Neuer E-Reader im alten Gewand: Tolino Page im Test, das Einsteigergerät der Tolino-Familie

Amazon hat den Kindle für 70 Euro (mit Werbung, gerade erst aktualisiert), Weltbild hatte mal den Weltbild-Reader für 50 Euro – aber das günstigste E-Reader-Modell der Tolino-Initiative kostete bisher rund 100 Euro. Das ändert sich ab sofort, und zwar mit dem Tolino Page, der heute offiziell vorgestellt wird.

Schärfer lesen in der Badewanne: Neues Tolino-Spitzenmodell Tolino Vision 3 HD im Test

Mit dem Tolino Vision zielt die deutsche Händler-Allianz schon seit einiger Zeit auf den erfahreneren Vielleser – und das mit einigem Erfolg. Insbesondere, seit der Tolino Vision 2 sich auch bei einem Sturz in die Badewanne nicht beschwert, ist das Modell zum ernsthaften Kindle-Konkurrenten geworden. Jedenfalls bis Amazon beim Paperwhite 3 ein neues, hochauflösendes Display eingeführt hat.

Mit dem Tolino Vision 3 HD zieht dieses nun auch bei der deutschen Konkurrenz ein, und zwar in besonders eleganter Form: mit einem planen Display (1448 x 1072 Punkte) ohne erhabenen Rand, das zudem auch sehr gut ausgeleuchtet ist. Hard- und Software sind den Weg mitgegangen, denn obwohl nun deutlich mehr Punkte aufzufrischen sind, funktioniert das flotter als noch bei den Vorgängern. Vom Tolino Vision 2 übernommen hat das neue Modell auch Tap2Flip, das Blättern durch Tippen auf die Rückseite.

E-Reader-Test: PocketBook Touch Lux 2 – Funktionswunder und Geheimtipp

Nachdem Sony das E-Reader-Geschäft eher konservativ-zögerlich betreibt und Kobo im deutschen Markt nicht so richtig durchstartet, ist inzwischen PocketBook zum Geheimtipp der auf Unabhängigkeit bedachten Leser und Buchhändler geworden. Der Hersteller hält nicht nur im Produktzyklus locker mit den Großen mit (Tolino könnte sich davon eine Scheibe abschneiden), er hat etwa mit dem Cover Reader oder dem Color Lux innovative Modelle im Angebot, die die Konkurrenz nicht zu bieten hat.

Der neue PocketBook Touch Lux 2 zielt allerdings eher auf die ganze Breite des Markts. Dafür spricht schon der Preis von 111 Euro, der unter dem des Kindle Paperwhite liegt. Dafür bekommt der Leser, wie von PocketBook gewohnt, nicht nur einen vernünftigen E-Reader, sondern auch jede Menge Funktionalität. Verzichten muss der Nutzer allerdings auf die Audiofunktionen, die noch der Vorgänger Touch Lux besaß. Das ist schade, weil damit die von kaum einem anderen Anbieter integrierte Vorlese-Funktion verloren geht.

Tipp: Anbieter-Konten bei Weltbild, Thalia & Co. auf dem Tolino shine zusammenführen

Die im wesentlichen einzige Neuerung des Firmware-Update 1.3 des eReaders Tolino shine besteht in einer Funktion, die die Tolino-Allianz eigentlich schon längst versprochen hatte: Es ist nun möglich, bei verschiedenen Anbietern des Verbundes gekaufte eBooks auf demselben Lesegerät zu öffnen. Das funktioniert auf Basis der Cloud-Anbindung, die von der Telekom bereitgestellt wird.

Der Nutzer braucht dabei weiterhin einzelne Zugänge zu Thalia, Weltbild, Hugendubel, buecher.de und so weiter. Diese Accounts sind jeweils mit einem eigenen Speicherbereich in der Tolino-Cloud verknüpft. Daran ändert sich nichts – allerdings haben Sie nun die Möglichkeit, dem Tolino shine Zugang zu all diesen Cloud-Accounts zu geben. Praktisch heißt das, dass Sie bei allen Anbietern gekaufte eBooks auf Ihrem Reader lesen können.

Neues aus der Gerüchteküche: Tolino shine, Version 2, zur Buchmesse?

Wenige Wochen vor der Frankfurter Buchmesse verdichten sich die Gerüchte, dass auch die Tolino-Allianz aus Thalia, Weltbild, Hugendubel, Pageplace und Club Bertelsmann die Hardware des Tolino shine erneuert – und tatsächlich bestätigen mir Insider der beteiligten Unternehmen glaubwürdig, dass in Frankfurt etwas Neues gezeigt würde. Das wäre schon deshalb sinnvoll, weil der Tolino-eReader sonst gegenüber… Neues aus der Gerüchteküche: Tolino shine, Version 2, zur Buchmesse? weiterlesen