KindleUnlimited: Seitenzählung bei Amazon defekt

Nicht wundern: der Zähler für die gelesenen Seiten bei KindleUnlimited ist weltweit kaputt, überall werden 0 Seiten angezeigt. Verkäufe werden aber regulär angezeigt. Geduld ist angesagt. Ob es ein Bug ist oder Amazon gerade etwas umstellt, ist unbekannt.

https://www.facebook.com/groups/184413921615603/permalink/1512884632101852/

Update: inzwischen meldet Amazon auf der Berichteseite “Da sich die Aktualisierung der gelesenen KENP-Seiten (Kindle Edition Normalized Pages, KENP) derzeit verzögert, sind die angezeigten Werte möglicherweise nicht aktuell. Wir arbeiten bereits daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben.”

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

2 Kommentare

  1. Einer der Gründe – neben der nochmaligen Abwertung der Literatur-, warum ich Mietbüchereien und Leseflatrates nicht mag, ist die Tatsache, dass alles in einer Black-Box abläuft.
    – wer
    – bekommt wann
    – nach wie vielen gelesenen Seiten
    – von welchem Tops
    – was ausbezahlt?
    Alles Fragen, die weder Amazon, noch skoobe noch all die anderen jetzt ins Kraut schießenden Anbieter beantworten.
    Ich bin u.a. Programmierer und weiß daher, wenn irgendwo plötzlich der Wert 0 ausgegeben wird, ist der Wurm drin. Das hätte gar nicht erst passieren dürfen und ist ein Indikator dafür, dass die Auszahlungsmodalitäten zumindest fragwürdig sein. Die Werte, die ausgeben werden können genauso richtig wie falsch sein. Und solange nicht mit offenen Karten gespielt wird, gehe ich lieber von der Annahme aus, dass die Werte schlicht falsch sind. Keiner kann mir das Gegenteil beweisen.
    Daher rate ich allen meinen Autoren auch davon ab.
    Ein Verkauf ist ein Verkauf, und nur das zählt. Und den kann man zur Not auch nachträglich jederzeit nachweisen bzw. nachweisen lassen (Stichwort: follow the money)

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