Kindle-Unlimited-Quoten für März: nur noch 0,33296 Cent pro Seite

Nachdem im vergangenen Monat der ein oder andere KindeUnlimited-Betrüger Gegenwind bekommen hat, gab das vielen Amazon-Autoren natürlich Hoffnung, dass sich auch bei der Quote etwas tun möge – schließlich werden alle gelesenen Seiten aus einem gemeinsamen Topf bezahlt. Doch auch diesmal ging es weiter nach unten, auf 0,33296 Cent pro gelesener Seite. Im Februar lag die Quote noch bei 0,34949 Cent.

Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland damit ganz weit hinten – nur in Brasilien oder Indien liegen die Quoten noch niedriger. In den USA zum Beispiel zahlt Amazon pro gelesener Seite fast ein Drittel mehr.

  • Deutschland: 0,33296 Cent (€)
  • Großbritannien: noch keine Zahlen
  • Frankreich: 0,474 Cent (€)
  • Spanien: 0,474 Cent (€)
  • Italien: 0,474 Cent (€)
  • Niederlande: 0,474 Cent (€)
  • USA: 0,47789 Cent (US) = 0,4235 Cent (€)
  • Kanada: noch keine Zahlen
  • Indien: noch keine Zahlen
  • Brasilien: 0,01140 BRL = 0,2861 Cent (€)
  • Mexiko: 0,7947 MXP = 0,4013 Cent (€)
  • Japan: 0,8178 JPY = 0,6665 Cent (€)
  • Australien: noch keine Zahlen

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Kategorisiert in Amazon, News

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

5 Kommentare

  1. Nach der Logik von Hans-Peter gibt es bei McDonalds das beste Essen 😉
    Eine Win-Win-Situation für McDonalds und deine Gesundheit 😀 A happy long life

  2. Niemand zwingt dich, deine Bücher in der KU anzubieten. Die Vergütung pro gelesener Seite ist übrigens keine Frechheit, sondern Kalkül: Schlechte Autoren (=wenige gelesene Seiten) verdrücken sich aus der KU, weil sie nichts verdienen. Gute Autoren (=viele gelesene Seiten) verdienen recht gut (jedenfalls besser als bei der Tolino-Allianz) und bleiben exklusiv bei Amazon. Aus Lesersicht, für Amazon und für die guten Autoren ist das eine Win-win-win-Situation, weil auf diese Weise die Qualität der KU-Bücher kontinuierlich steigt.

  3. Das wird immer schlimmer. 🙁 Eine Vergütung pro gelesener Seite ist sowieso eine Frechheit, aber nicht mal mehr ein halber Cent, das ist ein Witz. Und seitdem KU eingeführt wurde, hab ich viel mehr Ausleihen als Käufe. Wenn da so weitergeht, sind wir bald bei 0,1 Cent. Da verdient man ja gar nix mehr!

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