbeit von Sozialarbeitern in München beschreibe, aber in einem rein fiktiven Kontext, weiß ich nicht, wie viel es mit der Realität zu tun hat. Wäre es besser, auf Ortsnamen und Lokalkolorit zu verzichten?
In vielen Romanen findet man ja zu Beginn einen Hinweis, dass alle Personen, Orte etc. fiktiv genutzt werden. Gibt es dazu Vorgaben / Vorlagen?

2 Antworten
Kaer antwortete vor 2 Jahren

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Der Artikel und die weiterführende Diskussion sind sehr hilfreich, aber einige Punkte sind m. E. noch offen, nämlich der Umgang mit zufälliger Namensgleichheit bei erfundenen und realen Personen oder Unternehmen und die Frage, ob ich Verhalten oder Vorgehensweisen für Gruppen erfinden darf, die es auch in der Realität gibt (z. B. die Sozialarbeiter in München).
Und was ist mit dem berühmten Passus “Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen …”?

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