Blick über den Tellerrand: Ein bisschen Mathematik zur Wiederholung – Vorsicht vor GetMyAds

Underwater scene of a businessman taking the bait

Autorinnen und Autoren, ob nun Selfpublisher oder für Verlage schreibend, sind ja immer auch Unternehmer – ob sie nun wollen oder nicht. Das weckt bei manchen ein Interesse daran, wie sich denn, abgesehen vom Schreiben, sonst noch im Internet Geld verdienen ließe. Vielleicht mit Kursen zu den eigenen Lieblingsthemen, mit Affiliate-Programmen oder Webinaren.

Gastbeitrag: Meine Erfahrungen – vom Verlagsautor zum Self Publisher

Daphne Unruh kannte ich bereits. Seinerzeit war der selbe Literaturagent für uns tätig gewesen. Ich hatte gerade meinen ersten Buchvertrag mit Ullstein unterzeichnet, während Daphne ihren eigenen Weg ging: mit Self Publishing. Ihr anschließender Erfolg überraschte mich. Mit Self Publishing kann man inzwischen so viele Leser erreichen? Im vergangenen November lud mich Daphne nun zum Berliner SP-Stammtisch ein. Welch ein Glück für mich!

In einer Kreuzberger Pizzeria erwartete mich geballtes Know-How: Nika Lubitsch, Matthias Matting, Michael Meisheit, Vanessa Mansini, Kira Gembri, Eileen Janket, Rebecca Cantrell. Abgesehen von Nika Lubitsch hatte mir vor diesem Abend keiner der Namen etwas gesagt. Das sollte sich schlagartig ändern, denn alles, was ich im Laufe des Abends erfuhr, sollte mich für drei Tage völlig elektrisieren und nicht mehr zur Ruhe kommen lassen.

Kindle Singles: Erfahrungen eines Autors mit dem neuen Amazon-Programm

Vor vier Wochen wusste ich noch nicht, was ein Selfpublisher ist, jetzt bin ich selbst einer. Stimmt nicht ganz, aber so ähnlich fühlt sich das für mich an, wie ich dazu gekommen bin, meine Erzählung „Vater, Mutter, Kind“ für die Amazon-Singles Edition beizusteuern, die jetzt endlich mit der lange angekündigten Werbekampagne gestartet ist.

Als einer, der schon diverse Bücher, bislang vorwiegend Übersetzungen, veröffentlicht hat, verfolge ich seit längerem die Entwicklung auf dem Selfpublisher-Markt. Ich komme auch in den Gesprächen mit Kollegen, die selber selfpublishen, immer wieder zu dem Schluss, dass diese Option zwar reizvoll ist, die Algorithmen aber, auf die ich auch im Zuge meiner Selbstveröffentlichung gestoßen werde, eine schöne mathematische Umschreibung dafür sind, dass der Teufel immer auf den dicksten Haufen scheißt.

Im Ausland veröffentlichen? Der spanischsprachige Markt im Blick

Nachdem wir uns allgemein mit Möglichkeiten und Gefahren der weltweiten eBook-Märkte befasst haben, wird es in lockerer Folge direkt in die jeweiligen Länder gehen. Dazu habe ich mir Gastautoren gesucht, die in dem jeweiligen Land leben. Den Anfang macht Elke Becker – sie lebt in Spanien. Elke, du hast das Wort.

Nachdem nun nach Spanien auch Mexiko zu den Ländern der Amazon-KDP-Welt gehören, ist es Zeit, sich auch mit den spanischsprachigen Märkten zu beschäftigen. Mexiko wird vermutlich im spanischsprachigen Südamerika nur den Anfang bilden. Bevor ich auf meine Einschätzung zu Mexiko eingehe, bleibe ich in Europa. Der Kindle ist bereits vor einem Jahr in Spanien angekommen.