Übersicht Online-Briefdruck-Anbieter: Schreiben Sie Ihren Lesern einen Brief!

Gemeinhin gelten elektronische Newsletter als das Medium, das beim Nutzer am besten ankommt und auch Ihre Werbe-Botschaften am besten transportiert. Nun stellen Sie sich vor, ein Umschlag steckt in Ihrem Briefkasten. Was lesen Sie eher: die Newsletter, der in Ihrem elektronischen Postfach liegt – oder den an Sie persönlich adressierten Brief?

Wenn es wirklich darauf ankommt, dass Ihre Botschaft gelesen wird, kann es deshalb sinnvoll sein, einen richtigen Brief zu verschicken. Vielleicht schreiben Sie nicht all Ihren Fans – aber zum Beispiel den Bloggern, die demnächst Ihr neues Buch zur Rezension erhalten, oder den Testlesern, die sich viel Arbeit mit Ihrem Manuskript gemacht haben.

Das Versenden des Briefes selbst muss nicht besonders aufwändig sein, denn es gibt Dienste, die Ihnen den Großteil der Arbeit abnehmen. Sie brauchen bloß den Text zu verfassen, das Drucken, Kuvertieren, Frankieren und Absenden übernimmt dann der kommerzielle Anbieter. Die Preise dafür sind überraschend günstig, vergleichen Sie selbst.

DienstPreis 1 Seite inkl. PortoMögliche FeaturesBriefannahme
Briefauftrag.de1,14 €Farbdruck, Einschreiben, Versand ins AuslandPDF-Upload, Online-Editor
LetterXPress0,74 €Farbdruck, Versand ins Ausland, Serienbrief-FunktionSpezieller Druckertreiber (nur Windows)
ePost-Mailer (Geschäftskunden)0,70 €Einschreiben, Serienbrief-FunktionSpezielle Software (nur für Windows)
ePost-Brief (Privatkunden)0,80 €Farbdruck, EinschreibenBrowser, App (iOS / Android), Software (Windows)
Onlinebrief240,84 €Farbdruck, Einschreiben, Druck auf ZahlscheinSpezielle Software (Win/Mac), SFTP-Einlieferung (PDF)
PixelLetter1,54 €Farbdruck, Einschreiben, Postkarte, Fax, Rückumschlag, Versand ins AuslandWord- oder PDF-Upload, Online-Editor
eBrief0,62 €Farbdruck, SerienbriefUpload als PDF, OpenOffice, Word
Briefdruckzentrum0,89 €Farbdruck, Versand ins Ausland, Zahlschein-Druck, zeitgesteuerter Versand, eigenes Briefpapierhttps-Übertragung von der Website/Shop, PDF-Upload, E-Mail, Druckertreiber
SMSkaufen1,00 €Farbdruck, Versand ins Ausland, Postkarte, Rubbelfeld für Gutscheine und Codes, Plastikkarte (Mitgliedsausweise u.ä.)http-Übertragung, E-Mail, Online-Upload (PDF), Software (Mac / Win / iOS)

Bei der Deutschen Post zahlen Sie zum Beispiel nur das Porto. Andere Anbieter punkten dafür mit Zusatzleistungen, zeitgesteuertem Versand oder auch mit dem Versand von Postkarten.

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

Ein Kommentar

  1. Ein interessanter Vorschlag und es würde mich interessieren, ob damit Erfolge zu erzielen sind. Das wäre bei Lesern allerdings kaum zu erwarten, da das Autorenhonorar in etwa dem Preis des Versandes entspricht. Damit kämen nur Mulitplikatoren in Frage. Ob sich aber ein erfolgreicher Blogger davon beeindrucken lässt, halte ich für fraglich. Ich selbst werfe Tag für Tag zu viele Werbebriefe in den Müll, als dass ich an den Nutzen glauben könnte. Würde ich einen erfolgreichen Blogger oder Journalisten beeindrucken wollen, dann würde ich den Brief tatsächlich persönlich an ihn schreiben. Die Kosten wären nicht höher. In Zeiten der Texteditoren und von Copy and Paste hätte selbst das nur geringe Erfolgsaussichten und wäre für den Adressaten eher ärgerlich.
    Was also tun, um, ohne zu viel Streueffekte, eine Werbung als Selfpublisher zu starten, welche verspricht die Investition zurückzubringen?
    Wenn ich es wüsste, ich würde es weitersagen. Ehrlich!

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