Streit um eBook-Konditionen: 30 Prozent sind fair – sagt Amazon

Es passiert nicht oft, dass Amazon sich zu strittigen Fragen offiziell äußert. Aber wenn, dann immer mit überraschenden Positionen – wie in diesem Beitrag im Amazon-Diskussionsforum: Darin erklärt der Buchhändler, dass ein Anteil von 30 Prozent vom Verkaufspreis eines eBooks für ihn absolut fair und wünschenswert sind. Das schreiben wir uns jetzt am besten ganz dick auf: Amazon möchte 30 Prozent, 70 Prozent sollen die Rechteinhaber bekommen.

Autoren-Tipp: Was tun, wenn ein Verlag anklopft?

Wie sehr sich die Position erfolgreicher Autoren durch das Self Publishing geändert hat, zeigt die Tatsache, dass inzwischen bei jedem erfolgreichen Indie-Autor die Verlage anklopfen und höflich um einen Vertrag bitten. Doch es gibt dabei erstens nicht nur seriöse Anbieter – und zweitens setzen auch die namhaften Verlage in ihren Vertragsvorschlägen gern Klauseln ein, die für den Autor nicht unbedingt vorteilhaft sind.

Ein unerfahrener Self Publisher, vielleicht ein bisschen geschmeichelt durch den berühmten Namen auf dem Briefpapier, vergisst dann schnell, dass das seitens des Verlags natürlich nur ein Angebot ist. Es ist wie auf dem Basar: Der Verlag rechnet damit, dass der Autor nun Gegenvorschläge macht – und am Ende einigt man sich auf ein Paket, das allen Wünschen gerecht wird.

Was sollten Sie bei den Vertragsverhandlungen beachten, worauf sollten Sie auf keinen Fall eingehen?

epubli vertreibt nun auch an Weltbild, Hugendubel & Co. – mit 60 Prozent Honorar

Der Distributor epubli liefert die Titel seiner Kunden nun auch an den Großteil der Tolino-Allianz aus: ab sofort sollen über die Firma publizierte eBooks auch bei Weltbild, Hugendubel, Buecher.de und Der Club Bertelsmann erhältlich sein. Interessant ist dabei der Honoraranteil für den Autor: epubli zahlt sehr faire 60 Prozent aus, und zwar transparent vom Netto-Verkaufspreis. Da… epubli vertreibt nun auch an Weltbild, Hugendubel & Co. – mit 60 Prozent Honorar weiterlesen