Zehn Fragen und Antworten – was Sie zur ISBN wissen müssen

Spätestens, wenn Sie Ihre eBooks nicht mehr nur bei Amazon, sondern auch über andere Kanäle anbieten wollen, werden Sie auf die stoßen: die ISBN (Internationale Standardbuchnummer), eine 13-stellige Zahl, die ein bestimmtes Werk eindeutig kennzeichnet. Nicht über Titel oder Autor*in unterscheidet der Buchhandel Bücher, sondern über diese Nummer, die seit den 1970-er Jahren auch in Deutschland Standard ist.

Übersicht: Durch Links mehr Geld mit eigenen Büchern verdienen

Wenn Sie Fans auf Ihrer Website Ihr Buch bei einem Online-Händler empfehlen, erhalten Sie mit ein bisschen Aufwand mehr als nur das Standard-Honorar: Die meisten Buchhändler bieten Websites an, solche Empfehlungen separat zu honorieren. Zwischen 4 und 20 Prozent vom Verkaufspreis werden geboten – das ist mehr, als die meisten Verlagsautoren per verkauftem Buch erhalten. Der Aufwand dafür ist in der Regel minimal.

eBook-Distributoren: Was Self Publisher wirklich ausgezahlt bekommen – erweiterte Version [Update]

Meine kurze Zusammenstellung über die realen Auszahlungsbeträge von eBook-Distributoren hat einige interessierte Leser gefunden. Sie hat aber, genau genommen, einen Mangel: Die Tabelle war auf Basis eines eBook-Preises von 2,99 Euro erstellt. Zwar ist diese Preisgruppe gerade unter Self Publishern sehr beliebt – doch bei anderen Preisen sehen die Verhältnisse anders aus.

Das liegt vor allem daran, dass Amazon bei KDP die Honorare unter 2,60 und über 9,70 Euro (jeweils netto) auf 35 Prozent reduziert. Die meisten Distributoren (alle außer Xinxii) machen diesen Knick im Honorar nicht mit. Damit ergeben sich ein paar interessante Schlussfolgerungen:

Zahlen, Daten, Fakten: Wie sich Verkaufs- und Umsatzanteil von Selfpublishern seit 2014 entwickelt haben

Regelmäßig werde ich gefragt, wie hoch denn der Anteil von selbst publizierten eBooks am gesamten Markt sei. Es dürfte klar sein, dass die Antworten davon abhängen, welche Händler man betrachtet. Als typisch dürften hier Amazon auf der einen und Thalia auf der anderen Seite gelten. Amazon legt seit dem Kindle-Start in Deutschland großen Wert darauf,… Zahlen, Daten, Fakten: Wie sich Verkaufs- und Umsatzanteil von Selfpublishern seit 2014 entwickelt haben weiterlesen

Autoren-Tipp: Jenseits der Preisaktion – zehn Marketing-Ideen für Ihr Buch

Preis- und Verschenkaktionen sind als unentbehrliche Marketing-Helfer den meisten Autoren bekannt. Doch eine Preisaktion sollte immer nur ein Teil Ihres Marketing-Plans sein. Nicht nur, weil Sie sonst vielleicht Ihre Fans langweilen: Tatsächlich kurbeln temporäre Preissenkungen den Verkauf Ihres Buches umso besser an, je höher seine Position in den einschlägigen Rankings vorher war. Wie erreichen Sie im Vorfeld eine möglichst gute Platzierung?

Hilfe gesucht: Verkaufs-Charts für Tolino-Shops

Wo stehe ich mit meinem Buch? Bei Amazon ist es relativ einfach, aus der Platzierung eines eBooks seine ungefähren Verkaufszahlen abzuschätzen. Für die Tolino-Shops gibt es zwar inzwischen ähnliche Bestseller-Rankings (zumindest bei Thalia) – nur fällt hier die Zuordnung zwischen Verkäufen und Rang noch schwerer. Deshalb bitte ich an dieser Stelle um Hilfe:

Urlaub im Buchladen – perfekt für Indie-Autoren?

Eine sehr nette Idee hatte die schottische Stadt Wigtown, “Schottlands nationale Buchstadt” (die allerdings nur 800 Einwohner hat). Der dort eröffnete Open Book Shop kann nämlich, wie der Guardian berichtet, von Interessierten gemietet werden – inklusive Wohnung direkt über dem Laden, und zwar via AirBNB für 150 Pfund pro Woche. Inklusive sind ein Laptop, WiFi und Fahrräder.

Erwartet wird allerdings, dass der Mieter den Buchladen auch aktiv mitbetreibt, und zwar für 40 Stunden pro Woche. Natürlich gibt es zuvor eine Einführung, und es stehen auch Helfer bereit. Autoren können den Laden in dieser Zeit gern auch für eigene Zwecke nutzen, die Vermieter machen da keine Vorgaben.

Neues eBook-Preismodell: OpenBooks.com erlaubt flexible Bezahlung

Ein interessantes Veröffentlichungsmodell bietet die Website Openbooks.com, die seit kurzem im Betastadium zugänglich ist. Beginnen wir mit der Lesersicht: Mir gefällt ein eBook? Dann lade ich es einfach herunter. Ein Klick auf “Download” reicht, ich muss mich nicht einmal anmelden.

Das eBook landet gezippt auf meiner Festplatte; im Archiv verbergen sich ePub-, Mobi- und PDF-Version des Titels, natürlich alle ohne Kopierschutz (DRM). Diese Datei darf ich auch an all meine Bekannten und Freunde weitergeben. Ich öffne das eBook auf meinem Reader oder in meiner Lese-App. Ein Text erklärt mir das Prinzip: Ich kann gleich loslesen – oder auch erst einmal bezahlen. Ich lese lieber; am Ende des Buches gibt es einen weiteren Bezahl-Link.

Neuigkeiten von Google Play: Schnellere Bearbeitung, etwas mehr Übersicht

Ein paar Neuigkeiten sind gerade vom Google-Books-Partnercenter ins Haus geflattert. Zum einen hat man Darstellung und Bedienung verbessert, Zitat: “Im Buchkatalog können Sie jetzt über die Schaltfläche ‘Buch hinzufügen’ alle Tabs aufrufen, die Sie zum Verkauf Ihres Buchs bei Google Play benötigen: ‘Allgemeine Details’, ‘Inhalt’, ‘Preise’, ‘Einstellungen’ und ‘Veröffentlichen’. Sobald das Buch veröffentlicht ist, sehen Sie auch den Tab ‘Zusammenfassung’, auf dem Sie den Status Ihres Buchs abrufen und ändern können.

Bastei Lübbe kauft nach BookRix nun auch den eBook-Händler Beam

Die Bastei Lübbe AG übernimmt mit Wirkung zum 1. September den Berliner eBook-Händler Beam, so eine Pressemitteilung des Verlags. Der auf Titel ohne hartes DRM spezialisierte Anbieter ist im deutschsprachigen Raum der einzige, der nicht nur das ePub- und PDF-Format, sondern auch Mobi-Dateien für den Kindle anbietet. Daran soll sich nichts ändern. Auch an der DRM-Freiheit nicht – Bastei Lübbe setzt selbst schon länger auf die Abkehr vom harten Kopierschutz.