Die sieben häufigsten Anfänger-Fehler im Selfpublishing

Nur wer nichts tut, macht keine Fehler. Ich gebe zu: als ich im Mai 2011 mein erstes Buch bei KDP hochlud, habe ich mich diverser Einsteiger-Fehler schuldig gemacht. Immerhin war ich ja auch ein blutiger Anfänger in Sachen Selfpublishing. Ich hatte Glück: das Buch entwickelte sich trotzdem zum Bestseller.

Crowdfunding für Self Publisher: Wenn Leser zu Verlegern werden

Bisherige Crowdfunding-Plattformen arbeiten nach einem Prinzip, das einer Vorabfinanzierung der Herstellungskosten (oder eines Teils davon) durch Leser beziehungsweise Fans entspricht. Wer Geld zusichert, erhält das Produkt und (fast immer) noch eine kleine Belohnung, je nach Betrag des Fundings (siehe Crowdfunding für eBooks).

Dieses Prinzip will die Plattform Pentian.com ändern. Das aus Spanien stammende Unternehmen hat auf seinem Heimatmarkt angeblich schon acht Prozent der Self Publisher überzeugt. Nun ist Pentian auch auf dem US-Markt gestartet.

Diskussion: Was für eine Veröffentlichung im Verlag spricht

Tim Rohrer, Gründer und Betreiber der Lese-Community Leselupe.de, hat gerade ein eBook im Self Publishing veröffentlicht einen Verlag gegründet, den FeuerWerke Verlag. Ein neuer Verlag? Braucht das jemand? Das habe ich mich gefragt, als ich Tims Pressemitteilung erhielt. Und die Frage an den Neuunternehmer weitergeschickt. Im folgenden Tim Rohrers Antwort in Form eines Gastbeitrags.

Selfpublishing vs. Verlag

Immer mehr Autoren entscheiden sich heute bewusst (oder aus Mangel an Verlagsangeboten) für eine Veröffentlichung als Selfpublisher. Das ist gut, denn so werden mehr Bücher denn je veröffentlicht. Dadurch haben Leser eine größere Auswahl und Autoren, die naturgemäß einen hohen „Veröffentlichungsdruck“ verspüren, können ihr Werk selbstbestimmt der Welt präsentieren.

Distributoren-News: BoD mit neuer eBook-Variante E-Short

Analog zu den Kindle-Singles führt die deutsche Firma BoD heute die eBook-Variante “E-Short” ein. Dabei handelt es sich im Grunde um ganz normale eBooks, die auf allen Plattformen lesbar sind – doch mit einer maximalen Länge von 80 Seiten (144.000 Zeichen). Der Nutzer kann die Titel in einem Online-Editor eingeben, der jedoch auch bestehende ePub-Dateien… Distributoren-News: BoD mit neuer eBook-Variante E-Short weiterlesen

Distributoren-News: Xinxii jetzt mit kostenloser ISBN (mit Einschränkungen)

Nachdem eBook-Distributor Xinxii über Weihnachten schon ISBNs verschenkt hat, gibt es diese nun dauerhaft umsonst. Nämlich als Teil des “Power-Pakets”, das ab sofort für 0 Euro zu haben ist. Voraussetzung: es handelt sich um einen Belletristik-Titel. Anderenfalls berechnet der Anbieter für das Power-Paket 9,99 Euro.

Im Überblick: Self Publishing – die Grundlagen

Bei Slideshare (s.u.) ist jetzt der theoretische Teil dessen zu finden, was für die Teilnehmer auf meinen Seminaren an der Akademie der Bayerischen Presse zu hören wird. Im praktischen Teil erstellen wir gemeinsam ein eBook mit allen Schikanen, also mit Klappentext, Inhaltsverzeichnis, Index bis zum Hochladen auf KDP. Das nächste Seminar findet am 23./24. Januar… Im Überblick: Self Publishing – die Grundlagen weiterlesen

Interview: Bücher gemeinsam publizieren? Warum wir ein Autoren-Kollektiv gebildet haben

Ein Indie-Autor ist für den kompletten Veröffentlichungs-Prozess selbst verantwortlich. Das ist spannend, kann aber auch anstrengend sein. Warum sollte man sich die Arbeit nicht teilen? Triskele ist eine Gemeinschaft britischer Autoren, die sich selbst “Autoren-Kollektiv” nennt. Mitgründerin JJ Marsh erklärt im Interview, was die Zusammenarbeit bringt und welche Fehler man vermeiden sollte. (Click here for… Interview: Bücher gemeinsam publizieren? Warum wir ein Autoren-Kollektiv gebildet haben weiterlesen

Distributoren-News: Xinxii verschenkt bis Weihnachten ISBNs

Wer bis Weihnachten (konkret vom 25. November bis 18. Dezember) über Xinxii ein belletristisches eBook zur Distribution hochlädt, bekommt die ISBN geschenkt – sonst verkauft Xinxii diese für knapp 20 Euro. Der Vorrat ist unbegrenzt, man kann also auch mehrere Dokumente hochladen. Für Sachbücher gilt das Angebot allerdings nicht, und das eBook sollte wenigstens zehn Seiten… Distributoren-News: Xinxii verschenkt bis Weihnachten ISBNs weiterlesen

Im Ausland veröffentlichen? Der US-Markt im Blick

Über die eBook-Anbieter direkt oder über Distributoren ist es ein Kinderspiel, auch im Ausland eigene eBooks zu verkaufen. Aber lohnt sich das überhaupt, und was gilt es zu beachten?

Nachdem ich schon in zwei eigenen Artikeln geschildert hatte, welche Märkte generell interessant sein könnten und was Sie bei Übersetzungen beachten sollten, widmet eine kleine Reihe nun den einzelnen Märkten gesonderte Aufmerksamkeit. Nachdem sich letztens Elke Becker um den spanischsprachigen Raum kümmerte und Barbara Reishofer vom Self Publishing in ihrer Wahlheimat Italien erzählte, berichtet nun Birgit Kluger von ihren Erfahrungen auf dem US-Markt. Ebenfalls sehr lesenswert dazu übrigens der Bericht von Nika Lubitsch auf dem “Mein Buch!”-Blog.

Der englischsprachige eBook-Markt ist riesig, nach einer Statistik der Association of American Publishers wurde in 2012 ein Umsatz von 1,54 Milliarden Dollar allein mit eBooks erzielt. Ein Autor, der es mit seinem Buch in die Top 10 der allgemeinen US-Kindle-Charts schafft, kann mit mehr als 2000 Downloads am Tag rechnen. Kein Wunder also, dass viele deutsche Autoren einen sehnsüchtigen Blick hinüber werfen und sich wünschen, auf diesem Markt einen Bestseller zu landen.

Neu: Buchtalent.de – lohnt sich die virtuelle Autoren-Agentur?

Derzeit scheint es an der Zeit für neue Konzepte: nach bestselleridee.de kommt nun auch die aus der Self-Publishing-Branche nicht ganz unbekannte Firma Tredition mit einem in dieser Form neuartigen Konzept. Ihre Plattform Buchtalent.de fungiert als eine Art virtueller Agent: Manuskripte, die Autoren hier einstellen, werden zunächst Verlagen vorgelegt (die Tredition allerdings auch erst noch von der Teilnahme überzeugen muss).

Kauft der Verlag das Manuskript, was wohl eher die Ausnahme als die Regel ist, ist der Prozess auch schon zuende (die Einzelheiten machen dann Verlag und Autor aus). Der Verlag kann eine Buchidee aber auch “beobachten”, also eine Art Option erwerben. Dafür muss der Verlag nichts zahlen. Der Autor veröffentlicht sein Buch dann über Buchtalent.de als Print und eBook, Tredition bringt es in den Handel. Der Verlag, der die Option hat, wird über die Entwicklung der Verkäufe unterrichtet und kann dem Autor jederzeit einen Vertrag anbieten. Parallel erhält er sogar 2,5 Prozent vom Umsatz.