Wie Selfpublisher und Verlage mit dem Thema Kopierschutz umgehen

Einige Verlage verkaufen ihre Titel inzwischen nur noch ohne harten Kopierschutz (DRM). Das ist sinnvoll – inzwischen sollte sich herumgesprochen haben, dass ein Kopierschutz nur den ehrlichen Lesern schadet. Denn er verhindert, dass die Käufer das eBook nutzen können, wie es ihrem Bedarf entspricht. Wenn ein eBook-Leser zum Beispiel von Amazon zu Tolino oder in entgegengesetzte Richtung wechselt, warum auch immer, kann er all seine mit DRM versehenen eBook-Käufe ab sofort vergessen: Diese sind auf dem neuen Gerät nicht lauffähig. Und das DRM zu entfernen, das verbietet in Deutschland das Gesetz.

Von “großer Quatsch” bis “unverzichtbar”: Was Dienstleister zum Thema Kopierschutz meinen

Im vierten und letzten Teil der Umfrage von buchreport.de und selfpublisherbibel.de geht es auch um das leidige Thema DRM, vulgo Kopierschutz. Weil für die Auswahl der richtigen Plattform nicht ganz unwichtig, fasse ich die Meinungen hier kurz zusammen – die kompletten Statements finden Sie bei buchreport.de.

BoD: “Unser Vertriebspartner wie Amazon und Apple setzen DRM voraus, diesen Standard legen wir daher auch für alle anderen Vertriebsplattformen zugrunde.”

Xinxii: “Wir empfinden wir DRM als ständiges Ärgernis.”

Neobooks: “Ich persönlich denke, dass DRM letztlich kaum ein Hindernis für die illegale Verbreitung von Inhalten darstellt.”

Monsenstein: “Ich halte hartes DRM für totalen Quatsch.”