Einsteiger-Tipp: Die 7 besten Wege, das eigene E-Book zu vermarkten

“Herzlichen Glückwunsch! Ihr Buch wurde im Kindle-Shop veröffentlicht…” Wenn diese E-Mail von Amazon eintrifft (oder eine entsprechende Erfolgsmeldung des Distributors) ist die Aufgabe des Autors abgeschlossen. Die Arbeit des Self Publishers, des Selbst-Verlegers beginnt jetzt aber erst.

Marketing-Tipp: Wo Sie auf Preisaktionen aufmerksam machen können

Preisaktionen gehören zu den beliebtesten und auch effizientesten Marketing-Tools für eBooks. Die Idee: Schnäppchenjäger, eine ganz spezielle Zielgruppe, helfen dabei, das Buch besser im Ranking zu positionieren, sodass es danach auch von normalen Lesern gefunden wird. Doch wenn niemand von der Aktion erfährt, entfaltet sie keine Wirkung. Diesem Problem hat sich eine ganze Reihe von Anbietern verschrieben, die auf ihren Webseiten oder per Newsletter auf neue Aktionen aufmerksam machen. In der Tabelle unten finden Sie eine aktuelle Übersicht.

Autoren-Tipp: eBook-Aktionen buchen und starten bei eBook-Vermarkten.de

Es gibt mittlerweile eine große Zahl von Anbietern, die Ihr eBook für einen mehr oder weniger großen Betrag an Leser vermitteln – ob nun in Form einer Preisaktion oder einer Verschenkaktion. Einen erfolgreichen Buchstart vorzubereiten braucht da schon einiges an guter Planung, schließlich muss der Autor die einzelnen Angebote finden, vergleichen, buchen, bezahlen…

Mit kostenlosen Büchern in die Amazon-Bestseller-Charts: Prime Day machts möglich

Wenn ein KDP-Nutzer über KDP Select eine Gratisaktion durchführt oder ein Autor beziehungsweise ein Verlag ein Buch auf irgendeine Art kostenlos anbieten, dann sind zwar jede Menge Downloads drin – aber aus dem Bestseller-Ranking fallen diese kostenlosen eBooks heraus. Amazons Begründung dafür ist nachvollziehbar: Die Bücher wurden ja nicht verkauft, sondern verschenkt.

Wenn Amazon allerdings selbst Verschenkaktionen durchführt, gelten andere Regeln. Viele Autoren sahen heute morgen ungläubig auf die Charts: ein englischsprachiges Sachbuch zum vollen Preis unter den Top 10? Die mühsam erarbeitete Platzierung – leider Geschichte.

Marketing-Tipp: Buch gegen Erwähnung – Bookgrabbr verschenkt eBooks über soziale Medien

Die Bookgrabbr-Homepage

Einen interessanten Ansatz für Verschenkaktionen wählt die gerade in den USA gestartete Seite Bookgrabbr.com: Leser erhalten hier eBooks kostenlos, wenn sie im Tausch darüber auf ihren Social-Media-Kanälen (Facebook, Twitter, Linkedin) berichten. Das passiert automatisch beim “Kauf” des kostenlosen eBooks. Der Firma ist es gelungen, auch bereits einige große Verlage an Bord zu holen.

Praktisch funktioniert das Verfahren so: Zunächst muss sich der Autor (oder Verlag) anmelden. Dann kann man auch schon Bücher online stellen – jedes einzelne Buch (auch Ausschnitte sind möglich) kostet 25 Dollar im Monat, die im voraus zu zahlen sind. Verlage mit einer größeren Anzahl von Titeln sollen Sonderkonditionen erhalten. Anschließend erscheint das Buch zum einen auf der Bookgrabbr-Seite, wo es Leser “grabben” können.

Wer klickt wann und wo? Anatomie einer KDP-Select-Aktion

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nie ein eBook zu verschenken. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel – und es schien mir Zeit für eine solche Ausnahme, um mit Hilfe meines Thrillers Beisha-Getötet einmal systematisch den Zeitablauf einer KDP-Select-Aktion erfassen zu können. Eher zufällig ergab sich, dass auch Kollege Michael Meisheit mit seinem Irgendwas ist immer dieselben Gratistage nutzte – so konnte er ebenfalls noch interessante Zahlen liefern.

Zuerst zur Technik: Weil ich wissen wollte, woher die Amazon-Kunden von einem kostenlosen Titel erfahren, habe ich den Test vorher mit allen relevanten Portalen (siehe Die wichtigsten Adressen für Werbeaktionen mit kostenlosen eBooks) abgesprochen. Ich musste den Anbietern für die Werbung für mein eBook Spezial-Links zuteilen. Diese stellt praktischerweise und ganz legal Amazon selbst bereit, über den offiziellen Amazon-Link-Verkürzer amzn.to. Der wird unter anderem im Amazon-Partnernet angeboten, ist aber auch über bit.ly erreichbar. Bit.ly liefert zusätzlich auch noch die Statistik, die ich brauchte – nämlich sowohl, auf welchen Websites geklickt wurde (“Referrer”) als auch welcher Link wie oft angeklickt wurde (“Clicks”).