Honorare für KindleUnlimited-Ausleihen: Amazon kündigt KENPC 2.0 an

Amazon stellt die Berechnung der Seiten-Honorare für KindleUnlimited um. Ab sofort wendet das Unternehmen den Algorithmus KENPC 2.0 an. Darin enthalten sind zum einen laut Amazon “einige Verbesserungen an der Standardisierung der Schriftart, der Zeilenhöhe und des Abstands”. Dies wirke sich “auf die KENPC-Seitenanzahlen einiger Titel aus, jedoch nicht auf alle”. Im Durchschnitt rechnet man mit Veränderungen um etwa fünf Prozent.

Zweite Neuerung ist eine maximale Seitenzahl pro Buch: Pro Titel und Kunde werden nun nur noch höchstens 3000 Seiten gezählt.

Die Umstellung gilt ab sofort. Auch wenn ein Leser ein eBook bereits ausgeliehen hat und noch liest, unterliegen alle neu gelesenen Seiten der KENPC-Version 2.0.

Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

5 Kommentare

  1. Amazon … ich kann es nicht mehr lesen! Erst 0,0053 Cent, jetzt bei 0,0038 bzw. war ja im letzten Monat, und es wird immer weniger werden. Self-Publisher denken, es seien Extraeinnahmen – stimmt aber nicht!!! Die Leser nutzen nur das günstige Angebot der FLATRATE und normale Verkäufe fallen somit immer weiter nach unten. Super!!! Erst die Buchläden kaputt machen und jetzt das. Applaus!

  2. Sehr gute Entscheidung. Meine Storys mit 0815-Formatierung über ein kostenloses Tool haben nun 1/3 bis sogar 1/2 an Länge eingebüßt! Warum ich das toll finde? Weil meine Romane, die kostenpflichtig umgewandelt wurden, damit sie ordentlich aussehen, keine KENPC-Seiten lassen mussten. Es ist auch nicht nachvollziehbar, weshalb gut formatierte Bücher abgestraft wurden, bieten doch gerade sie einen Mehrwert für den Leser.
    Da werden sich jetzt wohl einige Doppelte-Zeilenabstand-Autoren ärgern …

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