Mehr als ein Echo: Warum Amazon einen Lautsprecher verkauft und warum das schlau ist

Natürlich wieder einmal überraschend hat Amazon gestern einen Lautsprecher vorgestellt. Einen Lautsprecher? So ein Ding, das Lärm macht? Natürlich ist Echo (den man derzeit nur auf Einladung bestellen kann) weit mehr als das. Auf den ersten Blick ist es einfach eine Art Siri im schwarzen Zylinder. Echo hört seinem Besitzer (und dessen Familie) zu, beantwortet Fragen und führt Befehle aus. Das ist etwa dasselbe, als läge das Smartphone dauerhaft auf dem Wohnzimmertisch. Nur dass Echo vermutlich einen besseren Sound produziert.
Dass an dieser Stelle der große Aufschrei von wegen Privatsphäre kommt, ist einerseits erwartbar, andererseits bei genauerem Hinsehen unverständlich. Denn jeder, der ein Smartphone mit sich herumträgt, besitzt bereits ein ganz privates Echo, das all seine Befehle auf Apple-, Google-, Amazon- oder auch Samsung-Server im Ausland überträgt.

Autoren-Tipp: Wie kommt Spannung in eine Geschichte?

Im Literarischen Salon in Hannover kritisierte ein Gast letztens, dass Self Publisher offenbar nur am Geld interessiert seien – und kaum an der sprachlichen Qualität ihrer Arbeit. Oder wie sei der typische Inhalt der Beiträge in der Selfpublisherbibel sonst zu interpretieren? Der Mensch hat Recht. Es gibt auch Themen abseits von Honoraren und Tantiemen, die spannend sind.
Deshalb nun der erste Gastbeitrag von Karla Schmidt zum Thema “Wie kommt Spannung in eine Geschichte?”
Ich habe gerade den Roman Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie gelesen. Ach was – verschlungen! In zwei Tagen waren die knapp 600 Seiten, die derzeit als große Weltliteratur gehandelt werden, ausgelesen.