Die große Self-Publishing-Studie 2014: Die Abschlussfrage, zweiter Teil (Vorsicht, lang!)

Es gibt viel zu sagen zu Vorteilen, Problemen und Wünschen. Spannende Meinungen, finde ich! Es lohnt sich, bis zum Schluss durchzuhalten. Leider hatten nicht alle Teilnehmer-Meinungen Platz. Im eBook zur Studie wird man aber alles lesen können. Den ersten Teil der Leser-Meinungen finden Sie hier.

  • Das größte Problem ist der gigantische Strom schlechter Texte, die den Markt dominieren.
  • Ein Problem sehe ich derzeit nicht. Anfangs waren da viele sehr schlechte Indie-eBooks, aber ich habe das Gefühl, dass Bücher mit schlechter Qualität rückläufig sind. Der größte Vorteil ist, dass wir jetzt nicht mehr den Verlagen hinterherrennen müssen, die doch lieber zu einem Großteil ausländische Lizenzen aufkaufen.
  • Die größte Chance ist die Freiheit des SP-Buchmarkts und damit die basisdemokratische Bedienbarkeit der jeweiligen Interessen – sei es wechselnde Trends oder auch Special-Interest-Themen, für die es keinen Verlag aber wohl eine ökologische Nische gibt.
  • Wunsch: Senkung der Umsatzsteuer für E-Books auf 7 %, Durchsetzbarkeit höherer Preise, Anerkennung durch die Buchbranche
  • Man könnte auch sagen: Für die, die es können ist der größte Vorteil der, dass sie alles selbst machen dürfen (Cover, Satz, Lektorat, Werbung). Für die, die es nicht können ist genau das der größte Nachteil.
  • Ich würde mir wünschen, dass es in großen Buchläden wie selbstverständlich auch ein Regal für Indie-Autoren, Selfpublisher und regionale Schriftsteller gäbe.
  • Das größte Problem ist, dass neue Autoren von sogenannten Spezialisten immer wieder verunsichert werden. Und das viele Online-Händler keine eigenen Plattformen haben, um eben die Werke hochzuladen. Amazon hat es vorgemacht, wieso kann z.B. Thalia nicht nachziehen? Ein weiteres Problem, welches ich als ebenso groß sehe ist im Moment noch, dass zu viele EBooks auf dem Markt sind, die voller Schreibfehler sind und zudem auch noch zu teuer sind. Aber das denke ich wird der Markt früher oder später korrigieren.
  • Ich persönlich wünsche mir mehr Offenheit im Bereich Erotik, besonders was die speziellere Erotik wie Gay, SM oder Ähnliches angeht.
  • Wunsch: günstige Möglichkeit in den stat. Buchhandel zu gelangen (“Wohlfühl-Paket” => ISBN, VLB, günstiger Druck, Verteilung etc. aus einer Hand)
  • Das größte Problem: Ein geteilte Leserschaft – bei den Lesern von Self-Publisher-Büchern überwiegt das weniger gebildete Publikum; das gebildete Publikum tendiert in der Mehrheit dazu, Self-Publisher und den dazugehörigen Markt (Amazon) abzulehnen. Was dazu führt, dass die Mehrheit der erfolgreichen Self-Publisher-Bücher eine weniger gebildete Leserschaft bedient, daher meist seicht ist und die Vorurteile der gebildeten Leserschaft bestätigt – nämlich dass da nichts Gescheites dabei ist. Was dazu führt, dass Self-Publisher, die mit ein bisschen Anspruch an die Sache herangehen oder sich gar für Literaten halten, schlechte Karten haben, ihr Publikum zu finden.
  • Was ich mir wünsche: Dass der traditionelle Buchmarkt und der neue Indie-Markt keine zwei Welten bilden, sondern dass alle alles lesen. Und Indie-Bücher in die Buchhandlungen gelangen.
  • Self Publishings steckt noch in den Kinderschuhen und wird auch dementsprechend behandelt. Verlage und Leser tuen sich mit Self Publishings schwer. Leider! Dadurch bleiben viele lesenswerte Stoffe ungelesen. Der Leser lässt sich leider noch zu viel Schrott von den großen Verlagen vor die Nase setzen, als den meist viel naher an der Realität geschriebenen Geschichten, Biographien oder ähnlichen zu folgen.
  • Self Publishing ist eine schöne selbstbestimmte Form der Veröffentlichung, die zunehmend relevant wird. Die Macht der Algorithmen schafft aber keineswegs ein “neutrales” oder vermeintlich ehrlicheres Feld. Ein weiteres Problem scheint mir derzeit die Marktmacht von Amazon zu sein. Ich habe die komfortable Situation, bei Kindle Singles zu veröffentlichen, also lektoratsmäßig betreut zu werden. Das ist allerdings sicher ein Punkt, den viele Selfpublisher-Autoren übersehen: Die Qualitätssicherung der eigenen Publikation. Andererseits die Notwendigkeit von Marketing und Werbung fürs eigene Produkt auch im ebook-Bereich. Es war auf der letzten Buchmesse auffällig, dass die Selfpublishing-Branche den “Verlag sucht Autor”-Verlagen und BODs ziemlich das Wasser abgegraben hat. Andererseits veröffentlichen immer mehr Verlage ihre Produkte parallel online.
  • Ich finde, das größte Problem ist noch immer, dass das Self Publishing nicht wirklich anerkannt ist. Es führt noch immer eine Art “Schattendasein” hinter den Verlagen, sowohl bei Lesern als auch bei Buchhändlern.
  • Der größte Vorteil für mich ist die absolute Freiheit. Ich kann alles selbst entscheiden, das Cover, den Inhalt, den Erscheinungstag, wie viel ich wann schreibe und worüber, keine Deadline sitzt mir im Nacken, etc.
  • Ich bin eigentlich rundum zufrieden und glücklich mit dem Self Publishing.
  • Das größte Problem: sich ausreichend selbst motivieren müssen
  • Problematisch ist, dass ein Krieg zwischen den Verlagen (bzw. Verlagsautoren) und den SPs besteht, anstatt miteinander den neuen Weg zu gehen. Außerdem sind es die Autoren selbst, die die Preise kaputt machen. Dieses Verschenken oder unter Wert verkaufen von Büchern sollte dringend aufhören! Autoren sollten sich darüber klar werden, dass dies ein Beruf ist und es Autoren gibt, die davon leben wollen. Dieses Verschenken und Verramschen dient nur den Selbstdarstellern.
  • Selfpublishing eröffnet die Möglichkeit seine Bücher zu veröffentlichen und den Leser entscheiden zu lassen, ob er sie lesen will. Wunsch: Absenken der Umsatzsteuer auf E-Books. Meines Erachtens gibt es kein wirkliches Problem mit EBooks. Schrott gibt es auch reichlich in gebundener Form.
  • Problem: Die Suche nach einem kompetenten, passenden und fachkundigen Lektor und das finanzielle Risiko
  • Das größte Problem ist das Finden und Sichtbarmachen von rundum guten Büchern im zunehmenden Müll der völlig unkorrigierten Texte. Ich glaube, in den nächsten Jahren wird sich darum der Markt spalten, auch bei den Anbietern: In einen für professionelle SPler, die verlagsadäquat arbeiten – und den Hobbybereich, in dem alles erlaubt ist.
  • Ein Problem sehe ich außerdem bei Anbietern wie Amazon: Unter den trendigen Genre-Titeln bleibt “echte” Literatur unsichtbar, selbst gut recherchierte Sachbücher sind immer schwerer zu finden. Die hochwertigeren Sachen werden aber schon in Umfragen wie dieser ausgegrenzt, wo es zwar viele Genres zum Ankreuzen gibt, aber nicht wirklich Bezeichnungen für all das andere außerhalb der Genres.
  • Das größte Problem: Dass der Markt sich so schnell verändert und man immer mit einem Ohr dran bleiben muss, was sehr viel Aufwand bedeutet. Für das nächste Jahr wünsche ich mir, dass alles so bleibt, bzw. sich konsolidiert und der Buchhandel sich irgendwie in das System integriert.
  • Der größte Vorteil ist meiner Meinung nach die Bandbreite an Möglichkeiten und die Unabhängigkeit, die man dadurch erlangt. Bei Verlagen ist man immer abhängig, muss immer warten und kann seine Karriere kaum mitentscheiden. Für das kommende Jahr wünsche ich mir, dass noch mehr Barrieren zwischen Selfpublisher und Verlagen fallen.
  • Wunsch: Instanzen wie Qindie vergeben auf weitgehend objektiver Basis (Orthographie, Stil etc.)ein Qualitätssiegel, dem schließlich auch die Leser folgen.
  • Das größte Problem des Self-Publishing ist der Ruf, schlechtes Handwerk abzuliefern. Darüber hinaus sind wir nicht organisiert, haben die Marketingmöglichkeiten der Verlage nicht. Ein riesiger Vorteil ist die künstlerische Freiheit, die man als Self-Publisher genießt.
  • Eigentlich habe ich gar keine großen Wünsche, ich bin ganz zufrieden so, wie es ist. Das einzige, das ich mir wirklich wünschen würde ist, dass man ‘Schund’ erkennt, bevor man ein eBook kauft … habe allerdings keine Ahnung, wie man das bewerkstelligen soll.
  • Das größte Problem: Zu viele Bücher von Autoren, die keine sind, weil sie das Schreiben nicht gelernt haben. 8 von 10 Selfpublisher-Titel sind inhaltlich banal, schlecht konstruiert, auf sprachlich niedrigem Niveau und voll Grammatik- und Rechtschreibfehler.
  • Ich würde mir eine verbindliche Qualitätskontrolle wünschen, weniger über das “Was”, die verschiedenen Genres haben alle ihre Berechtigung. Aber zumindest, was Sprache und Erzähltechnik angeht. Vermutlich ist das aber nicht umsetzbar.
  • Größtes Problem: Die festgefahrenen Verlags-, Großhändler und Buchhändlerstrukturen, die es Self Publishern schwer machen, in den Buchhandel zu gelangen. Auch der Weg über traditionelle Verlage erscheint hier nicht vielversprechend.
  • Vorteile: Ich behalte alle meine Rechte und muss keinen Trends oder Reglementierungen folgen. Ich muss nicht dem Mainstream hörig sein, das ist mir sehr, sehr wichtig.
  • Nachteil: Ganz klar das Marketing. Ich bin ein typischer Autor, der darin schlicht nicht begabt ist. Ich verstecke mich nicht umsonst hinter meinem PC-Monitor und finde mich mit der Einsamkeit ab, die ein Schriftsteller-Dasein unweigerlich mit sich bringt. Mut machen mir allerdings Zusammenschlüsse wie Qindie, die nicht nur den Lesern helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen, sondern die auch Einsiedlern und Anti-Verkäufern (wie mir) eine Marketing-Plattform sowie Informationen und Know-how bieten.
  • Das größte Problem liegt im bald für alle Onlinehändler verpflichtenden 14tägige Rückgaberecht für Ebooks. So werden Kunden Ebooks lesen und zurück geben. Damit liest man die Ebooks quasi kostenlos. Dadurch wird es zu drastischen Umsatzeinbußen kommen. Das wird kleine Distributoren vernichten.
  • Als größtes Problem sehe ich, dass der epub-Markt so zerfleddert ist und es die Anbieter einem Selfpublisher schwer machen. Um nicht weiter Marktanteile an Amazon zu verlieren, sollten sich Anbieter wie Thalia dem SP öffnen. Zusätzlich könnten Sie eine Stärke ausspielen, den besten SP-Autoren über PoD Zugang zu ihren Buchläden zu ermöglichen. Dadurch hätten sie eine Chance gegen Amazon.
  • Das größte Problem ist die Qualität, sowohl in Bezug auf die Inhalte (Dominanz von Krimis, Liebesgeschichten, Erotik, Fantasy, ..) als auch im Bereich der Sprache und der Aufmachung. Viele E-Books sind heute, was die Groschenromane gestern waren..
  • Der größte Vorteil ist die Unabhängigkeit vom klassischen Erstellungs- und Vertriebsmodell über Verlage, Grossisten und Buchhandel. Darüber hinaus die enorme Flexibilität im Kontrast zum traditionell gedruckten Buch.
  • Ich wünsche mir mehr Mut. Und weniger nervige Werbung. Viele Selfpublisher gehen einem mit ihrem Erguss gewaltig auf den Keks.
  • Das größte Problem ist nach wie vor sein größter Vorteil: Jeder kann alles Veröffentlichen. Da gibt es richtig gute Romane (& Sachbücher), aber leider in (gefühlt) größerem Maße auch viel Schrott. Das ist leider der Teil, auf den (viel zu oft) die mediale Berichterstattung abzielt.
  • Für das kommende Jahr wünsche ich mir, meine Gewinnmarge vierstellig zu halten und einen Verlag zu finden, der mir die Taschenbuchrechte für meine Liebesromane abkauft. Ich habe zwar Lust, aber keine Zeit, das auch noch selbst alles über CreateSpace zu machen.
  • Man darf als Indie ohne Verlagsveröffentlichung an Projekten wie z.B. Lovelybooks nicht teilnehmen.
  • Größte Probleme: Unübersichtlichkeit des Marktes. Schlechtes Renommee im Sachbuchbereich. Ein Dschungel an Informationen, bis man weiß, wie man mit welchem Anbieter selbst veröffentlicht, das eigene Geschäftsmodell erarbeitet hat.
  • Ich würde mir wünschen, dass diese diskriminierenden Rankings wieder verschwinden, ist Mobbing gegenüber Newcomern und wer weiß, ob hier nicht auch Manipulationen stattfinden.
  • Mehr Lektoratangebot (preiswerter) für Selfpublisher, mehr Akzeptanz im Buchhandel, leichterer Zugang zum Buchhandel, dass die “Geiz ist geil” Preisaktionen verschwinden. Was nichts kostet ist auch nicht, diese Einstellung ist im Unterbewusstsein eines jeden Käufer vorhanden. Und warum soll ein Ebook gratis oder zum Schrottpreis verkauft werden. Es macht genau die gleiche Arbeit/Erstellung/Zeit, wie das Printbuch. Mehr persönliche Betreuung durch die Distributoren, und eine mindestens 14-tägige Hervorhebung eines neuen Buches durch den Distributor. Schließlich verdient er ja auch mit.
  • Die Qualitätskontrolle (was Printmedien mit ihren Feuilletons in eingeschränkter Form immer noch bieten). Es sollte eine qualifizierte e-Book Kritik geben (ohne kommerzielle Interessen!).
  • Ich sehe im Self Publishing kein Problem – man muss sich durch die Angebote und Möglichkeiten “durchwühlen”, Verträge lesen und verstehen, es ist allenfalls zeitaufwändig. Einer muss die Arbeit machen – ein Verleger oder man selbst. Der größte Vorteil ist, dass der Verbraucher bzw. der Käufer entscheidet, ob ein Buch gut ist oder nicht, ob es ein Bestseller wird oder nicht, – im Gegensatz zu den “Chancenverteilern” der Verlegergilde, die entscheiden, was Literatur ist, und was nicht. Die finanzielle Vorleistung ist gering, jeder hat eine Chance (verdient).
  • Das größte Problem des Self-Publishings ist die (berechtigte) Dominanz von Amazon/KDP. Autoren, die eigentlich “independent” sein wollen, begeben sich in die direkte Abhängigkeit eines Konzerns. Andererseits schaffen es die anderen Shops auch nicht, eine ähnlich effektive Form der Vermarktung von Self-Publishing-Content aufzubauen und Verkaufszahlen zu liefern, die Self-Publishing-Autoren davon überzeugen, die KDP-Ketten abzulegen. Da hilft leider auch nicht der deutlich schwieriger zugängliche Print-Markt, der die Umsatzstärke hätte, Amazon Paroli zu bieten.
  • Dass Amazon nicht den Buchmarkt kaputt macht und auch andere Shops größere Marktanteile erzielen, damit der Monopolstellung von Amazon entgegen gewirkt werden kann.
  • Mein Wunsch fürs Self-Publishing wäre eine kostenfreie Möglichkeit eines professionellen Lektorats/Korrektorats und mehr Unterstützung im Marketing.
  • Die Masse an miserablen Publikationen ist erschreckend. Viele scheinen zu glauben, dass jeder ein Buch schreiben kann. Rechtschreibung, Grammatik, Schreibstil werden missachtet. Wortdopplungen in jedem Satz, uralte Stilblüten die einen den Magen umdrehen, saloppe Sinnlosigkeiten. Wenn es dann Negativkritiken hagelt, werden die Rezensenten als unwissend, unsensibel, dümmlich abgestempelt. Dieses Gebaren fällt automatisch auch auf jene Indie-Autoren zurück, die daran arbeiten, die Spielregeln des Schreibens zu beachten/zu verinnerlichen und die ihre Werke durch ein Lektorat/Korrektorat schicken. Ein weiteres ärgerliches Thema ist, dass einige (einschlägig bekannte und unbegabte) Indie-Autoren sich ihre Amazon-Ränge erkaufen. Das ist ein alter Hut und „jeder“ weiß, dass jene Personen das machen. Trotzdem ist es nervig, wenn diese Nichtliteratur (kurzweilig) an der Spitze vertreten ist, zig Leser den Müll konsumieren und so den Eindruck erhalten, dass alle Indie-Autoren literarische Vollpfosten sind. Erfreulich ist, dass renommierte Verlage mittlerweile zu wissen scheinen, welche Indie-Autoren diesen unfairen Weg gehen, sie nicht unter Vertrag nehmen und damit verhindern, dass noch mehr Bücherwürmer mit Schwachsinn belästigt werden.
  • Bis Mitte/Ende 2013 fand ich die Möglichkeit, als Self-Publisher Bücher zu veröffentlichen, großartig. Jetzt distanziere ich mich immer mehr davon und will für dieses Jahr renommierte Verlage kontaktieren, um mich und meiner Arbeit als (Indie-)Autor auf ein seriöses Niveau zu bekommen. Dass Interesse besteht, durfte ich schon erfahren, aber die Unsicherheit „ausgenommen“ zu werden, auch wenn es kein DZV ist, bleibt etwas. Trotzdem lohnt sich dieser Schritt, um weg von dem Indie-Dasein zu kommen.
  • Bessere Lösungen bezüglich Impressum/Pseudonym. Das ist DAS Problem, wenn man sich in Genres bewegt, die etwa nicht Berufskonform sind oder wo eine Bedrohung der Familie möglich ist. Pseudonyme werden aus guten Gründen gewählt. Durch die (im Self Publishing oft nötige) Angabe des Realnamens, zumindest aber der (privaten) Wohnadresse, wird ein Pseudonym ad absurdum gestellt.
  • Wünschenswert wäre, dass das Preisdumping der Indie Bücher nachlässt. Man sollte nicht einen 300 Seiten Roman für 0,99 € “verscherbeln”.
  • Das größte Problem des Selfpublishings ist die Überflutung des Buchmarkts. Des Weiteren sind viele Autoren noch unsicher und unerfahren und halten sich beim Schreiben auf der Sicheren Seite, beschreiten eher den Weg des geringsten Widerstandes. Als Kunde habe ich einen bestimmten Anspruch an ein Buch, für das ich Geld ausgeben würde. So zum Beispiel ist das auch der Umfang eines kostenpflichtigen Werks. Ein weiteres Problem sind mangelnde Orthografie-Kenntnisse in den angebotenen Büchern. Dieses Statement ist Kundensicht.
  • Aus der Sicht einer Autorin mit einem gewissen Eigenanspruch tue ich mich schwer, mich mit anspruchsvolleren Werken gegen die geläufigen Trends zu behaupten. Es steht quasi Oberflächlichkeit gegen Tiefgründigkeit. Des Weiteren schädigen einige Trends meiner Meinung nach nicht nur den Markt, sondern beeinflussen auch die Gesellschaft. Bsp. Gay-Erotik: Diese ist eigentlich ein Kampf gegen Homophobie. Aber wie diese Werke im Querschnitt geschaffen sind, erreichen sie das genaue Gegenteil: Klischeeunterstützung statt Beseitigung, Plattitüden statt Fakten, billige Effekthascherei statt schöner (buchstäblicher) Bilder. Des Weiteren fällt auf, dass ein Großteil an Geschichten auf einer bestimmten Ebene im Bezug auf die Erzählperspektiven gehalten sind. Meistenteils sind sie in Ich-Form geschrieben. Dadurch entstehen subjektive Erzählungen ohne nennenswerte Handlung und guten Dialogen. Diesen merkt man als Leser die Unerfahrenheit der jeweiligen Autoren an. Fazit: Eine gute Self-Publisher-Plattform sollte erstens in der Lage sein, Autoren zu schulen, sie zu fördern und ihnen alle Möglichkeiten bieten, um das für sie richtige Veröffentlichungsformat schnell und professionell bedienen zu können. Egal ob als Print oder als Ebook.
  • Wunsch für das nächste Jahr: Ein unabhängiges Gütesiegel für Selfpub-Bücher, das die Spreu vom Weizen trennt. Nein, nicht Qindie, die zählen für mich nicht, da es selbst Indie-Autoren sind und wir alle nur Menschen sind und persönliche Animositäten da nicht ausbleiben bei der Verleihung des Siegels.
  • Es sollte kostengünstige Werbung angeboten werden, die man buchen kann.
  • Das größte Problem ist, dass man sich selbst darum kümmern muss jemanden zu finden, der einem Korrektur liest und auch mal ein Fragezeichen an eine Stelle macht, die nicht gut zu verstehen ist. Es gibt natürlich einen Lektoratsservice (z. B. bei Bookrix), aber der ist nicht billig und wenn man das erste Mal etwas veröffentlicht, gibt man sicher keine 350,00 € aus für die Rechtschreibkontrolle.
  • Problem, dass man sich unter Autoren so fremd ist. Könnte anders sein. Autoren sollten sich als Freund und nicht als Gegner sehen. Mehr Hilfsangebote unter den Schreibern, was Ihre Werke betrifft. Ein Gegenseitiges helfen, wenn jemand sich wegen der Rechtschreibung und der Grammatik nicht sicher ist.
  • Größtes Problem: Geringschätzung innerhalb der Literaturbranche (Literaturpreise, Stipendien, keine Mitgliedschaft möglich in Schriftstellerverbänden, Hürden bei Lovelybooks u. A., …)
  • Self-Publishing ist eine wichtigere Erfindung als die Atombombe.
  • Die Preise steigen extrem an mittlerweile und sind fast genauso hoch im großen Stil wie Printbücher, das ist unverschämt, denn ich kaufe eine Datei. Es sind keine hohen Gebühren damit verbunden wie bei einem Printbuch! und der Markt wird mittlerweile von Kurz- und Teilgeschichten überflutet, teilweise mit dem einzigen Vorhaben viel Geld zu scheffeln. So dass richtige Romane/Ebooks kaum mehr ins Auge stechen. Da wäre eine Norm angebracht bsp bei einer voraussichtlichen langen Story das Buch nicht nach jeden 50 Seiten oder weniger rausgegeben werden darf, quasi eine Mindestseitenzahl von 150 oder mehr Seiten nicht unterschreiten darf, wenn es keine Kurzgeschichte bleibt… Ich kann Teilgeschichten schon verstehen, wenn es sich um eine Serie handelt oder ein Buch ab die 600 Seiten bekommt. Aber nicht nur weil man aus jedem Kapitel Profit schlagen will!!! Ein Autor sollte genötigt sein eine Kurzgeschichte nur alle 6 Monate veröffentlichen zu dürfen (10-100 Kindle Seiten), ansonsten diese als ein Sammelband zu publizieren! So würde die immer mehr verbreitende Spamveröffentlichung aufhören… Manche Autoren/Verlag geben gefühlt ein Dutzend und mehr Kurzseiten pro Monat raus
  • Zudem fehlt eine ordentliche Sortierfunktion und eine vernünftige Unterteilung. In den meisten Shops wird unter Gay einfach alles geworfen, was ansatzweise nicht in die 100% Heterowelt gehört und das Genre wird als Nische missbraucht für alles erdenkliche. Das finde ich gemein.
  • Gay ist Gay, Lesbian ist Lesbian, Bi ist Bi, Heterowerke mit einem schwulen Nachbarn oder einem vermeintlich schwulen Mann, der nur mit Frauen schläft gehört da nicht rein! Auch eine Unterteilung wie Liebe, Thriller, Krimi, Porno, Liebesroman, Kurzgeschichte, Fantasy, Erotik gehört endlich dazu. Dabei ist wichtig Erotik, Liebesroman und Porno zu unterteilen. Im Gay Genre überfluten die Kurzgeschichten die purer Porno sind, anders kann man das nicht bezeichnen den Buchmarkt und es ist lästig unter 50 angezeigten Gayromanen nur 2 echte Romane zu finden und den Rest vollgemüllt mit den kurzgeschichtlichen “Wichsvorlagen”…
  • Wünsche: Konvertierungsprogramme die man verstehen kann 🙂
  • Ich wünschte mir, dass Self-Publishing, wenn auch etwas teurer als bisher, den AutorInnen eine Lektorin an die Seite setzt – und zwar verpflichtend- vor der Veröffentlichung. Ich wünschte mir weiterhin, dass SP mit Print-Books im Buchhandel präsent ist – statt der Verbreitung des Titels in vielen völlig unsinnigen ausländischen Internetshops, oft auch nur mit unzureichenden (und falschen) Hinweisen.
  • Der größte Nachteil ist die ungefilterte Selbstüberschätzung; Autoren “reifen” nicht, wollen nur schnelle Erfolgserlebnisse; eine Marktschwemme entsteht, in der auch Gutes für die Leser unauffindbar wird; warum eigentlich “Selfpublishing” – das ist doch keine Erfindung der Neuen Medien. Vor 30 Jahren sagte man einfach “Selbstverleger”. Das ist keine aktuelle Erfindung, nur ist der Zugang viel leichter geworden. Wenn alle schreiben, gibt es bald keine reinen Leser mehr – schade. Die typografischen Regeln werden außer Kraft gesetzt, so als sei ein bloßer TEXT (beim eBook) schon ein BUCH. Autoren müssen mehr als Schriftsteller sein und all die anderen Funktionen (Lektorat, Grafik, Marketing) sind ja immerhin noch Berufe, die erlernt werden müssen. Dilettantismus breitet sich vehement aus.
  • Wir brauchen einen Verband / Verein, der die Interessen der Indie-Autoren (Sach-/Fachbuch und Belletristik) vertritt; z.B. die Frage nach der Höhe der Umsatzsteuer für E-Books
  • Ein Festival für Selfpublisher, damit sichtbar wird, dass wir durchaus Qualität “liefern”; keine kleine Messe wie www.unknown-buchmesse-essen.de sondern ein großes Festival
  • Ich finde es ganz schrecklich, dass Indie-Autoren ihre Bücher zu absoluten SCHROTTPREISEN anbieten, das ruiniert den kompletten Büchermarkt!!! Ein Buch sollte professionell gemacht werden und dann auch zu einem professionellen Preis angeboten werden: MINIMIUM 5-10€! Ein Buch für 0,99 Cent anzubieten kommt mir so vor, wie es auf den Misthaufen zu schmeissen – wenn man die Arbeit bedenkt, braucht man erst gar keines zu schreiben! So etwas muss aufhören. Nicht alle Indie-Autoren schreiben gute Bücher, aber es gibt schon einige gute und bloß weil jemand keinen bekannten Namen hat, heißt das nicht, dass das Buch weniger wert ist als dass eines bekannten Autors und rechtfertigt somit auch keinen Schrottpreis!
  • Allerdings gibt es auch Bücher am Markt, die nicht mal 99 Cent wert sind – voller Rechtschreibfehler, etc. –> also auf die Qualität sollte mehr wert gelegt werden! Der Preis dieser Bücher wiederum macht den Preis am Markt kaputt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  • Was mich persönlich auch stört, dass hauptsächlich/in großem Stil Chick Lit Literatur verbreitet wird, die man meines Erachtens nicht einmal mehr als Literatur bezeichnen kann, sowohl vom Stil als auch vom “Inhalt” (=eigentlich keiner vorhanden) einfach nur mehr peinlich – zum Fremdschämen für Autor + Leser/Käufer. Das Niveau eines Buches sollte schon stimmen. Eigentlich an Appell an Autoren, Bücher mit Inhalt zu schreiben und für Leser ein Appel keinen seichten Schrott zu kaufen. Aber es gibt auch Verlage, die Schrottbücher veröffentlichen, das ist also kein reines Self-Publishing Problem.
  • Große Verlage haben oftmals überhaupt kein Interesse an neuen Autoren, sie gehen lieber kein Risiko ein und verkaufen die Bücher ihrer bekannten Autoren teuer. Namen und Aussicht auf Geld sind weitaus wichtiger als der Inhalt/Botschaft eines Buches – wirklich sehr schade. Als Gegenstück dazu werden Bücher von unbekannten Autoren – wenn sie einen Verlagsvertrag bekommen – zum absoluten Schleuderpreis verschossen. Das ist ein sehr großes Problem in der Buchbranche und erfordert ein sehr großes Umdenken und Handeln!
  • Das größte Problem sind *** Bescheuerte *** Törichte Kostenlose und 99 Cent Ebooks. Was ich mir wünsche eine Möglichkeit ein Werk gegen eine Umsatzbeteiligung professionell lektorieren zu lassen. Sagen wir 2 Jahre je 20 Prozent vom Gewinn.
  • In meinen Augen ist es problematisch, dass durch immer wieder auftretende “schwarze Schafe” im Hinblick auf die Qualität der technischen, stilistischen und vor allem korrekten Umsetzung einer eigentlich guten Story sowohl der potenzielle Käufer des ebooks als auch Dritte (Verlage, Medien, Privatpersonen etc.) nicht mehr mit Sicherheit sagen können, ob das Buch buchstäblich sein Geld wert ist, und ob es nicht sinniger ist, ein korrigiertes/lektoriertes Buch aus der nächsten Buchhandlung zu erwerben. Dieses Image-Problem führt bei mir als Leser dazu, dass der größte Vorteil für mich als Konsument, nämlich die schier unendliche Auswahl an Geschichten in allen Genres und allen Ausführungen, in einem Strudel aus gut und mittelmäßig, im schlimmsten Fall unlesbar versinkt. Nicht jeder Autor oder Texter ist der Sprache so mächtig, dass eine Korrektur durch ihn selbst ausreicht, um sein Geschriebenes angenehm lesbar zu machen. Qualitativ gesehen ist es leider eben doch (noch) so, dass viele SelfPublishing-Produkte nicht mit den Verlagsvettern mithalten können – wobei es hier natürlich wie immer Ausnahmen gibt.
  • Ich persönlich finde es klasse, da ich es ausprobieren kann ohne viel zu investieren. Ich konnte somit antesten ob sich überhaupt Leser finden die sich für meine Bücher interessieren. Denn gerne schreiben heißt nicht gleich professionell schreiben! Es ist ein super Einstieg für alle die gerne schreiben. Es ist auch klasse das hier viel Hilfe geleistet wird von anderen Usern. Egal ob es das Cover betrifft oder evtl. der Inhalt eines Buches. Ich finde es macht Spaß! Es ist kein druck von irgendeiner Seite da und es wird auch nicht kritisiert welches Thema vielleicht gerade aktuell ist! Wenn jemand Lust hat eine Liebesgeschichte/ Krimi/ Fantasy usw. zu schreiben dann kann er es! Vor allem man investiert kein Geld, gibt es was besseres???? Jeder bestimmt den Zeitraum wann sein Buch fertig ist selber! Es ist so viel Freiheit dabei ohne druck arbeiten zu können und das wiederum macht Spaß! LG
  • Wünsche: ebook Piraten bestrafen und als Abschreckung Strafe publik machen, Audiobooks selbst verkaufen können als Downloads so einfach wie ebooks, Werbung bei Amazon buchen können, Bücher ankündigen können, Geld schneller auszahlen, Ebooks online korrigieren können
  • Den Weg den Amazon geht halte ich für sehr bedenklich. Bald werden die Autoren exklusiv dort auftreten und finden das toll, wenn Amazon dann die Marktherrschaft hat, werden sie auch dort an der Preisspirale drehen. Darum halte ich davon nichts und möchte in möglichst vielen Shops gelistet werden, auch wenn ich über diese wenig verkaufe. Darum gehe ich über einen Aggregator. Eine höhere Auszahlung wäre gut, das würde den Verdienst mehr absichern, dafür würde ich auch mehr für die Distribution bezahlen.
  • Im Moment suche ich Leute, um interaktive Bücher zu gestalten. Das Problem ist, dass ich im Moment nur bei Apple wirklich interaktive Bücher sehe. Es nervt auch, dass Kollegen dem skeptisch gegenüber stehen, ich sehe dort eine Chance. Im nächsten Jahr werde ich mich komplett über einen Aggregator verlegen, damit ich mich voll auf neue Bücher konzentrieren kann.
  • Ich hätte gerne eine stärkere Präsenz anderer Shops gegenüber Amazon, einen Aggregator, an dem kein Verlag angeschlossen ist, ein ordentliches Tool zu erstellen interaktiver Bücher und dass die Gemeinde aufhört alles umsonst haben zu wollen.
  • Schön wäre es, wenn sich alle mal gegen Amazon aussprechen würden. Ich sehe bei Amazon keine rosige Zukunft, weder für Verlage noch für Selbstpublisher. Auch das ganze Gerede über dauernde Aktualisierungen und tägliche Statistiken halte ich für vollkommen übertrieben. Mir reicht es, wenn ich am Ende des Monats sehe was ich verdient habe. Am meisten genieße ich die Freiheit zu tun was ich will ohne einen Vorgesetzten. DRM ist ebenso absolut unnötig. Die, die keine Ahnung haben sind genervt und die, die ein wenig Ahnung haben entfernen diesen sowieso, dazu gibt es genug Beispiele im Netz. Kein DRM könnte meiner Meinung nach eine Chance für E-Books sein. Es wäre auch wünschenswert, wenn Tolino auch im Ausland vertreten wäre, das würde vielleicht etwas mehr die Waage gegenüber Amazon halten.
  • Das größte Probleme sind die Werbung und das Lektorat, oder zumindest die Korrekturarbeit. Es ist sehr schwierig, Bücher, die man selbst geschrieben hat zu korrigieren. Nicht nur im Sinne der Rechtschreibung, sondern auch was den Ausdruck anbetrifft. Man ist leider manchmal selbst-blind und übersieht falsche Satzstellungen. Mir ist zum Beispiel neulich beim korrigieren meines Buchs der Satz geradezu ins Gesicht gesprungen und war ein voller Lacherfolg:Im Wald war seinem Pferd ein Reh in die Quere gekommen und ist mit ihm durchgegangen. Man stelle sich das bitte bildlich vor! Und solche netten kleinen Stilblüten bringt man sicher des Öfteren!
  • Die Anzahl an Veröffentlichungen ist durch das Self Publishing so angestiegen, dass die Chance ein Buch gut zu verkaufen kaum noch vorhanden ist. Auch werden viele Bücher ohne Lektorat veröffentlicht, sodass es eine Strafe ist diese zu lesen. Mit der Vielzahl an Büchern beginnt außerdem ein Ausverkauf zu Dumpingpreisen. Eine wirkliche Anerkennung für die eigene Mühe und Arbeit ist weder in Form von Geld noch sonst kaum noch möglich. Die Vorteile habe ich mit den Fragen bereits genannt.
  • Das größte Problem des Self-Publishings ist meiner Meinung nach, dass die Bücher nicht so wahrgenommen werden wie bei richtigen Verlagen, d.h., sie gehen in der Masse der verlagsveröffentlichten Bücher, die in Deutschland über 80 000 pro Jahr sind, unter. Ich wünsche mir also, dass die Selfie-Anbieter die Bücher in die Buchhandlungen bringen und gezielt Werbung machen.
  • Ich sehe keinen großen Vorteil im Self Publishing, außer dass jeder seine Sachen veröffentlichen kann. Mir fehlt dabei alles, was einen Verlag ausmacht. Besonders ärgerlich empfinde ich es, wenn Verlage denjenigen, die ihnen Manuskripte schicken, vorschlagen, sein Buch auf einer dieser Seiten hochzuladen mit dem Versprechen, die als beste beurteilten Texte ins Programm aufzunehmen. Logischerweise “gewinnen” dabei diejenigen, die im Internet am besten für sich selbst werben können. Den anderen bleibt nur die Möglichkeit, ihr Buch kostenlos einzustellen, in der Hoffnung, dass es dann bemerkt wird.
  • Die Notwendigkeit gezinkte Rezensionen und Empfehlungen zu erstellen empfinde ich als ungut.
  • Ich würde mir wünschen, dass ein Lektorat das Manuskript liest und die Chancen auf dem Markt beurteilt. Dies kenne ich jedenfalls von Agenten so.Nur, dass es sehr schwer ist im Belletristikbereich überhaupt einen Agenten zu bekommen.
  • Ich wünsche mir ein Netzwerk, in dem Selfpublisher sich gegenseitig bei “ungeliebten Arbeiten” helfen. Z.B. würde ich sehr gerne alles abgeben, was mit Gestaltung, Formatierung, Distribution, Marketing zu tun hat und könnte Gegenzug Coaching (Dramaturgie, Erzähltechniken, Stil etc.) und professionelles Lektorat anbieten (mein Brotberuf).
  • Ich hoffe auf weitere Möglichkeiten, wie Apps, um mehr Exemplare meines Buches zu verkaufen.
  • Ihr Indie-Autoren: ich liebe eure Bücher, eure manchmal schrägen Worte und Sätze. ich genieße es euch zu entdecken, wenn ihr mich schon mit dem ersten Satz gefangen nehmt. und ich bin dankbar für euren Mut selber zu verlegen. wie hätte ich sonst in eure Welt eintauchen können, in welcher ich mich gerade so wohl fühle! ihr gebt mir jeden tag Kreativität und neue Bilder für mein Kopfkino. ihr befreit die Welt von alten fesseln und erobert neue. Dazu gehört Mut. euer Mut. seit stark und mutig.
  • Das Self Publishing hat keinen Nachteil. Es ist vielmehr die einzige Möglichkeit für einen unbekannten Autor, seine Werke überhaupt zu veröffentlichen. Und das ist noch schwer genug, ich habe zwei Bücher über die Deutsche Geschichte geschrieben, rund 250 Tageszeitungen und 50 Radio- und Fernsehsender angemailt (die Links mit direktem Zugriff auf meine Bücher enthalten haben) und keine Antwort erhalten. So habe ich seit über einem Jahr etwa 50 Bücher verkauft, eine wahrhaft tolle Ausbeute. Ich kann nur sagen, dass ich jeden unbekannten Autor zutiefst bedaure, der von diesem Geschäft leben muss. Habe zum Glück mein finanzielles Auskommen als Rentner und mir geht es auch gar nicht ums Geld in erster Linie, sondern um die Verbreitung meiner Werke.
  • Bei den Self-Publishern wird vollmundig erklärt: “Erstellen Sie Ihr Buch mit wenigen Klicks!” Das stimmt nicht! Es ist für einen Autor doch recht kompliziert, sein Buch auf dies Weise zu erstellen. Alleine das Erstellen des Buchcovers kann jemanden zur Verzweiflung bringen. Mann muss unzählige Male nachfragen, wie dies oder das geht. Aber, wer nicht bereit ist, einen fünfstelligen Betrag bei Verlagen auszugeben, und sich für die nächsten Jahre zu verschulden, der muss diese Prozedur auf sich nehmen. Und so ist der Vorteil der Self-Publisher: Es ist ein Verlag, wie jeder andere. Jeder kann das Buch über die Buchhandlung beziehen, und das weltweit. Und das ist ein großer Vorteil! Mann könnte sein Buch auch in einer Druckerei herstellen lassen, und das viel billiger; aber niemand kann dieses Buch im Buchladen kaufen, weil niemand Kenntnis von dem Buch hat.
  • Die Formatierungsvorgaben sind zu unflexibel (zB keine Umbrüche), dadurch leidet die sinngebende und -unterstützende Rhythmisierung des Buches. Kriterien für das Cover zu eng (zB keine PDF Datei). Konnte bisher (veraltete Word-Version) weder einen Text noch ein Cover hochladen und musste Neobooks Mitarbeiter bitten, dies für mich zu tun. Wenn die es aber können, warum geht es nicht gleich….?
  • Für mich persönlich bedeutet Self Publishing vor allem eines: Freiheit. Ich muss nicht irgendeinem Mainstream hinterherhecheln, sondern bestimme selbst die Themen meiner Romane und auch das Tempo, in dem ich veröffentliche. Schade finde ich, dass Self Publisher immer noch vor allem in Deutschland belächelt werden, obwohl es mittlerweile eine Vielzahl sehr erfolgreicher und absolut professionell arbeitender Autoren und Autorinnen in dieser Sparte gibt. Für das kommende Jahr wünsche ich mir einen Platz für meine Romane im stationären Buchhandel (natürlich in gedruckter Form)und für die amerikanische Übersetzung meines Buchs einen ähnlich guten Erfolg wie in Deutschland. Dann bin ich rundum zufrieden.
  • Es fehlt die Rundumbetreuung, die ich bei dem Verlag erleben durfte. Man muss sich selbst um alles kümmern und steht komplett alleine mit der Verantwortung da.
  • Das größte Problem ist, dass die meisten unbekannten oder neuen Self-Publisher nur sichtbar sind, so lange sie ihre Ebooks GRATIS oder für 0,99 Euro ins Netz stellen, danach verschwinden sie wieder. Es gibt einige “Stars” der Szene, die halten sich aus unerfindlichen Gründen mit den fast immer gleichen Geschichten und Aufmachungen. Dafür gibt es sicher gute Stoffe, die einfach nicht hoch in die Rankings kommen. Das frustriert..
  • Als größten Vorteil empfinde ich die vollständige Kontrolle über den Inhalt meiner Texte. Was ich zu sagen habe, kann ich vermitteln, ohne die Geschichte auf wirtschaftlichen Erfolg trimmen zu müssen. Problematisch ist das Fehlen des Vermarktungspotentials, das ein etablierter Verlag zu bieten hätte. Ich wünsche mir eigentlich nur die finanziellen Mittel, um professionelles Korrektorat, Cover und Marketing bezahlen zu können sowie von e-Books auf Print umsteigen zu können – und dabei herauszufinden, ob meine Bücher wirklich so schlecht geschrieben sind, dass sie niemand will, oder ob es mir einfach nur an professionellem Auftritt mangelt. Daher besteht mein Wunsch für “das Self-Publishing” in einem besseren Ruf für Self-Publisher einhergehend mit größer Akzeptanz beim Leser.
  • Self Publishing überlässt bis auf das Herstellen der Bücher und die Vermarktung bei Großhändlern fast alles dem Autor. So können Bücher zur Veröffentlichung kommen, die die Prädikat Literatur nicht verdienen. Ich wünsche mir deshalb, dass bei der Annahme eines Manuskripts immer auf eine “gewisse” Qualität geachtet wird. Es sollten Mindeststandards gelten. Und diese müssten sehr deutlich gemacht werden! Jeder Autor muss um seine Verantwortung wissen. Und ihm muss unmissverständlich klar gemacht werden, dass Self Publishing nicht mit Verlagsarbeit in herkömmlichen Sinn gleichzusetzen ist.
  • Self Publishing ist eine kostengünstige Alternative, sicherlich! Dennoch braucht es, um ein Buch zu veröffentlichen sehr viel mehr. Fachkundige Beratung, Lektorat und Cover-Gestaltung, das sollte schon in Händen liegen, die davon etwas verstehen. Hier muss Self Publishing unbedingt Wege aufzeigen, wie dies erreicht werden kann. Es muss Hilfestellung gegeben werden. Und nicht nur auf der Internetseite sondern auch im persönlichen Gespräch. Beraterfunktion!
  • Um es kurz auszudrücken: Self Publishing ist eine kostengünstige Alternative, ersetzt aber nicht professionelle Verlagsarbeit. Dennoch, für einen Autor, der unbekannt ist, wird Self Publishing immer eine Alternative sein.
  • Bin geschockt, dass ich nichts über den Kopierschutz weiß. Gut ist, dass es so leicht geht etwas einzustellen. Eine kostenlose Plattform für Werbung wäre großartig.
  • Die Autoren sind unsolidarisch! Sie verramschen ihr Produkt zum Spottpreis oder umsonst. Dumping! Es wird auf diese Weise schon als Zumutung empfunden, 3,99 € für einen Gegenwartsroman von 100 Seiten zu bezahlen.
  • Das Problem sind die Billigangebote unter 2,99 €. Hier sollte der Preis auf allen eBook-Plattformen auf den Mindestpreis für Romane auf 2,99 € festgelegt werden. Der größte Vorteil ist die eigene Kontrolle über meine Bücher.Ich war erst bei einem Verlag und habe ihn mangels Marketings und zu hoher Buchpreise verlassen. Jetzt bin ich glückliche SP. Endlich komme ich nun in die Gewinnzone und zahle nicht drauf wie zuvor.
  • Meiner Meinung nach ist das Vermarkten des Self Publishings grösstes Problem. Es fehlt eine geeignete Plattform, die die vielen Tausend Angebote ordnet und so den Buchhändlern eine praktische Bestellhilfe bietet. Die Verlage tun nichts anderes, als den Buchhändlern Empfehlung schreiben, welche Bücher weshalb gut sind und sie unbedingt verkaufen müssen. Aus Erfahrung weiss man, dass nie alle Artikel gleich gut verkauft werden, aber die Self Publishing Anbieter haben wenig oder gar keine Chance in diesem hart umkämpften Markt.
  • Das Problem ist, dass man weitestgehend auf sich gestellt ist. Ohne meist immensen Zusatzkosten bekommt man weder ein ordentliches Lektorat, noch ein Korrektorat. Ich wünsche mir in solchen Dingen mehr Unterstützung von den SP-Plattformen selbst und nicht, wie von einigen angeboten, über Foren, wo man sich mit Gleichgesinnten austauschen und sich dort eventuell Lektorate/Korrektorate von anderen erfahreneren Schriftstellern holen soll. Das birgt für mich die Gefahr des Raubes geistigen Eigentums und stellt für mich somit keine Alternative zum echten Verlagswesen mit individueller Betreuung dar, welches ein Grundvertrauen voraussetzt.
  • Der Vorteil ist, dass ich frei von Vorschriften die inhaltliche Gestaltung, das Coverdesign und den Preis bestimmen kann. Ebenso ist es mir möglich, kurzfristig Änderungen vorzunehmen mit minimalem Erlösausfall, was bei Printbüchern nicht möglich wäre. Außerdem kann ich durch SP-Plattformen überhaupt veröffentlichen, muss nicht bei einem Verlag als Bittsteller auf der Matte stehen.
  • Was ich mir wünsche? Mehr Mut der Verlage auch auf unbekannte Autoren zu setzen. Grundsätzlich habe ich keine Lust mehr Zeit auf Marketing zu verwenden als zu schreiben. Wenn die Verlage aber nur auf Sicherheit setzen, werden sie sich irgendwann überflüssig machen. Dann übernehmen die Indies die Macht, weil hier die Kreativität herrscht. Da die Zeichen auf Self Publishing stehen: Dass Buchhandel, Messen und Feuilleton-Redakteure die Unterscheidung zwischen Indie- und Verlagsautoren aufgeben.
  • Ich wäre sehr für eine Prüfung bei Amazon etc., die die Bücher, die veröffentlicht werden kurz überfliegen ob es auch korrigiert ist, der Inhalt logisch ist usw. damit man einfach nicht alles anbieten kann, was manche Menschen so schreiben.
  • Der größte Vorteil ist, dass man einfach alles schön nach den Angaben des Anbieters hochladen kann und es in weniger als 24 Stunden online ist! Die Verlage sollte sich davon etwas abschneiden. Ich kann verstehen, dass ein Verlag sehr viel Arbeit hat immerhin bin ich bei einem und ich weiß, wie das abläuft, aber die ständigen Terminverschieben usw. hat man eben einfach nicht mehr wenn man das Buch selbst rausbringt und man kann alles immer wieder umändern, wenn einem noch etwas auffällt und man spart sich somit wieder das hin und her mit den Ansprechpartner vom Verlag.
  • Das größte Problem des Self-Publishing ist, dass jeder alles veröffentlichen kann. Dadurch landet auch viel Schund im Internet, was dem Self-Publishing einen schlechten Ruf einbringt. Der größte Vorteil ist, das man auch als neuer, unbekannter Autor seine Werke veröffentlichen kann, ohne viel Geld zu investieren. Die meisten Verlage nehmen neue Autoren nur an, wenn diese sich an den Veröffentlichungs-Kosten beteiligen, was schnell tausende von Euro kosten kann. Ich persönlich wäre nicht bereit, ein solches, finanzielles Risiko einzugehen. Darum habe ich die Methode des Self-Publishing gewählt.
  • Das größte Ärgernis ist meiner Meinung nach, dass noch immer die Möglichkeit besteht, e-books innerhalb einer Frist (14 Tage) an den Händler zurückzugeben. Damit hat sich die Unsitte eingebürgert, dass Käufer das Buch lesen und dann zurückgeben. Das stellt nach meinem Gefühl eine Ohrfeige für jeden Autor dar, egal ob Self-Publisher oder nicht. Das gehört abgeschafft!
  • Die Informationen über die Formalitäten bzw. die Anleitungen der Betreiber sind nicht ausreichend und nicht genau genug. Die Vermarktung und Werbung muss von den Autor/innen anscheinend so umfassend betrieben werden, dass es viel zu viel Arbeit ist. Natürlich ist es besser, man hat einen guten Verlag, der einem diese Tätigkeit abnimmt, auch wenn dies dann am Honorar fehlen sollte.
  • Jedes System bringt Gewinner und Verlierer hervor. Aus Sicht der Urheber stellt Selfpublishing in meinen Augen eine Chance dar. Auf Verlagsseite sind es Menschen, die über Stehen und Fallen urteilen und jedes menschliche Urteil ist fehlbar und stützt sich auf die Gewohnheit, lässt Veränderung nicht zu. Veränderung braucht der Büchermarkt wenn wir nicht wollen, dass das Buch verschwindet. Eine Chance für Autoren, für den Leser, für die Verlage und nicht zuletzt für Geschichten, die es wert sind, geschrieben zu werden.
  • Was ich mir wünschen würde: Eine deutschsprachige Social-Reading-Plattform für Selfpublisher oder eine, wo sie ganz selbstverständlich neben Verlagsautoren stehen.
  • Das größte Problem ist, dass man selbst eine Menge Geld für Werbung ausgeben muss, um sein Buch bekannt zu machen. Zusätzlich zum Schreiben hat man noch viele anderer Aufgaben im Kopf und sollte im Netz oft präsent sein. Bei meinem zweiten Buch allerdings wird das nicht mehr so schwer, denn ich muss mir nicht mehr alles neu erkämpfen. Den Vorteil sehe ich darin, dass ich immerhin die Möglichkeit habe mein Buch der Öffentlichkeit vorzustellen. Wenn eine Agentur oder ein Verlag NEIN sagt, ist es schwer weiter zu schreiben. So kann man, obwohl das Buch vielleicht noch nicht perfekt ist, weiter schreiben. Das motiviert. Der Kontakt zu den Lesern. Ich wünsche mir für das kommende Jahr, dass mein zweites Buch erfolgreich wird und viel Freunde findet. Das ist alles.
  • Mein größtes Problem? Der Umgang der Rezensenten untereinander und mit “konkurrierenden” Autoren. Das Prinzip unserer Leistungsgesellschaft – nicht besser sein, sondern brutaler. Wettbewerbe als Tummelplatz jener, die bei jedem Buch etwas zu kritteln haben, weil sie gerade dieses Buch ganz anders, viel besser schreiben würden – nein, geschrieben haben! Ich glaube, das Verständnis, was eine Rezi wirklich ist, fehlt den meisten. Vielleicht sollte man dort ansetzen und unsachgemäße Rezensionen entfernen. Sie verzerren den Markt. Ist natürlich Utopie … wer sollte das machen?
  • Vorteil ist die absolute Gestaltungsfreiheit. Wenn ich 50 bis 100 € in die Hand nehme, kann ich in den USA ein besseres Cover einkaufen, als es die meisten Verlagsbücher haben. Viele Verlagsautoren, die ich kenne, sind mit ihren Covern unzufrieden. Meine Cover sind richtig hübsch. Den Titel kann man auch frei wählen, was ich nicht als Vorteil empfinde, weil ich schlecht darin bin, Titel auszusuchen. Aber der größte Vorteil ist, dass man sich beim Inhalt nicht den Marktprognosen beugen muss. Da wird ein unglaubliches kreatives Potential freigesetzt. Das ist die eigentliche Stärke des Selfpublishings – ich denke, dass das auf lange Sicht die Nische für Selfpublisher sein wird: Bücher, die kein Verlag jemals verlegen würde. Egal, ob das Bücher über Themen sind, die gerade out sind, wie Historische Romane in der Antike, oder einfach total kreatives, abgedrehtes Zeug.
  • Ich wünsche mir, dass andere Shops (vor allem Thalia) nachziehen und Indie-Bücher gleich behandeln wie Verlagsbücher. Dass das Selfpublishing nicht länger so sehr auf Amazon beschränkt ist. (Wobei ca. 1/4 meiner Verkäufe über Bookrix erfolgen, hauptsächlich Thalia und Apple-Shop)
  • Größter Nachteil: Verlagsnamen wie “Books on Demand”, “Ruck-Zuck-Buch” etc. geben den dort veröffentlichen Werken ein “Currywurst-Pommes”-Image. Autoren, die dort veröffentlichen, werden weder von Presse und Handel, noch vom Leser ernst genommen! Nicht nur Form und Inhalt der Bücher müssen professionell wirken, sondern auch die Präsenz der publizierenden Verlage bzw. Dienstleister.
  • Der größte Vorteil ist die größtmögliche Freiheit des Ebook-Autors. Man braucht auf das Programm eines Verlages und auch auf dessen ideologische Vorlieben keine Rücksicht zu nehmen. Außerdem hat man (zumindest theoretisch) die Chance, auf ein Leserinteresse zu stoßen bzw. als Schriftsteller wahrgenommen zu werden und auf diese Weise auch zu einem Erfolg zu kommen. – Das größte Problem ist, dass die eigenen Werke in der Masse der Selbst-Publikationen eventuell gar nicht wahrgenommen werden, obwohl man mit großer Intensität und Leidenschaft an seinen Sachen gearbeitet hat.
  • Der größte Vorteil des Selfpublishings ist es, dass man jederzeit veröffentlichen kann, dass man nicht auf den guten Willen von Verlagen angewiesen ist, sondern direkt der Leser entscheiden kann, ob ihn die Geschichte interessiert oder nicht. Self Publishing bedient eine moderne Form des Lesens. Ich schätze vor allem die Unabhängigkeit in Inhalt, Preis, Erscheinungstermin etc.
  • Der größte Vorteil ist die Freiheit, sich erproben zu dürfen, so wie schwimmen gehen ohne Bikini – kein Stress, kein enges “Verlagsmieder”…und: Es kommt doch tatsächlich auch viel Glück durch die freifließende Kreativität dabei raus. Nicht alles wird beurteilt, noch bevor es kaum fertig ist. Das geschriebene Wort darf sein, was es ist.
  • Ich wünsche mir für das kommende Jahr, dass der Bereich Self Publishing wagt, sich noch selbstbewusster neben Verlagen zu behaupten, sich von der subtilen emotionalen Schiene des Gefühls der zweiten Wahl zu emanzipieren, klar zu sagen, wir sind ein hochwertiges Marktsegment mit zukunftsorientierter Zielsetzung, wir sind auf Augenhöhe mit Verlagen, anders, aber gleichwertig. Wir sind, genau wie Verlage, eine vertrauenswürdige Option für Autoren, nicht das wankende Rettungsschiff.

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

3 Kommentare

  1. Lieber Matthias Matting,
    das neue Konzept der Selfpublisherbibel ist “gewöhnunggsbedürftig”.
    Was mich noch mehr stört: die Beiträge lassen sich nicht mehr auf den Kindle laden. Schade!
    Viele Grüße
    Roland Kirsch

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