Bei Google Play Books selbst eBooks einstellen – so geht’s

Der Buchladen von Google Play ist auf fast allen Android-Smartphones vorinstalliert. Zwar wird er nicht von jedem Handy-Besitzer genutzt, aber die Basis ist doch groß genug, dass Play Books eine interessante Plattform ist. Die Voraussetzungen, um dort zu veröffentlichen, sind minimal: Man braucht keine ISBN, nur ein eBook im ePub-Format und eine Anmeldung. Ausgezahlt werden allerdings nicht wie bei Amazon oder Apple 70 Prozent der Erlöse, sondern nur 52 Prozent, immerhin unabängig vom Preis.

Software-Tipp: Auch ohne Apple-Computer eBooks bei Apple iTunes hochladen (und iTunes Author nutzen)

Apple hat seinen iTunes-Store ganz ordentlich abgeschottet: Wer keinen Mac besitzt, hat auch nicht die Chance, dort selbst eBooks hochzuladen. Dazu braucht er nämlich die Software iTunes Producer, die es nur für MacOS gibt. Auch Multitouch-Bücher mit iTunes Author zu erstellen, kann man als reiner Windows-Nutzer vergessen.

Nun könnte man auf die Idee kommen, einen Freund mit Apple-Rechner zu fragen, einen günstigen Gebraucht-Mac zu kaufen oder einen Distributor zu beauftragen. Es hat aber vielleicht nicht jeder einen solchen Freund. Macs werden mit dem Alter nicht wirklich billig – das ist gut für Mac-Besitzer, die alte Modelle noch gut verkaufen können, aber schlecht für jemanden, der nur mal eben einen Mac-Rechner braucht, und zwar nur für das eine. Dem Distributor schließlich muss man einen Teil des Honorars abgeben – immerhin ist es dann nicht mehr nötig, sich unbedingt eine US-Steuernummer zu besorgen, die man für die Direktbelieferung von iTunes unbedingt braucht.

Ach ja, es ist auch möglich, MacOS in einer so genannten Virtuellen Maschine (VM) auf dem Windows-PC zu installieren. Aber dazu braucht man eine legale Version des Mac-Betriebssystems, die man nur über einen Mac bekommt. Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz, denn wer einen Mac hat, braucht diesen Artikel nicht zu lesen…