Achtung: ePub-Checker Flightdeck wird bald kostenpflichtig

Am 4. August verlässt Flightdeck den Betastatus. Die Website für den Test von ePub-Dateien wird dann leider auch kostenpflichtig – mit Preisen, die für Self Publisher wohl außerhalb der Reichweite liegen. Pro Titel berechnet Flightdeck dann einen Token. Was ein Token kostet, hängt von der Anzahl gekaufter Tokens ab.

Die Preisliste beginnt bei 35 Dollar. Damit sind zwar sämtliche Tests eines eBook-Projekts abgegolten, aber wirklich günstig ist der Anbieter trotzdem nicht. Beta-Tester erhalten zwei Wochen lang 15 Prozent Rabatt, danach entfällt dieser. Wer gerade noch ein paar Dateien zu testen hat, sollte sich beeilen: Die Informationen, die Flightdeck liefert, gehen über die der normalen ePub-Checker deutlich hinaus.

Ein ePub-Bericht von FlightDeck
Ein ePub-Bericht von FlightDeck
Matthias Matting
  • Matthias Matting
  • Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat ĂĽber 50 BĂĽcher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. FĂĽr sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der MĂĽnchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet auĂźerdem als Kolumnist fĂĽr das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor fĂĽr SPACE, Federwelt und Telepolis. SchlieĂźlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

4 Comments

  • Laut http://epubzone.org/news/epub-quality-assurance-with-flightdeck basiert Flightdeck auf EpubCheck, womit es sich bei Flightdeck also um eine unfreie Erweiterung zu frei lizenzierter Software handelt. Schade!

  • Typisches Symptom von unfreier, proprietärer Software. Es ist ja nicht so, dass man die 35 Euro fĂĽr Software-Entwicklung oder den Betrieb bezahlt (denn beides war vorher kostenlos), sondern als Belohnung dafĂĽr, dass die Entwickler/Betreiber nun kĂĽnstlich den Zugang verwehren, um auf diese Weise Zahlungen zu „erpressen“, noch unterstĂĽtzt durch das Software-as-a-Service-Prinzip (reiner Online-Service statt lokaler Applikation auf dem eigenen Rechner). Und das freie EpubCheck erhält dahingegen nur einen Bruchteil der UnterstĂĽtzung, so hätten die Flightdeck-Features da doch ohne weiteres eingebaut oder hinzugefĂĽgt werden können, zumal einerseits Flightdeck Entwicklungsarbeit hätte einsparen können, wenn Flightdeck nicht auf EpubCheck basiert und andererseits, wenn Flightdeck auf EpubCheck basiert, die liberale EpubCheck-Lizenzpolitik es leider begĂĽnstigt hat, dass diese Erweiterungen zu Community-Code nicht wiederum gleicherweise der Community zur VerfĂĽgung gestellt werden. Klarstellung: mit „Erweiterungen“ sind keinesfalls PrĂĽfungen gemeint, die mit RĂĽcksicht auf einen Distributor zur vermeintlichen „GĂĽltigkeit“ beitragen, aber laut Standard nicht in einer tatsächlich gĂĽltigen EPUB-Datei vorhanden sein dĂĽrfen.

  • Viel zu teuer.

    • Ja, leider.

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