Jutoh – das inoffizielle Handbuch: Der Umgang mit Bildern

Ein eBook ohne Bilder ist zwar denkbar – doch auch in einem Roman machen sich Illustrationen oder wenigstens hübsch gestaltete Kapitel-Einleitungen immer gut. Gerade wer auf einem mit eInk-Bildschirm ausgestatteten Reader liest, freut sich über ein wenig visuelles Popcorn.

Bilder vorbereiten

Bevor Sie darangehen, ihr eBook mit Fotos aufzupeppen, sollten Sie sich noch einmal vergegenwärtigen, wie Ihre Leser die Bilder zu Gesicht bekommen werden. Ein großer Teil wird vermutlich mit eInk-Geräten wie dem Kindle lesen, die nur 16 Graustufen anzeigen können. Doch viele haben sich auch ein Tablet zugelegt, das farbfähig ist.

Sie könnten nun unterschiedliche Versionen für die einzelnen Leser erstellen – davon würde ich aber in der Regel abraten. Es sei denn, Ihr Thema ist wirklich sehr bildlastig. In diesem Fall liefere ich tatsächlich zwei plattformspezifische Varianten aus und biete den Lesern der “hässlicheren” Version an, ihnen kostenlos etwa ein PDF der hübschen Variante zu mailen, das sie auf einem PC betrachten können.

Der Normalfall ist aber, dass Ihr eBook auf allen Plattformen gleichermaßen zu lesen sein soll. In diesem Fall müssen Sie sich an den Anforderungen des schwächsten Geräts orientieren – und das sind in diesem Fall eReader wie Kindle & Co. Diese zeigen maximal 16 Graustufen. Sie sind zwar sehr augenfreundlich, besitzen aber einen geringen Kontrastumfang. Außerdem ist ihre Auflösung auf 600 x 800 Punkte beschränkt. Neuere Modelle lösen zwar besser auf, doch das nutzt Ihnen als Buchgestalter wenig. Für Ihre Bilder ergeben sich deshalb diese Vorab-Maßnahmen:

  • Verkleinern Sie das Bild, bis die Höhe unter 780 Pixeln UND die Breite unter 580 Pixeln liegt (die eReader zeigen auch einen weißen Rand um das Bild). Zwar können eReader auch zoomen, doch das funktioniert meist quälend langsam und bedeutet zusätzlichen Aufwand für den Leser.
  • Erhöhen Sie in einem Bildverarbeitungsprogramm den Kontrast des Bildes. So erscheint es auf den eInk-Readern deutlicher.
  • Speichern Sie das Bild als Jpeg-Datei. Ich empfehle, nicht die maximale Bildqualität des Jpeg-Formats zu nutzen, und verwende hier meist 80 Prozent (“Hoch”), aber auch mit 60 Prozent erreicht man noch gute Ergebnisse und spart Speicherplatz (und bei Amazon Transferkosten). PNG bieten Jutoh und die eBook-Formate zwar auch an, doch die Bilddateien sind hier meist größer.
  • Achten Sie darauf, dass die Bilddatei kleiner als 127 Kilobyte ist – das ist eine Anforderung von Amazon. Wenn Ihre Bilder größer sind, werden sie nach dem Hochladen von Amazon automatisch heruntergerechnet, ohne dass Sie das Ergebnis steuern können. Apple akzeptiert für ePub-Dateien hingegen Bilder mit maximal 2 Millionen Pixeln und 10 MB unkomprimierter Dateigröße. Wenn Sie definitiv Apple-Leser ansprechen wollen, sollten Sie eventuell mit zwei verschiedenen Buchversionen arbeiten.

Wie stets, gelten natürlich auch hier Ausnahmen. Für schwarz-weiße Strichgrafiken (“Line-Art”) empfiehlt Amazon zum Beispiel das GIF-Format. Bei Jpeg besteht hier die Gefahr, dass Linien und Text zu sehr ausfransen, außerdem spart GIF bei derartigen Grafiken Platz.

GIF würde sich zum Beispiel anbieten, um hübsch gestaltete Kapitelüberschriften einzufügen. Allerdings müssen Sie beachten, dass die Suchfunktion des eReader auf diese Weise eingefügten Text nicht finden kann. Grafikdateien, die Text enthalten, müssen mindestens sechs Pixel hoch sein und sollen nicht größer als 500 x 600 Pixel ausfallen, fordert Amazon.

Ebenfalls geeignet ist GIF zum Formatieren von komplizierten Tabellen. Einfache Tabellen sollten Sie besser über HTML erstellen – das erkläre ich im nächsten Kapitel. Per HTML versteht zumindest der Kindle aber nur einfache Tabellenstrukturen (das ePub-Format ist hier leistungsfähiger). “Setzen” Sie Ihre komplizierte Tabelle einfach in Word oder Excel und fertigen Sie dann einen Screenshot davon an. Diesen müssen Sie dann nur noch auf maximal 500 x 600 Pixel schrumpfen, als GIF abspeichern und wie oben beschrieben im Dokument einfügen.

Damit Jutoh Ihr mühsam erzeugtes GIF dann nicht doch wieder in ein Jpeg verwandelt, müssen Sie dem Programm dies über Book -> Project Properties -> Configurations im Abschnitt “Image and Media” bei der Option “Convert images to Jpeg” verbieten – am besten stellen Sie hier “All except GIF” oder vielleicht gleich “None” ein. Letzteres ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn Sie den Tipp im nächsten Absatz nutzen wollen…

Dass Amazon das GIF-Format empfiehlt, heißt jedoch nicht, dass Sie dieser Empfehlung unbedingt folgen sollten. Es gibt nämlich noch ein anderes Grafikformat, das Sie in Erwägung ziehen können: PNG. Insbesondere dessen auf 256 Farben (8 Bit) begrenzte Variante PNG8 braucht in der Praxis noch geringere Dateigrößen als das ebenfalls grundsätzlich nur 256 Farben zulassende GIF.

Eine hübsche Idee, die Sie mit PNG umsetzen können, sind Initialen, also große, künstlerisch verzierte Buchstaben am Anfang eines Kapitels (auch Dropcaps genannt), die über mehrere Zeilen reichen. Diese lassen sich mit den Mitteln der normalen Textformatierung nicht systemübergreifend umsetzen. Wenn Sie eine PNG-Datei des Initials erstellen, müssen Sie nur darauf achten, dass Sie den Hintergrund als transparent definieren. Das ist vor allem beim Lesen auf Kindle- oder anderen Apps wichtig, wo der Leser sich die Farbe des Hintergrunds selbst einstellen kann. Wenn hier zum Beispiel Schwarz oder Sepia eingestellt ist, würden ein nicht-transparenter Hintergrund der PNG-Datei als weiße Box auffallen. Damit Jutoh die Transparenz nicht automatisch entfernt, müssen Sie dem Programm das “Flatten” verbieten, indem Sie unter Book -> Project Properties -> Configurations -> Images and Media das Häkchen vor “Flatten Images” entfernen.

SVG als unbekannte Alternative

Insbesondere in Fachbüchern oder Dokumentationen kann sich die Nutzung von SVG-Grafiken lohnen. SVG (Scalable Vector Graphics) ist ein eher unbekanntes Format, das aber durchaus Vorteile besitzt. Es wird nämlich unabhängig von der Bildschirmauflösung immer scharf dargestellt. Sowohl die Kindles als auch andere eReadern (ePub) zeigen solche Grafiken korrekt an.

Wenn Sie also Karten, Funktions- oder Schemazeichnungen oder Diagramme einbinden wollen, ist SVG im Vergleich zu GIF oder gar Jpeg die bessere Wahl. Wenn Sie das mal ausprobieren möchten, brauchen Sie keine spezielle Software zu installieren, denn ein einfacher SVG-Editor findet sich auch online unter

http://svg-edit.googlecode.com/svn/branches/2.6/editor/svg-editor.html

Zum Testen habe ich diese SVG-Grafik genutzt: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Heisenberg_gamma_ray_microscope.svg – sie steht unter der GNU Free Documentation License.

Wenn Sie Ihre Diagramme und Schema-Zeichnungen als SVG einbinden, sollten Sie das fertige eBook besonders gründlich testen. Ältere eBook-Reader könnten bei komplizierten SVG-Grafiken mit der Darstellung des Bildes Schwierigkeiten haben. Das liegt daran, dass SVG, einfach erklärt, nur gewisse Anweisungen enthält, die der Reader dann in Linien und Figuren umsetzen muss. Dazu ist ein wenig Rechenkapazität nötig.

Bilder einfügen

Grundsätzlich können Sie Bilder in Jutoh auf zwei verschiedenen Wegen einfügen.

Option Nummer 1 besteht im Menü Format -> Insert -> Picture (Tastenkürzel: Umsch + STRG + C bzw. Umsch + Apfel + C). Wenn Sie die Werkzeugleiste nicht umgebaut haben, finden Sie darin auch ein entsprechendes Icon, das diese Funktion übernimmt.

Jutoh nutzt hier standardmäßig nicht den Bildauswahl-Dialog Ihres Betriebssystems, sondern einen eigenen. Im Vergleich zur Bildauswahl unter MacOS ist Jutohs Fenster deutlich weniger komfortabel. Sie können zum Beispiel die Größe der Bild-Vorschau nicht ändern, auch ist Jutoh beim Einlesen relativ langsam. Im Menü Jutoh -> Preferences -> Advanced können Sie im “Abschnitt Dialogs” “Use standard image browser” aktivieren, dann greift das Programm auf das gewohnte Auswahlfenster Ihres Systems zurück. Beim Verwenden dieser Option legt Jutoh das Bild im Originalformat in der Projektdatei ab. Sie müssen also nicht darauf achten, wo sich die Originaldatei des Bildes befindet.

Als Option Nummer 2 steht wie in jedem Programm die Zwischenablage bereit. Wenn Sie in einer anderen Software ein Bild mit STRG + C bzw. Apfel + C kopiert haben, können Sie es in Jutoh mit STRG + V bzw. Apfel + V einfügen. Bei dieser Vorgehensweise wird das eingefügte Bild im PNG-Format gespeichert. Das kann dazu führen, dass Ihre Jutoh-Datei schneller wächst. Beim Erzeugen des eBooks wandelt Jutoh das Bild zwar ins Jpeg-Format um, allerdings haben Sie über diesen Prozess keine Kontrolle. Deshalb würde ich beim Einfügen von Bildern Option 1 bevorzugen.

Falls das von Ihnen hinzugefügte Bild zu groß ist, verkleinert Jutoh es automatisch. Was als “zu groß” gilt, können Sie selbst festlegen, und zwar unter Jutoh -> Preferences -> Import -> Resize images to max … pixels wide. Ich habe hier den Wert 580 eingetragen. Er dient mir aber nur für den Fall, dass ich vergessen sollte, ein Bild zuvor selbst zuzuschneiden, wie ich es unter “Bilder vorbereiten” beschrieben habe.

Ein wichtiger Tipp zum Platzsparen: Wenn Sie ein- und dasselbe Bild in Ihrem eBook mehrfach verwenden (etwa den Kapitel-Header oder eine hübsche Zwischenlinie), können Sie die Buchdatei deutlich verkleinern. Dazu müssen Sie nur auf das Bild klicken und unter “Name” eine einzigartige Bezeichnung eintragen. Bei allen Bildern, die denselben Namen besitzen, greift das kompilierte eBook dann auf dieselbe Bilddatei zurück. Das ist auch praktisch, wenn Sie diese später mal auswechseln wollen: Sie brauchen dann nur beim ersten Vorkommen des Bildes die Datei auszutauschen – Hauptsache, der Name bleibt erhalten.

Das Einfügen von SVG-Bildern erfordert in Jutoh zwei Schritte. Zunächst fügen Sie über Document -> Add Media Document ein Media-Document hinzu. Jutoh fragt sie, welche Datei Sie dazu nutzen wollen. Stellen Sie die Auswahlliste unten (“Enable”) auf “Image Documents” um, damit Sie auch SVG-Dateien sehen können. Wenn Sie die Datei gefunden haben, tippen Sie auf “Open”. Weitere Einstellungen sind nicht nötig. Jutoh fügt die SVG-Datei im Projekt unter “Resources” ein. Kehren Sie zur Texteingabe zurück.

An der richtigen Stelle wählen Sie nun Format -> Insert -> Media Object. Wechseln Sie bei “Media Kind” auf “Image”, bei “Filename” suchen Sie Ihre Datei aus. Sie braucht noch einen “Title” (Titel) und einen “Fallback Text” (falls der Reader das SVG-Format nicht unterstützt). Zusätzlich können Sie noch die Platzierung der Grafik beeinflussen. Den “Float Mode” unterstützen die Kindles nicht. Bei ePub-Readern könnten Sie hier Text um das Bild fließen lassen. Im Dokument selbst sehen Sie die Grafik nur als Symbol und nicht in ihrer tatsächlichen Größe. Wenn Sie darauf klicken, können Sie die Einstellungen von eben erneut aufrufen und ändern. Dass das Verfahren funktioniert, erkennen Sie nur im fertigen eBook.

Ein weiterer Weg, SVG-Bilder einzusetzen, besteht darin, auf ein normales, in diesem Fall als Platzhalter gedachtes Bild zu klicken und in den Bild-Eigenschaften unter “SVG alternative” den Namen einer als Media-Ressource eingefügten SVG-Datei einzutippen. Hier müssen Sie aber darauf achten, alles korrekt einzugeben, da Jutoh diese Referenz nicht überprüft. Dieser Weg hat den Vorteil, dass Sie für unterschiedliche Buch-Konfigurationen entscheiden können, ob SVG oder der Platzhalter im eBook erscheinen. Dazu müssen Sie jedoch noch im Menü Book -> Project Properties -> Configurations im Abschnitt “Image and Media” bei den Optionen “Use SVG images” und “Generate media objects” jeweils ein Häkchen setzen. Da aber die meisten Zielplattformen SVG unterstützen, dürfte dieser Weg für Ihr Projekt weniger wichtig sein.

Jutor erlaubt Ihnen zwar auch die Verwendung von TIFF-Bildern – allerdings kann ich wegen der ineffizienten Kompression dieses Dateiformats darin keinen echten Nutzen erkennen. Kindle-eReader können TIFF nicht anzeigen, es muss also sowieso in Jpeg umgewandelt werden – dann können Sie dies ja gleich selbst übernehmen.

Bilder importieren

Bilder aus Word- oder OpenOffice-Dateien zu importieren, dazu würde ich grundsätzlich nicht raten, auch wenn es bequem erscheint. Zum einen haben Sie beim Import weitaus weniger Möglichkeiten, das Ergebnis zu beeinflussen. In Word liegen Bilder zum Beispiel oft im WMF-Format vor, das Jutoh unter Windows umwandeln kann, unter MacOS oder Linux aber nicht und das dann jeweils unterschiedliche Ergebnisse liefert. Auch Bilder im SVM-Format von OpenOffice bringen Ihnen später nur Fehlermeldungen.

Bildunterschriften

Amazon empfiehlt, Bildunterschriften direkt unter dem Bild einzufügen, sodass der Leser zuerst das Bild sieht, dann dessen Beschreibung. Wenn Ihr Bild allerdings zu groß ist, kann es passieren, dass der Beschreibungstext erst nach dem Umblättern zu sehen ist.

Bei ganzseitigen Bildern könnte es deshalb ratsam sein, die Bildunterschrift mit Hilfe von Photoshop & Co. direkt im Bild einzufügen. Nachteil dieser Vorgehensweise: Der Text ist dann für die Suchfunktion nicht auffindbar.

Bilder formatieren

Bilder verhalten sich im Lauftext Ihres eBooks wie ein einzelnes Zeichen. Sie können Sie also mit allen Features von Jutoh traktieren, insbesondere natürlich mit den Formatvorlagen (siehe dort). Es gibt aber auch einige Möglichkeiten, die nur bei Bildern zur Verfügung stehen.

Um diese zu erforschen, brauchen Sie nur auf das Bild zu klicken. Es öffnet sich das Eigenschafts-Fenster, das wir uns von der ersten Zeile aus ansehen. Seien Sie nicht beunruhigt: Was Sie hier eingeben, wird sich im Texteditor nicht widerspiegeln, erst im fertigen eBook.

  • Float Mode – legt fest, wie der Text um das Bild herumfließt. Dieses Feature war lange dem ePub-Format vorbehalten, inzwischen ist es aber auch bei den Kindles angekommen. Bei der Einstellung “left” steht das Bild am linken Rand, der Text fließt rechts herum, bei “right” steht das Bild rechts und wird an der linken Seite umflossen. Wenn das Bild eine ungünstige Höhe hat, also nur knapp in die nächste Zeile reicht, ergibt sich ein hässliches Loch. Passen Sie dann am besten die Bildgröße an oder benutzen Sie ein Padding (s.u.). “none” eignet sich für Bilder, die allein in einem Absatz stehen sollen, vielleicht sogar zentriert.
  • Padding (Left / Right / Top / Bottom) – fügt zusätzlichen Leerraum links, rechts, über oder unter dem Bild ein. Vergessen Sie bei der Eingabe nicht die Maßangabe – Pixel (px verwenden) oder Millimeter (mm), sonst passiert gar nicht.
  • Width / Height – hier können Sie spezifizieren, wie groß das Bild (unabhängig von seiner wahren Größe) angezeigt wird. Die Angaben können in Pixel (px) oder Prozent (%) erfolgen. Die Bilder werden dann vom Reader entsprechend hoch- oder runtergerechnet.
  • Max width / Max height – die maximale Höhe resp. Breite, mit der das Bild erscheint. Funktioniert auf den Kindles derzeit noch nicht.
  • Alternative text – ein Text, der als Alternative angezeigt wird, wenn das Bild nicht sichtbar ist. Wichtig, falls Ihr eBook von Sehbehinderten gelesen oder auch maschinell vorgelesen wird.
  • URL – die hier eingetragene Internet-Adresse wird dem Bild als aktiver Link hinterlegt.
  • Preserve original format – statt Jutoh die Umwandlung von Bildern generell zu verbieten, können Sie auch für einzelne Bilder festlegen, dass diese ihr Original-Format behalten.

Bilder, die nicht direkt in den Text gehören oder die sehr groß sind, setze ich in einen eigenen Absatz und zentriere sie über eine Formatvorlage. Wenn das Bild unbedingt auf einer eigenen Seite angezeigt werden soll, fügen Sie am besten davor und danach über Format -> Insert -> Page Break einen Seitenumbruch hinzu. Wenn die Bildunterschrift noch direkt unter dem Bild erscheinen soll, müssen Sie ihr etwas Platz lassen, sollten also das Bild etwa 40 Pixel niedriger zurechtschneiden.

(Dank an Thomas Knip und Stefan Holzhauer für Einwände und Tipps)

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

5 Kommentare

  1. “Ein wichtiger Tipp zum Platzsparen: Wenn Sie ein- und dasselbe Bild in Ihrem eBook mehrfach verwenden (etwa den Kapitel-Header oder eine hübsche Zwischenlinie), können Sie die Buchdatei deutlich verkleinern. Dazu müssen Sie nur auf das Bild klicken und unter “Name” eine einzigartige Bezeichnung eintragen. Bei allen Bildern, die denselben Namen besitzen, greift das kompilierte eBook dann auf dieselbe Bilddatei zurück. Das ist auch praktisch, wenn Sie diese später mal auswechseln wollen: Sie brauchen dann nur beim ersten Vorkommen des Bildes die Datei auszutauschen – Hauptsache, der Name bleibt erhalten.”

    Lieber Matthias,

    bezieht sich obiges Zitat auf ein (beliebiges) Textverarbeitungsprogramm, wie zum Beispiel OpenOffice oder Word? Muss ich also die immer gleiche Bezeichnung im Schreibporgramm vergeben oder in Jutoh?
    Ich habe es mit OO versucht und das eBook mit writer2epub konvertiert. Da hat es nicht funktioniert.

    Gruß, Klaus

  2. Danke für den tollen Beitrag und überhaupt für das viele Know-how, welches ich gerne genieße – sei es als Kindle-E-Book oder über die HTML-Seite.

    Ich produziere viele bildlastige Bücher und habe die Erfahrung gemacht, dass eine maximale Breite von bis zu 800 Pixel im Kindle gut funktioniert. Bei Büchern für das iPad gehe ich auf 1024 Pixel Bildbreite (um alte iPads mitzunehmen).

    Mit Jutoh konnte ich mich übrigens noch nicht anfreunden. Die Tools meiner Wahl waren bis vor kurzem Calibre, inzwischen setze ich voll auf Sigil – und natürlich auf HTML und CSS.

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