Preisträgerinnen der diesjährigen Selfpublishing-Preise stehen fest

Auf der Frankfurter Buchmesse wurden am 10. und 11. Oktober die Gewinner der beiden deutschen Selfpublishing-Preise gekürt.

Den Deutschen Selfpublishing-Preis 2018  gewann Monika Pfundmeier mit “Löwenblut“. Am Wettbewerb konnten im vergangenen Jahr erschienene und gedruckt im Buchhandel erhältliche deutschsprachige Titel teilnehmen. Den Publikumspreis erhielt “Mikroabenteuer” von Christo Foerster.

Den Kindle StoryTeller, der an exklusiv bei Amazon erhältliche E-Books vergeben wird, gewann Elvira Zeißler für “Wie Gräser im Wind“. Der StoryTeller X, ein Preis für besondere Bücher, ging an “Die Monstertrickserin” von Lemonbits.

Beide Preise sind mit 10.000 € in bar und Marketing-Dienstleistungen der Verleiher dotiert (StoryTeller: im Wert von 20.000 €, Deutscher Selfpublishing-Preis: 80.000 €).

Beide Preisträgerinnen sind übrigens Mitglied im Selfpublisher-Verband e.V.

Matthias Matting
  • Matthias Matting
  • Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

5 Comments

  • Ihre proaktive Verwendung des generischen Femininums freut mich, zumal ich als Textlinguistin für dieses Thema sehr sensibilisiert bin. Wobei schon verständlich ist, wenn Männer sich nicht angesprochen fühlen, wie auch umgekehrt Frauen sich nicht mitgemeint fühlen, wenn das sogenannte generische Maskulinum verwendet wird. Das Ausweichen auf Gender-Sternchen (*), Gender-Gap (_), und Binnen-I kann sinnvoll sein. Alternativ können weibliche und männliche Formen (die Autoren und Preisträgerinnen) alternierend verwendet werden. Oder aber es werden konsequent geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen (Autorschaft/Preisempfangende) eingesetzt.

  • Hallo Ihr da in den Weiten des virtuellen Universums,
    toll, dass Frauen jetzt endlich, endlich auch Männernamen annehmen können. Vielen Dank Frau Christo Förster für dieses avantgardistische Verhalten . Sie sind uns allen ein Vorbild 😉

    • Noch nie vom generischen Femininum gehört? Der Mann ist mitgemeint.

      • Sie sind also der Meinung, dass Herr Foerster auf irgendeine Art eine Frau ist? Das klingt doch sehr befremdend und weltfremd – auch wenn man es mit einem Modewort entschuldigt.

        • Allein wegen solcher Reaktionen – die bei Verwendung des generischen Maskulinums komischerweise selten sind – lohnt es sich, ab und zu mal das generische Femininum zu verwenden.

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