Wer klickt wann und wo? Anatomie einer KDP-Select-Aktion

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nie ein eBook zu verschenken. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel – und es schien mir Zeit für eine solche Ausnahme, um mit Hilfe meines Thrillers Beisha-Getötet einmal systematisch den Zeitablauf einer KDP-Select-Aktion erfassen zu können. Eher zufällig ergab sich, dass auch Kollege Michael Meisheit mit seinem Irgendwas ist immer dieselben Gratistage nutzte – so konnte er ebenfalls noch interessante Zahlen liefern.

Zuerst zur Technik: Weil ich wissen wollte, woher die Amazon-Kunden von einem kostenlosen Titel erfahren, habe ich den Test vorher mit allen relevanten Portalen (siehe Die wichtigsten Adressen für Werbeaktionen mit kostenlosen eBooks) abgesprochen. Ich musste den Anbietern für die Werbung für mein eBook Spezial-Links zuteilen. Diese stellt praktischerweise und ganz legal Amazon selbst bereit, über den offiziellen Amazon-Link-Verkürzer amzn.to. Der wird unter anderem im Amazon-Partnernet angeboten, ist aber auch über bit.ly erreichbar. Bit.ly liefert zusätzlich auch noch die Statistik, die ich brauchte – nämlich sowohl, auf welchen Websites geklickt wurde (“Referrer”) als auch welcher Link wie oft angeklickt wurde (“Clicks”).

So gehts: Interaktivität für iBooks – HTML5-Widgets selbst einbauen

Apples Self-Publishings-Programm “iBooks Author” hat eine Menge Nachteile. Ich weiß, so sollte man einen Artikel nicht anfangen lassen, aber wer diese Nachteile nicht akzeptieren kann, zieht sowieso keinen Nutzen aus dem Rest des Textes. Also:

es funktioniert nur auf neueren Mac-Rechnern
es hat trotz Version 2 noch ein paar Macken
die damit erzeugten eBooks laufen nur auf iPads
die damit erzeugten eBooks dürfen nur über iTunes vertrieben werden

Fünf Besonderheiten von eBooks, die Sie beachten sollten

eBooks sind Bücher – und doch unterscheiden sie sich, was den Umgang mit ihnen betrifft. Weil die Buchstaben nicht auf Papier gedruckt, sondern von einem eReader erzeugt werden, gibt es wichtige Differenzen, die Sie bei der Herstellung berücksichtigen müssen.

Formatierungen

Der Leser formatiert das eBook, nicht der Autor. Schriftgrößen, Schriftarten, Einzüge und so weiter – man sollte nicht versuchen, den Leser zu gängeln. Es ist ja gerade ein Vorteil des eBooks, dass man dieses an seine Bedürfnisse anpassen kann. Trotzdem sollte der Autor ein professionelles eBook liefern, das z.B. keine falschen Silbentrennungen mehr enthält oder unnötige Leerzeilen.

Das eigene eBook erstellen und prüfen

Das Programm der Wahl ist hier mit großem Vorsprung Jutoh. Lassen Sie sich nicht von seiner englischsprachigen Oberfläche einschüchtern. Sie werden sich schnell eingearbeitet haben. Jutoh kann OpenOffice-Dateien direkt importieren. Wenn Sie brav mit den Absatzvorlagen gearbeitet haben, teilt Jutoh Ihr Projekt auch gleich in Kapitel auf. Sie können den Text aber auch Kapitel für… Das eigene eBook erstellen und prüfen weiterlesen

Die wichtigsten Tipps für Bilder und Cover

Das erste, was ein potenzieller Käufer von Ihrem eBook sieht, ist die Titelseite, das Cover. Deshalb sollten Sie darauf nicht unerhebliche Mühe verwenden. Wenn Sie nicht gerade ein Grafikgenie sind, holen Sie sich am besten Hilfe. Wenn Sie keinen Grafiker im Freundeskreis haben, helfen Ihnen Angebote wie cover-your-book.de, wo Sie um 50 Euro schon professionell… Die wichtigsten Tipps für Bilder und Cover weiterlesen

Die wichtigsten Programme zum Schreiben von eBooks

Die Zeiten, als man zum Verfassen eines Romans nur Papier und einen Stift brauchte, sind vorbei. Bis der Leser Ihr eBook herunterladen kann, müssen Sie mehrere Schritte absolvieren. Eine universelle Software, die Sie dabei stets optimal unterstützt, gibt es jedoch nicht. Hier bietet sich natürlich zuallererst Ihr gewohntes Schreibprogramm an, meist Word oder aber OpenOffice.… Die wichtigsten Programme zum Schreiben von eBooks weiterlesen