Deutscher Selfpublishing-Preis: jetzt für Belletristik und Sachbuch getrennt

Der Deutsche Selfpublishing-Preis geht in eine neue Runde. 2019 wird er erstmals in zwei Kategorien vergeben: „Belletristik & Kinder- und Jugendbuch“ sowie „Ratgeber & Sachbuch“. Die Preisträger erhalten dabei je 6000 Euro, der Publikumspreis fällt weg, da er „in erster Linie die bestehenden Fans mobilisiert hat und weniger zur Erschließung einer neuen Leserschaft beigetragen hat.“

Die Einreichungsphase beginnt am 2. Mai und endet am 1. Juli. Eine siebenköpfige Jury wird aus den Einsendungen eine je zwölf Titel zählende Longlist erstellen, aus der sich dann eine je sechs Titel umfassende Shortlist ergeben wird. Die beiden Preise werden wie gewohnt auf der Frankfurter Buchmesse vergeben.

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

2 Kommentare

  1. Der Verzicht auf den Publikumspreis gefällt mir.

    Was ist denn das für ein Preis, wenn die Autor/innen dafür Freunde, Verwandte, Bekannte rekrutieren und am Ende noch der gewinnt, der sich dadurch die meisten Likes verschaffte. Mich wundert dabei auch, dass Autor/innen, sollten sie so handeln, kein schlechtes Gewissen haben, sich eine derartige Auszeichnung geradezu zu erschleichen. Wobei ich vermute, dass die meisten Freunde, Verwandte, Bekannte das jeweilige Buch dann noch nicht einmal gelesen haben.

    Und das eigentlich wirklich lesende Publikum bleibt dann außen vor.
    Gute Entscheidung der Verantwortlichen des Selfpublishing-Preises.

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