Tolino auf Chinesisch: Wie iReader in China Erfolg hat

Die Volksrepublik China hat etwa 1,3 Milliarden Einwohner. Die Hälfte der chinesischen Erwachsenen liest elektronisch – ein riesiger Markt also. Wie sieht das auf der Seite der Anbieter aus? Wie unterscheidet sich China in Sachen elektronisches Lesen von Deutschland – und was ist für Selfpublisher “drin”? Ich konnte in Peking die Firma iReader besuchen und mir dort einige interessante Informationen abholen.
Zunächst einmal: eBooks liest man in China primär auf dem Smartphone. Insgesamt 480 Millionen Smartphone-Nutzer zählt das Land. Der Anteil von Android liegt dabei bei 90 Prozent – und auf den allermeisten dieser Geräte ist die Lese-App von iReader bereits vorinstalliert. Und zwar ohne Konkurrenz, denn Google wird in China komplett blockiert, also ist auch der Play-Books-Store nicht zugänglich. Amazon hingegen konzentriert sich beim Marketing auf den Kindle, nicht auf die Apps.

Bitkom-Studie: 60 Prozent wollen von eBooks nichts wissen

eBook-Skeptiker haben in Deutschland noch immer die absolute Mehrheit: Rund 60 Prozent der Deutschen wollen auch in Zukunft lieber gedruckte Bücher lesen. Das ergab eine Umfrage, die der Branchenverband Bitkom passend zur Frankfurter Buchmesse in deutschen Haushalten durchführen ließ. Dabei fanden die Auswerter einige interessante Ergebnisse: Drei Viertel aller Befragten lesen Bücher, 21 Prozent lesen… Bitkom-Studie: 60 Prozent wollen von eBooks nichts wissen weiterlesen

Forschung: Bei Leseschwäche (Dyslexie) schneiden eReader besser ab als Papier

Dass sich auf dem eReader die Schriftart vom Leser beliebig verändern lässt, gehört zu den Vorteilen dieser Technik. Davon profitieren ganz besonders Nutzer mit einer Sehschwäche, wie sie sich gern im Alter entwickelt. Im Wissenschaftsmagazin PLoS One zeigen Forscher nun, dass auch von einer angeborenen oder erworbenen Leseschwäche (Dyslexie) Betroffene vom elektronischen Lesen profitieren.

Dabei spielt aber weniger die Möglichkeit vergrößerter Buchstaben eine Rolle als die Aufteilung des Textes in sehr kurze Abschnitte. Deshalb stört hier auch nicht, dass die Forscher ihre Tests mit Hilfe eines iPod Touch der dritten Generation (3,5 Zoll Diagonale, 640 x 960 Pixel) durchführten – nicht gerade ein klassischer eReader.

Tolino shine – mehr als ein neuer eReader

Update: Der eReader kostet 99 Euro. Update 2: Der Thalia-eReader “Cybook HD Frontlight” wird sich mit der neuen Cloud-Lösung ebenfalls synchronisieren können, teilte der Hersteller Bookeen gerade mit. “Later this year” sei außerdem “innovative Premium-Lese-Lösung” in Zusammenarbeit mit Thalia geplant. Thalia, Weltbild, Hugendubel, Club Bertelsmann und die Telekom – wenn sich fünf Branchengrößen zusammenschließen, muss… Tolino shine – mehr als ein neuer eReader weiterlesen

Elektronisches Lesen ermüdet weniger

eBooks haben in vielen Märkten bereits das Taschenbuch überholt. Trotzdem gibt es Leser, die das Lesen auf Papier bevorzugen, weil es ihnen weniger anstrengend erscheint. Wieviel Energie muss das Gehirn tatsächlich investieren, wenn es Texte auf einem Bildschirm liest, im Vergleich zum Papier? Und unterscheiden sich eReader und Tablets dabei signifikant? Das hat jetzt ein… Elektronisches Lesen ermüdet weniger weiterlesen