Die Self-Publisher-Charts vom 24. August: Mit glatten 3 Euro in die Charts

In dieser Woche zeigt Amazon selbst sehr schön, wie mächtig die eigenen Marketing-Tools sind: Eine Promotion, bei der mehrere Amazon-Publishing-Titel herabgesetzt wurden, hat diese in die Top 100 gespült. Der Gag liegt allerdings im Preis der eBooks: Mit glatten 3,00 Euro sind diese nämlich teurer als manch Indie-Titel. Allein die Präsenz auf der Homepage bringt einem Titel offenbar schon genug Käufer, um in den Charts weit nach oben zu kommen.

Die Self-Publisher-Charts vom 17. August: Alles wieder wie immer

Nachdem der Anteil der Indies in den Amazon-Top-1000 kurzzeitig unter 50 Prozent gefallen war, ist in dieser Woche wieder alles beim alten: 53 der 100 bestplatzierten Kindle-Titel kommen von Self Publishern. 13 weitere hat Amazon selbst ins Rennen geschickt. Aus dem Stand in die Charts geschossen ist mal wieder Poppy J. Anderson mit einer neuen Reihe, die im Feuerwehrmilieu spielt.

Die Self-Publisher-Charts vom 10. August: Die Macht der Technologie

Nachdem das angebliche automatische Roman-Schreibsystem iWright letztens noch recht einfach als Fake zu entlarven war, zeigt dieser Beitrag, wozu Technik tatsächlich taugt. Wenn Sie diesen Text lesen, bin ich gerade irgendwo ohne Netz unterwegs.

Geschrieben habe ich ihn schon vor ein paar Tagen, und trotzdem enthält er aktuelle Daten. Diese holt das WPDataTables-Plugin für WordPress einfach aus meiner Amazon-Top-1000-Datenbank. Im nächsten Schritt könnte ich die Zahl der verlagsunabhängigen eBook in den Top 100 vermutlich auch hier über eine Variable einfügen, aber das kann das Plugin noch nicht.

Die Self-Publisher-Charts vom 13. Juli 14: Gut gemischt

Amazons eBook-Charts sind in dieser Woche gut durchgemischt: Keine Autorin und kein Autor dominiert, alle sind mit höchstens drei Büchern gleichzeitig in den Top 100 vertreten (in normalen Bestsellerlisten wäre allerdings selbst das ungewöhnlich). Nach wie vor dominieren Indies die Verkaufs-Bestenliste: 53 von 100 der meistverkauften Kindle-eBooks kommen nicht aus Verlagen.

Neues von Google Play Books: Angebotsfunktion für reduzierte eBooks

Auch bei Google Play Books lassen sich nun temporäre Preisaktionen eintragen. Der Anbieter verspricht dazu, entsprechend preisgesenkte Titel würden in einem eigenen Regal angezeigt und womöglich in Marketing-Aktionen beworben (“kann das Buch gegebenenfalls auch im Google Play Store oder in Marketing-E-Mails vorgestellt werden”.

Die Umsetzung ist aber – typisch zumindest für Google Play – sehr kompliziert. Ich habe wirklich den Eindruck, dass da Ingenieure die Oberflächen entwerfen, die zwar toll programmieren können, aber das Wort “benutzerfreundlich” nicht kennen. Die harten Worte sind gerechtfertigt, denn so “funktioniert” das Einrichten von Preisaktionen:

Die Self-Publisher-Charts vom 25. Mai: Durchmarsch für Indies

Von diesem Wahlergebnis kann selbst die CSU in Bayern nur noch träumen: 63 der 100 bestplatzierten Kindle-eBooks kommen in dieser Woche weder aus einem herkömmlichen Verlag noch von Amazons eigenem Verlagsarm Amazon Publishing. Allmählich fehlen mir die Worte, die dauerhaft starke Präsenz der Self Publisher in den Charts zu beschreiben. Vorschläge, anyone?

Autoren-Tipp: eBook-Charts von iTunes, Thalia und Google mit Analysefunktion

Nachdem die Amazon-Top-1000 durch einen Serverwechsel inzwischen stabil laufen, bekommen Autoren nun ein neues Analyse-Werkzeug: die täglich aktualisierten Bestenlisten der eBook-Läden von Google, iTunes und Thalia.de.

Was in den Google-eBook-Charts, iTunes-eBook-Charts und Thalia-eBook-Charts zu finden ist, hängt von den öffentlich zur Verfügung stehenden Daten ab. Google liefert nur eine 144 Titel umfassende Hitliste, die relativ selten aktualisiert wird. Von Apple hingegen gibt es rund 400 Titel umfassende Verkaufscharts. Hier sind die Angaben für jeden Titel jedoch etwas spärlich.

Vergleichsweise vorbildlich ist da Thalia.de: Der Anbieter zeigt für jedes eBook einen Verkaufsrang – das ist ansonsten nur bei Amazon der Fall. Dadurch lassen sich deutlich umfangreichere Statistiken aufbauen. Die deutschen eBook-Shops von Weltbild und Hugendubel müssen leider auf absehbare Zeit draußen bleiben, weil sie ihren Nutzern keinerlei echtes Verkaufsranking bereitstellen.

Die Self-Publisher-Charts vom 4. Mai: Fast zwei Drittel Indies, steigende Preise

Diesmal kommen fast zwei Drittel aller Titel in den Kindle-Top-100 von Self Publishern (65 sind es, um es genauer zu sagen). Dabei fällt auf, dass auch der mittlere Preis gestiegen ist: Er liegt nun bei 2,45 Euro. Offenbar trauen such erfolgreiche Autoren auch mehr. Die vielen Neueinsteiger resultieren daraus, dass die Charts urlaubsbedingt jetzt zwei Wochen lang ausgefallen sind.

Die Self-Publisher-Charts vom 13. April: 58 plus 11 versus 31

In dieser Woche kommen noch 31 der 100 bestplatzierten Kindle-eBooks aus traditionellen Verlagen. Den Rest teilen sich Self Publisher (mit 58 Titeln, allein zehn davon lieferte Poppy J. Anderson) und die Amazon-Tochter Amazon Publishing, die ihre Autoren ebenfalls primär aus Self Publishern rekrutiert. Damit sind mehr als zwei Drittel der Bestseller nicht den traditionellen Weg gegangen.

Distributoren-News: Deutscher Start von Narcissus kündigt sich an

Der deutsche Start von Narcissus.me rückt näher: Nicht nur immer mehr der Texte auf der Homepage erscheinen in deutscher Sprache – der italienische Distributor begrüßt nun auch offiziell seinen deutschen Country-Manager: Thomas Knip. Wer schon länger in der Branche unterwegs ist, dem ist Thomas sicher schon begegnet, mindestens virtuell. Bis zum offiziellen Startschuss für Deutschland kann es demnach nicht mehr weit sein.