Kindle StoryTeller 2017: Die Shortlist steht

884 Teilnehmer haben sich in diesem Jahr um den mit insgesamt 35.000 Euro dotierten Kindle-StoryTeller-Award beworben. Die Teilnehmerzahl ist damit im Vergleich zum Vorjahr um etwa ein Drittel gesunken – was m.E. mit dem neuen Erfordernis einer Print-Ausgabe zu tun hat. Ein Druck-PDF zu erstellen ist eben doch nicht so einfach wie das Hochladen einer Word-Datei, aus der der Algorithmus dann schon irgendwie ein eBook erzeugt. Die meisten Autorinnen und Autoren beteiligen sich wohl nicht, weil sie ernsthaft hoffen zu gewinnen, sondern weil sie von der etwas erhöhten Sichtbarkeit profitieren möchten. Aber dieser Effekt ist nun auch nicht so riesig, dass sich dafür große Zusatzausgaben lohnen. Wobei ich ja der Meinung bin, dass eine gedruckte Ausgabe immer lohnenswert ist.

Ob das Amazon die Auswahl der Shortlist erleichtert hat? Vermutlich eher nicht. Mindestens 30 Bücher wären nach meiner Kurzeinschätzung potenzielle Kandidaten gewesen. Nach welchem Verfahren dann die finalen Fünf gewählt werden, verrät Amazon nicht. Aber klar ist, dass die Mischung immer bunt aussieht: Liebe, Fantasy, Krimi, SF, aber dazu noch ein, zwei Titel, mit denen niemand gerechnet hat. Und das sind die Kandidaten der Shortlist:

Und für den StoryTeller X:

Wer hat Ihrer Meinung nach die besten Chancen? Wer erhält am 12. Oktober die 10.000 Euro (plus 20.000 Euro an Marketing-Dienstleistungen)?

Matthias Matting
  • Matthias Matting
  • Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat ĂĽber 50 BĂĽcher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. FĂĽr sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der MĂĽnchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet auĂźerdem als Kolumnist fĂĽr das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor fĂĽr SPACE, Federwelt und Telepolis. SchlieĂźlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

3 Comments

  • Ich glaube, dass beim Hauptpreis:
    Der Totengräbersohn von Sam Feuerbach und im X-Award:
    Hässliches Entlein war gestern von Kera Rachel Cook gewinnen

  • Viele haben sich nicht mehr daran beteiligt, weil sie glaubten, dass es sowieso keinen Zweck hat, bei der Anzahl der zu erwartenden Beteiligungen. Das denke ich und muss nicht stimmen.

  • Ich tippe auf Elke Bergsma – Zornesbrut. Und bei Storyteller X auf Kea von Garnier – Poetische Zeiten

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