KindleUnlimited-Quoten für November: Amazon zahlt in Deutschland 0,4255 Cent pro Seite

Die neuen KDP-Abrechnungen sind da. Viele haben sie diesmal mit besonderer Spannung erwartet, weil Amazon erstmals die bei KindleUnlimited gezahlten Beträge länderabhängig gestalten wollte. Wo KU besonders wenig kostet (etwa in Indien) würden Autoren damit weniger erhalten als etwa in den USA. Wie sieht es denn nun auf den einzelnen Märkten aus?

Das wohl Wichtigste vorab: Für Amazon.de gibt es pro gelesener Seite im November 0,4255 Cent. Im Vormonat hatte es weltweit noch 0,4479 Cent gegeben.

  • Deutschland: 0,4255 Cent (€)
  • Großbritannien: 0,3269 Pence = 0,451 Cent (€)
  • Frankreich:  0,4581 Cent (€)
  • Spanien: 0,4581 Cent (€)
  • Italien: 0,4581 Cent (€)
  • Niederlande: noch keine Zahlen
  • USA: 0,492 Cent (US) = 0,451 Cent (€)
  • Indien: noch keine Zahlen
  • Brasilien: 0,012689 BRL = 0,31 Cent (€)
  • Mexiko: noch keine Zahlen
  • Japan: noch keine Zahlen
  • Australien: noch keine Zahlen

Es fällt auf, dass in Europa Deutschland wohl die niedrigste Quote hat. Am lukrativsten ist KU in Spanien und Italien. Für einige Länder fehlen mir noch Zahlen. Wenn Sie dort KU-Umsätze hatten: immer her damit!

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Von Matthias Matting

Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

7 Kommentare

  1. Von 1,60€ im September auf 0,4€ innerhalb von knapp einem Jahr. Was ein Verfall und traurig für die Autoren, welche nach und nach nichts mehr an Honoraren bekommen. Ich hoffe es ändert sich allmählich was, sonst kann man sich das veröffentlichen gänzlich sparen.

    Beste Grüße

  2. Geht ja immer weiter runter … Hätte eher gedacht, dass bei der neuen Berechnungsart wieder ein bisschen mehr bei rumkommt. Aber es scheint so, als sei hierzulande die Leserschaft besonders fleißig für ihre Beiträge zugange – oder auch die eBook-Industrie besonders gut dabei …

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