Bastei Lübbe will eBook-Shop Beam in eBook-Flatrate umbauen

beam_logo

Große Brötchen will die Kölner Bastei Lübbe AG mit der Neuerwerbung Beam eBooks backen: Ab dem nächsten Jahr soll Beam als eBook-Flatrate fungieren, die teils durch Werbung, teils durch eine monatliche Grundgebühr finanziert würde. Der Dienst stellte damit eine Mischung aus dem werbefinanzierten Readfy und Flatrates wie KindleUnlimited oder Skoobe dar. “15 bis 20 Millionen Euro” müsse man in das Projekt noch stecken, dann könne man bis 2020 mit 24 Millionen Kunden weltweit rechnen.

Ein Drittel davon bezahle die 4,99 Euro Gebühr, die anderen zwei Drittel würden das Gratis-Angebot nutzen. Zeitnah werde man dann in die Schweiz und nach Österreich, in die USA, Großbritannien, Malta, Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika, Indien, die Niederlanden und Skandinavien expandieren. Im Zeitraum 2017/2018 kämen Spanien, Lateinamerika, Portugal und China hinzu, wie der Buchreport berichtet.

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

4 Kommentare

  1. Das hat doch alles keine Zukunft. Die Buchpreisbindung untersagt die Weitergabe von preisgebundenen Büchern zu verschiedenen Preisen; und dazu gehören auch Rabatt- und Flatratemodelle. Was glaubt ihr wohl, warum man die Bücher im Bertelsmann-Club früher nie kaufen konnte, wenn man kein Mitglied war? Irgendwann kommt einer auf die Idee, "Moment mal" zu rufen und dann sind diese Modelle in D gestorben. Außer natürlich die Buchpreisbindung wird gekippt.

Kommentare sind geschlossen.