Tipp: Mit Inklewriter interaktive Geschichten schreiben und bei Amazon & Co. veröffentlichen

Die einzelnen Textfragmente verknüpft Inklewriter über Options-Links miteinander. Rechts eine Übersicht des kompletten Inhalts.

Wer Computerspiele mag, kennt auch ihren wesentlichen Unterschied zum Buch: Die Story, die sie erzählen, verändert sich, und zwar basierend auf den Entscheidungen des Lesers der Geschichte, den man in diesem Genre Spieler nennt. Gute Computerspiele beruhen immer auf hervorragenden Geschichten – Klassiker wie Zork zeigen, dass man sogar all das grafische Beiwerk weglassen kann, wenn die Story nur fesselnd ist. Interaktive Geschichten lassen sich aber auch im Buch erzählen.

Hier bietet sich das eBook an, das eine technisch saubere und einfache Umsetzung erlaubt. Der Leser entscheidet dann per Fingertipp oder Klick, wie die Geschichte weiter geht. Wer sich je an einem interaktiven Stück versucht hat, weiß, welche Schwierigkeiten erzählerischer Art darin stecken. Immerhin muss man für jede Entscheidungs-Option die Geschichte spannend und konsistent fortsetzen. Findet man keinen Kniff, die Storyline wieder irgendwann wieder zusammenzuführen, potenziert sich die Menge zu schreibenden Textes mit jeder Entscheidungsmöglichkeit des Lesers.