Mit 24Symbols kommt eine neue eBook-Flatrate nach Deutschland

24symbols

Eine weitere meiner Prognosen für 2015 geht in Erfüllung: Mit 24Symbols expandiert ein weiterer digitaler Flatrate-Anbieter auf den deutschen Markt. Neben KindleUnlimited, Skoobe, Readfy und auch Scribd wirbt damit nun der fünfte Anbieter hierzulande mit eBooks zum Pauschalpreis um Kundschaft. 24Symbols kommt ursprünglich aus Spanien.

Den deutschen Markt rollt man gemeinsam mit dem Mobilfunk-Anbieter Mobilcom Debitel auf: Dessen Kunden können für 5,99 Euro die “eBook Flat” dazubuchen. Wer keinen Vertrag mit MD hat, kann das Angebot aber auch direkt über 24Symbols abonnieren. Die Monatsgebühr liegt dann bei 8,99 Euro, also einen Euro unterhalb der von KindleUnmlimited und Skoobe gesetzten Preise.

Geboten werden dafür angeblich über 100.000 deutschsprachige Titel. Diese werden unter anderem von Bastei Lübbe, Reclam, Perry Rhodan digital (perfekt für Perry-Rhodan-Fans) oder Gabal geliefert – von den großen Publikumsverlagen ist sonst noch keiner dabei, wohl aber einige kleinere. Auch die Möglichkeit, den Anbieter als Selfpublisher zu beliefern, scheint derzeit noch zu fehlen.

Gelesen wird am PC oder mit verschiedenen Apps. Diese gibt es für iOS und Android, aber auch für die Kindle-Tablets.

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

3 Kommentare

  1. Der italienische Distributor Narcissus liefert an 24symbols. Darüber kommt man also als Selfpublisher auf die Plattform.
    Allerdings ist mir noch nicht klar, ob 24symbols auswählt oder die Integration in den Katalog einfach nur langsam ist, denn von mir und meiner Tochter sind bislang nur ein paar Titel vorhanden.

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