KindleUnlimited-Quoten im Juli: Pro gelesener Seite zahlt Amazon ca. 0,53 Cent

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Obwohl heute Wochenende ist, hat Amazon die Abrechnungen online gestellt. Demnach gab es im Juli pro gelesener Seite rund 0,53 Euro-Cent. Das liegt nahe an den bereits geschätzten 0,5 Cent pro gelesener Seite.

Der Bonus beträgt weltweit diesmal 11,5 Millionen US-Dollar, was bei 0,576 US-Cent pro gelesener Seite eine Gesamt-Seitenzahl von 1,99 Milliarden ergibt. Im Juni waren es laut Amazon noch 1,9 Milliarden Seiten gewesen. Die Steigerung liegt offenbar nicht mehr, wie bisher bei den Ausleih-Vorgängen, bei etwa zehn Prozent pro Monat.

Neu ist auch, dass illustrierte Kinderbücher ab sofort einen zusätzlichen AllStar-Bonus erhalten. Das gilt zunächst jedoch nur für die USA und Großbritannien. Offenbar will man so die Verluste durch die meist geringen Seitenzahlen bei Kinderbüchern ausgleichen. Für Sachbücher steht so etwas noch aus.

KindleUnlimited im Vergleich

MonatBonusFondsAusleihen/Seiten
September 141,62 Euro3,86 Mio. Euro3,04 Mio.
Oktober 141,07 Euro4,28 Mio. Euro4 Mio.
November 141,13 Euro4,94 Mio. Euro4,37 Mio.
Dezember 141,21 Euro5,87 Mio. Euro4,85 Mio.
Januar 151,22 Euro7,12 Mio. Euro5,84 Mio.
Februar 151,30 Euro6,81 Mio. Euro5,24 Mio.
März 151,24 Euro8,09 Mio. Euro6,52 Mio.
April 151,19 Euro8,34 Mio. Euro7,01 Mio.
Mai 151,21 Euro9,26 Mio. Euro7,65 Mio.
Juni 151,23 Euro10,3 Mio. Euro8,37 Mio.
Juli 150,53 Cent10,21 Mio. Euro1,99 Mrd. Seiten
August 150,46 Cent10,47 Mio. Euro2,296 Mrd. Seiten
September 150,453 Cent10,55 Mio. Euro2,366 Mrd. Seiten
Oktober 150,4479 Cent11,5 Mio. Euro2,567 Mrd. Seiten
November 150,4255 Cent (D)11,9 Mio. Euroca. 2,7967 Mrd. Seiten
Dezember 150,3893 Cent (D)12,4 Mio. Euroca. 3 Mrd. Seiten
Januar 160,3328 Cent (D)13,8 Mio. Euroca. 4 Mrd. Seiten
Februar 160,34949 Cent (D)12,4 Mio. Euroca. 3,7 Mrd. Seiten
März 160,33296 Cent (D)13,1 Mio. Euroca. 4 Mrd. Seiten
April 160,3327 Cent (D)13,1 Mio. Euroca. 4 Mrd. Seiten
Mai 160,3327 Cent (D)13,6 Mio. Euroknapp 4,1 Mrd. Seiten
Juni 160,3327 Cent (D)13,66 Mio. Euro4,1 Mrd. Seiten
Juli 160,3327 Cent (D)13,75 Mio. Euro4,15 Mrd. Seiten
August 160,3327 Cent (D)14,1 Mio. Euro4,24 Mrd. Seiten
September 160,3427 Cent (D)14,1 Mio. Euro4,2 Mrd. Seiten
Oktober 160,35756 Cent (D)14,7 Mio. Euro4,1 Mrd. Seiten
November 160,35757 Cent (D)15,1 Mio. Euro4,2 Mrd. Seiten
Dezember 160,35757 Cent (D)15,8 Mio. Euro4,4 Mrd. Seiten
Januar 170,32444 Cent (D)16,7 Mio. Euro5,1 Mrd. Seiten
Februar 170,33946 Cent (D)15,7 Mio. Euro4,7 Mrd. Seiten
März 170,31416 Cent (D)16,6 Mio. Euro5,1 Mrd. Seiten
April 170,31216 Cent (D)16,1 Mio. Euro4,9 Mrd. Seiten
Mai 170,29606 Cent (D)16 Mio. Euro5,2 Mrd. Seiten
Juni 170,28819 Cent (D)15,7 Mio. Euro5,3 Mrd. Seiten
Juli 170,27535 Cent (D)16,1 Mio. Euro5,85 Mrd. Seiten
August 170,28616 Cent (D)16,2 Mio. Euro5,7 Mrd. Seiten
September 170,302 Cent (D)16,6 Mio. Euro5,5 Mrd. Seiten
Oktober 170,3112 Cent (D)16,9 Mio. Euro5,4 Mrd. Seiten
November 170,31588 Cent (D)16,6 Mio. Euro5,25 Mrd. Seiten
Dezember 170,34558 Cent (D)16,2 Mio. Euro4,7 Mrd. Seiten
Januar 180,3057 Cent (D)17 Mio. Euro5,7 Mrd. Seiten
Februar 180,31802 Cent (D)16,2 Mio. Euro5,2 Mrd. Seiten
März 180,3066 Cent (D)17 Mio. Euro5,6 Mrd. Seiten
April 180,3066 Cent (D)17,8 Mio. Euro5,8 Mrd. Seiten
Mai 180,3054 Cent (D(19 Mio. Euro6,2 Mrd. Seiten
Juni 180,30937 Cent (D)19,2 Mio. Euro6,2 Mrd. Seiten
Juli 180,2939 Cent (D)19,9 Mio. Euro6,8 Mrd. Seiten
August 180,29096 Cent (D)20 Mio. Euro6,9 Mrd. Seiten
September 180,3026 Cent (D)20,3 Mio. Euro6,7 Mrd. Seiten
Oktober 180,29991 Cent (D)20,5 Mio. Euro6,8 Mrd. Seiten
November 180,3149 Cent (D)20,86 Mio. Euro6,6 Mrd. Seiten
Dezember 180,29482 Cent (D)20,6 Mio. Euro7 Mrd. Seiten
Januar 190,26754 Cent (D)21,8 Mio. Euro8,1 Mrd. Seiten
Februar 190,28929 Cent (D)20,9 Mio. Euro7,2 Mrd. Seiten
März 190,2728 Cent (D)21,3 Mio. Euro7,6 Mrd. Seiten
April 190,28219 Cent (D)21,5 Mio. Euro7,6 Mrd. Seiten
Mai 190,28189 Cent (D)21,6 Mio. Euro7,7 Mrd. Seiten
Juni 190,28082 Cent (D)22,1 Mio. Euro8 Mrd. Seiten
Juli 190,26959 Cent (D)22,8 Mio. Euro8,4 Mrd. Seiten
August 190,26913 Cent (D)23,3 Mio. Euro8,7 Mrd. Seiten
September 190,28713 Cent (D)23,5 Mio. Euro8,2 Mrd. Seiten
Oktober 190,2869 Cent (D)23,5 Mio. Euro8,2 Mrd. Seiten
November 190,30219 Cent (D)23,5 Mio. Euro8 Mrd. Seiten
Dezember 190,28618 Cent (D)23,5 Mio. Euro8,2 Mrd. Seiten
Januar 200,27065 Cent (D)25,8 Mio. Euro9,5 Mrd. Seiten
Februar 200,27899 Cent (D)23,9 Mio. Euro8,3 Mrd. Seiten
März 200,28384 Cent (D)26,6 Mio. Euro9,35 Mrd. Seiten
April 200,26965 Cent (D)27,9 Mio. Euro10,3 Mrd. Seiten
Mai 200,26819 Cent (D)28,4 Mio. Euro10,5 Mrd. Seiten
Juni 200,29013 Cent (D)28,3 Mio. Euro9,75 Mrd. Seiten
Juli 200,27394 Cent (D)27,36 Mio. Euro9,8 Mrd. Seiten
August 200,27573 Cent (D)27,5 Mio. Euro9,8 Mrd. Seiten
September 200,2931 Cent (D)27,8 Mio. Euro9,4 Mrd. Seiten
Oktober 200,28954 Cent (D)27,7 Mio. Euro9,4 Mrd. Seiten
November 200,29244 Cent27,3 Mio. Euro9,3 Mrd. Seiten
Dezember 200,28425 Cent27,9 Mio. Euro9,8 Mrd. Seiten
Januar 210,2686 Cent29,6 Mio. Euro11 Mrd. Seiten
Februar 210,2767 Cent28,1 Mio. Euro10,1 Mrd. Seiten

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

18 Kommentare

  1. Die Länge eines Buches ist weder ein Qualitätsmerkmal, noch ist es entscheidend für den Preis. Selbst innerhalb einer Buchgattung ist der Umfang nur bedingt für die Preisfindung verwendbar. Auch was den Zeitaufwand für die Erstellung angeht, ist die Länge nicht zwangsläufig proportional zur benötigten Zeit. Entscheidend ist, ob die Kunden bereit sind, den Preis zu bezahlen. Immerhin bietet Amazon seinen Kunden ein Rückgaberecht innerhalb einer Woche. Da ist ein dünnes, schlechtes Buch schneller zurück gegeben als ein dickes, schlechtes.
    Ich will hier mal ein aktuelles Beispiel anführen, um das Ganze zu illustrieren. Das Buch “Das Kaninchen, das so gerne einschlafen will…” ist nur 26 Seiten stark (als eBook 27 Seiten) – mit allem drum und dran! Es kostet als eBook 9 Euro und als Druckbuch 16 Euro und wird wie verrückt gekauft. Empfinde ich als totale Abzocke, ABER wenn es den Lesern hilft, ist es ihnen offensichtlich das Geld wert. Bei den Büchern steht es aktuell immerhin auf Platz 3 der Bestsellerliste. Ob es einem passt oder nicht: Der Kunde hat immer recht.
    Damit kommen wir wieder zur Ausleihe. Und da wird es schwierig. Ich denke, dass Amazon massiv nachbessern muss, wenn es auch aus dem Kinder-, Sach- und Fachbuchbereich weiterhin Inhalte in nennenswerter Menge und Auswahl in seiner Leihbibo haben will.

  2. 250 Seiten Schreibereien müssen nicht per se besser sein als 70 Seiten Schreibereien. Vielleicht sollte man nicht von einem Extrem ins andere fallen. Sicherlich waren nach dem vorherigen System Kurzschreiber bevorteilt, jetzt sind es die Langschreiber. Beides birgt Ungerechtigkeiten in sich. Vielleicht schafft es Amazon ja in ferner Zukunft durch eine Art Staffelsystem allen Seiten möglichst viel Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Außerdem sollte vielleicht auch der Datenschutzaspekt nicht völlig aus den Augen gelassen werden. Wie Amazon jetzt das Leseverhalten seiner Kunden ausforscht (wann, wo, wie viel, an welcher Stelle abgebrochen, was überblättert usw usw usw), ist in meinen Augen ziemlich heftig. Gut, dass haben Sie wahrscheinlich auch vorher gemacht, aber jetzt machen Sie es ganz offen und es gibt kaum jemanden, der deshalb auf die Barrikaden geht. Der Aspekt den Leser unbedingt an jeder Stelle eines Buches bei Stange halten zu müssen, da er sonst das Ding nicht weiterliest, ist auch bedenkenswert. Ich finde eine Regelung, bei der nach 15 oder 20 % das ganze Buch als ausgeliehen gilt fairer. In einer Buchhandlung zahle ich auch das volle Buch, egal ob ich zu Hause alle Seiten lese oder nur eine. Mir zum Beispiel ist so etwas schon öfter passiert, dass ich kam etwas gelesen habe bei gekauften Büchern. Soll ich meine eigene “Dummheit” beim Kauf dem Autor anlasten und ihn das wirtschaftliche Risiko tragen lassen? Es gibt viele Aspekte, die die jetzige Regelung nicht unbedingt besser machen, nur das sie Geldmittel bei Autoren umverteilt.

  3. Tja, mein lieber Chris, genau wegen “Autoren” wie dir wurde das neue System doch eingestellt. Dein “Buch” hat umgerechnet in etwas 70 Seiten, für die du 2,99 verlangst und bisher genau soviel an den Leih-Einnahmen mitgeschnitten hast, wie alle anderen Autoren, die Werke mit mehreren hundert Seiten geschaffen haben. Ich begrüße die neue Regelung sehr und sehr ehrlich gesagt nicht ein, warum jemand, der grad mal 70 Seiten schreibt, genausoviel erhalten soll, wie jemand, der 250 Seiten aufwärts anbietet.

    Übrigens bringt dir auch dein Gekeife von wegen Abuzocke nichts. Bislang warst du doch derjenige, der Leser und Amazon abgezockt hat. Leser, indem er 2,99 für 70 Seiten verlangt (lass mich raten – ohne Korrektorat, ohne Lektorat, ohne Proficover) und Amazon sowie deine Autorenkollegen, in dem du erwartet hast, für 70 Seiten genau so viel Tantiemen zu erhalten, wie Autoren, die richtige Bücher schreiben…

    1. Also als erstes: Es ist eine Verlagsgeschichte inklusive Lektorat und hochwertigem Cover (!), und es spielt absolut keine Rolle (!) wie viel Seiten ein Buch oder eine Geschichte hat. Ich habe Amazon abgezockt? Sag mal: geht´s noch?! Wenn ein Buch 2,99 Euro kostet, dann kann es nicht angehen, dass ich Tantiemen in der Höhe von 0,38 Cent bekomme! Dann hätte man es auch für 0,99 Cent reinstellen können, aber das ist nicht der Fall (!) Wenn ein Buch 200 Seiten oder mehr hat und es für 2,99 Euro angeboten wird – selbst schuld! Wer etwas auf sich hält und Romane mit mehr als 200 Seiten anbietet, der verlangt auch mindestens 4,99 Euro. Es kann ja wohl nicht angehen, dass ich bei einem normalen Verkauf 1,71 Euro bekomme und bei einer Ausleihe lächerliche 0,38 Cent!
      Früher haben Autoren, deren Heftchen 0,99 Cent bekommen mehr als 1,20 Euro bekommen. Dass dies nicht okay ist, logisch, aber zu glauben, dass man mit einem Roman der über 200 Seiten hat, jetzt voll auf der sicheren Seite ist, der hat ja den Knall wohl nicht gehört. Ihr lasst euch übers Ohr hauen und findet das auch noch toll! Wahnsinn. So viel Blödheit sollte honoriert werden. Irgendwann müsst ihr dann Amazon dafür bezahlen, um Bücher vö. zu dürfen und tausende von Leute würden dies auch noch tun.

      Und wenn mein Buch nur 5 Seiten hat – wenn dort 2,99 Euro steht, dann steht da 2,99 Euro. Und nur so ganz nebenbei: Erotikgeschichten haben oftmals nicht mehr Seiten. Also spar dir diese blöde Anmerkung.

      1. An deiner Art merkt man es schon: Du bist ne Eintagsfliege und bald vergessen als Autor, aber nein Autoren schreiben nicht so, also als Schreiberling.

        1. Gott, was bist du denn für eine eingebildete Ziege?
          Eine Eintagsfliege also. Verstehe. Seit Jahren dabei, fünfstellige Verkaufszahlen – aber Eintagsfliege. Schon klar. Aber nun ja – wenn die Katja meint so toll zu sein, dann lasse ich sie gerne in diesem Glauben. Ein schönes Leben noch.

    2. Für 250 Seiten bekommst 1,33 Euro. Glückwunsch! Im Verkauf kostet es dann 6,99 Euro. Also wieder gute 70 % weniger, als bei einem normalen Verkauf. Das ganze System ist lachhaft! Aber wer sich damit zufrieden gibt, bitte. Sollte Mal euren Arbeitgeber schreiben und denen sagen, dass ihr euch auch mit der Hälfte eures Lohns oder noch weniger zufrieden gibt. Die werden sich sicherlich freuen.

  4. Ja, ja. 0,0053 Cent. Gab es im Juni noch 1,19 für meine Ebooks die 2,99 Euro kosten, sind es jetzt 0,38 Cent. Bin echt begeistert! Amazon kann mich Mal kreuzweise. Abzocke pur und keiner will es raffen.

    1. Dann solltest du mal längere Texte schreiben. Und nicht 1,20 für etwas erwarten wollen, das so wenige Seiten hat, dass es eigentlich nicht mehr als 50 Cent kosten dürfte.

      1. Wenig ist relativ. Du kennst meine Arbeiten nicht, also sag mir nicht, was wie viel kosten darf. Und wenn es 10 Seiten hat. Wenn der Festpreis 2,99 Euro ist, dann liegt dieser bei 2,99 Euro. Punkt.

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