Self-Publishing direkt oder über Distributor?

Alle Selfpublishing-Fragen und AntwortenKategorie: MarketingSelf-Publishing direkt oder über Distributor?
Martin Kreiter fragte vor 5 Jahren

Hallo, mein erstes Buch ist fertig, die Frage ist jetzt: selbst (bei Amazon) einstellen, bewerben etc – und das max. Honorar einstreichen – oder über Verlage wie neobooks, Tredition etc weit verbreiten? Überwiegen die “Support Dienstleistungen” dieser Partner den Nachteil des veringerten Erlös?
Danke und Gruß,
Martin

6 Antworten
Katja antwortete vor 5 Jahren

Das sind keine Verlage, sondern Distributoren. ebook Verlage sind books2read etc. Und was du machst, musst du schon für dich selbst entscheiden

Martin antwortete vor 5 Jahren

Ich notiere mir mal “öfter für mich selbst entscheiden”. #lebenshilfe #dankedafür 😉

Matthias Matting Mitarbeiter antwortete vor 5 Jahren

Ich habe das Wort Verlag mal entfernt, wie Katja schon anmerkte, sind das Distributoren. Verlage geben einem Geld VOR der Veröffentlichung und bezahlen ALLE Kosten. 
Was die Frage betrifft: Das muss tatsächlich jeder für sich entscheiden. Am besten mal beides ausprobieren, mit Firmen, die keine langen Vertragslaufzeiten haben, geht das.

Katja antwortete vor 5 Jahren

Viele Verlage, gerade ebook-Verlage, geben einem aber auch kein Geld mehr vor der Veröffentlichung, sondern sogar sehr viel später, in Form von halbjährlichen Abrechnungen. Und manche von denen lassen sich sogar das Lektorat indirekt bezahlen, indem es bei \”Wunsch nach Lektorat\” weniger Tantiemen gibt.

Martin antwortete vor 5 Jahren

Danke für die Hinweise! Man möchte ja so gerne die vielversprechendste Einstiegsstrategie finden. Ich habe mit Interesse Matthias Mattings Artikel über KDP Select gelesen. 3 Monate auf diesem Weg exklusiv “Sichtbarkeit” schaffen…und dann über bspw. neobooks in die Breite gehen – empfehlenswert? Gibt es da Erfahrungswerte? Schönen 1. Mai!

Matthias Matting Mitarbeiter antwortete vor 5 Jahren

@Katja: “Verlag” kommt von “vorlegen”. Ein Unternehmen, das keine Vorschüsse zahlt und den Autor das Lektorat finanzieren lässt, ist kein Verlag, egal wie es sich nennt, sondern ein Pseudo-Verlag. Welcher “eBook-Verlag” geht denn so vor? Vor solchen Firmen ist ja eine Warnung angebracht.
@Martin: die erfolgversprechendste Strategie ist für jeden anders (zum Glück), sonst würden es ja alle so machen und keiner hätte mehr Erfolg 😉 Es gibt Leute, die schwören auf exklusiv Amazon, andere verdienen bei Tolino inzwischen mehr. Kann also beides funktionieren.

Deine Antwort

19 + 9 =