Plattform-News: LYX Storyboard startet offiziell

LYX Storyboard, die Self-Publishing-Plattform des Egmont-Ehapa-Verlags, geht heute offiziell an den Start – die Betaphase ist also offenbar erfolgreich gelaufen.

Die Pressemitteilung des Verlags dazu: “Durch eine direkte Verzahnung mit der LYX Community von 19.000 Lesern treffen angehende Autoren der Genres Romance, Thriller/Krimi, Fantasy, Historischer Roman oder Frauenunterhaltung hier auf die richtige Zielgruppe und können sich interaktiv über ihre Texte austauschen. Die Plattform bietet hierbei die Möglichkeit, Texte kapitelweise oder komplett einzustellen und involviert so die Community direkt in den Entstehungsprozess der Geschichten.

Leser können Texten folgen, ihnen applaudieren und sie kommentieren. Alle Stories, die in den regelmäßig stattfindenden Wettbewerb für das ‘LYX Talent’ eingereicht werden, haben die Chance durch Leserstimmen gewählt zu werden. Dem Sieger winkt ein Verlagsvertrag bei LYX.digital, dem digitalen Label von LYX.”

Aus den AGB noch ein interessanter Absatz dazu: “Die Veröffentlichung der Texte über LYX Storyboard erfolgt in jedem Fall kostenlos. Die Texte dürfen während der Veröffentlichung auf LYX Storyboard nicht gegen Entgelt über andere Vertriebswege verkauft werden. Der Text kann aber kostenfrei auch an anderem Ort erscheinen oder erschienen sein.”

So, nun bin ich auf die ersten Erfahrungen gespannt. Wer hat sich dort schon als Autor angemeldet?

Matthias Matting
  • Matthias Matting
  • Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat ĂĽber 50 BĂĽcher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. FĂĽr sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der MĂĽnchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet auĂźerdem als Kolumnist fĂĽr das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor fĂĽr SPACE, Federwelt und Telepolis. SchlieĂźlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

One Comment

  • Naja, ich sehe solche “Angebote” immer eher kritisch, weil sich das nach einer recht einseitigen Beziehung anhört. Was hat denn ein Autor davon, seine Texte auf einer solchen Plattform zu schreiben? Er bekommt Applaus und Kommentare von den Lesern. LYX schöpft dann die besten Autoren ab und bietet ihnen einen Verlagsvertrag an. Zu welchen Konditionen? Und: wer so gut schreiben kann, braucht dann auch LYX nicht. Zwar gibt es viele Autoren, die als Hobby gerne schreiben und nicht unbedingt an eine kommerzielle Verwertung denken, was auch den Hobby-Lesern von primär kostenlosen Texten entgegenkommt, aber so etwas funktioniert ja schon seit Ewigkeiten ĂĽberall im Web, seien es nun Fanfiction-Foren oder Plattformen wie BookRix etc.

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