Technische Probleme bei Thalia

Wer derzeit eine E-Book-Veröffentlichung auch über Thalia plant, muss ein bisschen Geduld mitbringen. Anscheinend herrscht hier seit etwa zwei Wochen ein massiver Update-Stau, der sowohl Änderungen an Metadaten und Preis als auch Neuveröffentlichungen betrifft. Selfpublisher berichten von Wartezeiten von mehr als 14 Tagen. Es scheinen jedoch auch Verlagstitel betroffen zu sein: Das neue Buch von Lucinda Riley etwa, bei Weltbild seit 12. 9. im Programm, landete erst am 18. 9. bei Thalia.

Während die Probleme bei Neuveröffentlichungen “nur” zu ärgerlichen Umsatzausfällen führen, können nicht ausgeführte Preisanpassungen auch praktische Probleme nach sich ziehen. Die Verantwortung im Sinne der Buchpreisbindung dürfte hier zwar eindeutig beim Händler liegen, doch wenn Sie etwa nach einer Preisaktion den Preis wieder hochsetzen wollen, wird Amazon relativ schnell bemerken, dass Ihr Buch bei Thalia weiterhin günstig angeboten wird. Die Folge: man setzt den Preis bei Amazon ebenfalls wieder herunter. Schön wäre natürlich, wenn der Shop bzw. die Distributoren die Betroffenen zeitnah informieren könnten.

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Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

2 Kommentare

  1. Ich will mich vorsichtig ausdrücken. Man könnte sagen, dass die Leute von Tolino (den letztlich landen deren Teile nacher bei Thalia) nicht wirklich ihr Metier beherrschen. Denn etwas, das schon stabil lief, zu verschlechtern, zeugt nicht von Professionalität.

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