Longlist des Deutschen Selfpublishing-Preises steht: 22 Titel gehen zur Jury

Deutlich über 1800 Einsendungen – die Resonanz auf die erstmalige Ausschreibung des Deutschen Selfpublishing-Preises war enorm. Das hat der Vorjury, der die formelle Prüfung und Auswahl der vielversprechendsten Kandidaten oblag, jede Menge Nachtarbeit beschert. Einen herzlichen Dank also u.a. an: Tanja Neise, Vera Nentwich, Katharina Rambeaud, Elsa Rieger, Roland Jesse, Henri Apell, Natalie Masche, Cornelia Lotter, Skye Silva und alle ungenannten Helferinnen und Helfer!

Folgende Titel wurden für die Longlist des ersten Deutschen Selfpublishing-Preises nominiert (in alphabetischer Reihenfolge der AutorInnen):

  • „Was am Ende übrig bleibt“ von Norbert Abts (978-3-7450-6239-7)
  • „Wiedergänger / Zwinger“ von John Alba (978-3-7450-6196-3)
  •  „Der stille Feind“ von Saskia Calden (978-3-7450-9058-1)
  • „Schattentäter“ von Jannes C. Cramer (978-3-9818175-0-8)
  • „Nie weit genug“ von Gabi Dallas (978-3-00-054134-6)
  •  „Wurzelbehandlung – Deutschland, Ghana und ich“ von Esther Donkor (978-3-7392-1812-0)
  • „Der Schwur der Schlange“ von Barbara Drucker (978-3-7431-8876-1)
  • „Liebe ist kein Duett“ von Heike Fröhling (978-3-7412-9066-4)
  •  „Was du nicht siehst“ von Leonie Haubrich (978-3-7431-6717-9)
  • „Viereinhalb Minuten“ von Kathrin Hövekamp (978-3-7450-0563-9)
  • „Sommers Tod” von Marcus Hünnebeck (978-3-7450-8724-6)
  •  „Totenschmaus“ von Timo Leibig (978-3-9817076-4-9)
  • „Dornröschen hatte es leichter“ von Vanessa Mansini (978-3-9817210-3-4)
  • „Zur Hölle mit der Kohle“ von Stefan Mühlfried (978-3-7448-6987-4)
  •  „This New World” von Laura Newman (978-3-7431-8783-2)
  • „Blutföhre“ von Monika Pfundmeier (978-3-7448-0294-9)
  •  „Noras Welten / Durch den Nimbus“ von Madeleine Puljic (978-3-7450-3761-6)
  • „Die Hüterin der Welten“ von Sabine Schulter (978-3-8370-0530-1)
  •  „… also nachm Regenbogen um sechs Uhr abends“ von Victoria Suffrage (978-3-7407-3125-0)
  •  „Tausend Welten und ein Himmel“ von Sue Twin (978-3-7450-8866-3)
  •  „Liebe in Teedosen“ von Janina Venn-Rosky (978-3-7448-7179-2)
  • „Kein Tee für Mr. Darcy“ von Janina Venn-Rosky (978-3-7448-7194-5)

Sieben Expertinnen und Experten entscheiden als Hauptjury, welches Buch mit dem ersten Deutschen Selfpublishing-Preis ausgezeichnet wird: Robert Duchstein (Buchhandlung Reuffel), Nina George (Autorin), Dr. Florian Geuppert (Digital Content Group by Holtzbrinck), Matthias Matting (Selfpublisher- Verband), Karla Paul (Edel eBooks und Bloggerin), Ronald Schild (MVB) und Jochen Wegner (Zeit Online).

Die Jury wird eine zehn Titel umfassende Shortlist erstellen (Veröffentlichung am 26. September) und schließlich den Gewinner küren, der auf der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben wird.

Eine Vorschau-Präsentation aller Titel finden Sie hier.

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

4 Kommentare

  1. Ich würde mich auch der Meinung anschließen, dass da kein einziges Cover wirklich positiv aus der Reihe fällt. Klar, das ist alles Geschmacksache, aber für mich wirken die Cover fast alle ziemlich niveaulos, was ich persönlich auch auf den Inhalt übertragen würde.
    Es ist schade, dass hier richtig gute fehlen. Das mag nichts über den Inhalt aussagen, nur für mich wäre da kein Eyecatcher dabei. Trotzdem Glückwunsch an alle, die es auf diese Liste geschafft haben.
    Viele Grüße Rainer

  2. Die Bücher sehen alle sehr professionell aus. Egal wer gewinnt, ich hoffe, der Preis bewirkt, dass auch Buchhandlungen einen zweiten Blick auf Selfpublisher-Werke werfen.

    Ich drücke allen die Daumen.
    LG
    Angelika

    1. Ich wollte genau das gerade negativ anmerken: Alle Cover sehen extrem generisch aus. Als ob sie allesamt den Stil bekannter Bestseller kopiert haben. Wirklich innovative oder individuelle Cover sind das nicht. Aber vielleicht ist das ja auch das Geheimnis ihres Erfolges…

      1. Die Cover wurden lediglich darauf beurteilt, ob sie professionell wirken. Das ist das mindeste, das ein Buch erfüllen muss. Ansonsten wurde vor allem der Inhalt betrachtet. Einige der Bücher SIND bekannte Bestseller, andere sind eher unbekannt und bisher nicht erfolgreich. Auch das spielt beim Preis keine Rolle.

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