KindleUnlimited startet in Indien

Amazon startet seine eBook-Flatrate “KindleUnlimited” nun auch in Indien. Auf den ersten Blick bietet sich das gewohnte Bild: Über 1 Million Titel – englischsprachige, aber dafür ist Indien ein riesiger Markt. Die Anzahl indischer Autoren ist dabei vergleichsweise beschränkt. Interessant ist hier aber die Preispolitik: Das Abo kostet zum Start pro Monat nur 99 indische Rupien, das sind etwa 1,33 Euro.

Trotzdem erhalten Autoren dieselben Auszahlungen aus dem globalen Select-Fonds. Das heißt, dass Amazon hier schon bei nur einem einzigen ausgeliehenen eBook draufzahlt (oder bei zwei, wenn der Normalpreis von 199 Rupien gilt). Die Firma kündigt deshalb schon in einer E-Mail an: “Vermutlich werden die Auszahlungen für Kindle Unlimited von KDP Select in Indien zukünftig angepasst, damit sie den örtlichen Gegebenheiten des Programms entsprechen.”

Distributoren-News: Xinxii liefert nach Indien und bietet ISBNs

Der Distributor Xinxii hat in Form einer Rundmail an alle Autoren interessante Neuerungen verkündet. Ab sofort liefert der Anbieter eBooks auch an Indiens wichtigsten eBook-Store, Flipkart, das dortige Amazon. Zuletzt hatte Smashwords den Vertrieb über Flipkart angekündigt. Wie bei allen anderen Plattformen erhalten Autoren hier 50 Prozent des Netto-Verkaufspreises, was laut Xinxii etwa 60 Prozent des Brutto-Verkaufspreises entspricht.

Wie sich der eBook-Markt in den Entwicklungsländern entwickelt

Ein Gastbeitrag von Octavio Kulesz, in englischer Sprache bei Publishing Perspectives erschienen. Kulesz wird auf der Publishers Launch Konferenz Frankfurt über das Thema “What You Need to Know about Digital Publishing in the Developing World” sprechen – 8. Oktober, 13 Uhr in Halle 4.2, Raum Dimension der Frankfurter Buchmesse. Hier gehts zur Registrierung.

Ich verfolge die Entwicklung des E-Publishing in den Entwicklungsländern seit 2009, als Ramy Habeeb (Ägypten), Arthur Attwell (Südafrika) und ich das Digital Minds Network gründeten, das dem informellen Austausch von Daten dient. Als digitale Publisher im Süden der Welt hatten wir das Gefühl, dass die Geschäftsmodelle in den USA und Europa unsere Bedürfnisse nicht völlig befriedigten. 2011 baten mich dann die International Alliance of Independent Publishers und der Prince Claus Fund, eine detaillierte Untersuchung der digitalen Landschaft in Lateinamerika, Afrika, Arabien, Russland, Indien und China durchzuführen. Seitdem habe ich das elektronische Publizieren in diesen Teilen der Welt weiter beobachtet.

Neuigkeiten von Smashwords: Vorbestellungen von eBooks, Distribution nach Indien

Für alle, die die Mutter aller eBook-Distributoren noch nicht nutzen: Smashwords hat einige neue Features eingeführt, an denen sich deutsche Konkurrenten gern ein Beispiel nehmen dürften. Vorabbestellungen für eBooks Bei Apple, Kobo und Barnes & Noble können Smashwords-Kunden nun ihre eBooks vorbestellen lassen. Während der Nutzen dieses Features bei Amazon (wo einige Top-Autoren bereits diese… Neuigkeiten von Smashwords: Vorbestellungen von eBooks, Distribution nach Indien weiterlesen

Via Amazon mit dem eigenen eBook in die Welt – lohnt sich eine Übersetzung?

Nachdem mein Kindle-Handbuch in Deutschland so erfolgreich war, habe ich natürlich sofort überlegt, ob es sich nicht auch anderswo verkaufen lassen müsste. Das Ergebnis waren vier Übersetzungen: ins Französische, Englische, Spanische, Italienische und Chinesische. Erfolgreich waren davon die französische, die spanische und die italienische Version – alle drei schafften es 2011 mindestens in die Top 3 des jeweiligen Landes.

Die englische Version erwies sich aber ebenso als Pleite wie die chinesische. Immerhin steht das englische Kindle-Handbuch wenigstens online – die chinesische (und auf Exilchinesen abzielende) Version habe ich lange Zeit gar nicht anbieten können. Erst in diesem Jahr gelang es mir, sie bei Kobo online zu stellen. Es gibt vermutlich bessere Orte für ein Kindle-Handbuch…