Kindle-All-Star-Boni für Februar: So viele Bücher mussten Sie verkaufen und verleihen

AllStarBoni_Februar

Kurz nach der Monatsmitte wird es für KDP-Autoren immer spannend: Zunächst erscheinen (oder verschwinden) kleine Sterne unter ihren Büchern, danach verschickt Amazon E-Mails mit der Überschrift “Herzlichen Glückwunsch, Sie erhalten einen KDP Select All-Star-Bonus …“. Darin findet sich Ihr Name und die Höhe des All-Star-Bonus. Haben Sie die Latte knapp gerissen – oder sind Sie erstmals auf eine neue Höhe gesprungen? Das verrät nur der Vergleich.

Wie schon im Januar haben sich über 30 Autorinnen und Autoren an meiner Umfrage beteiligt. Vielen Dank allen! Das Bild ist damit durchaus repräsentativ, immerhin sind mehr als ein Fünftel aller (insgesamt 150) Bonus-Empfänger damit erfasst. Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich ein relativ ähnliches Bild.

Starten wir mit den Buch-Boni: Die 100 meistverkauften Titel in KDP Select erhalten 250, 500 oder 750 Euro. Im Februar lag der Einstieg wie im Januar bei etwa 1800 Exemplaren. Ab etwas über 3000 Verkäufen plus Leihen gab es (wie im Januar) 500 Euro. Die Grenze zu den 750 Euro hat sich etwas nach oben verschoben: Sie lag diesmal bei etwa 7800 Verkäufen plus Leihen, also rund 1000 Exemplare höher als im Vormonat.

Bei den Autoren-Boni (siehe Grafik) ist im Februar der Einstieg leichter geworden: Amazon musste für Ihren Autorennamen rund 1200 Leih- und Verkaufsexemplare zählen, um Ihnen 500 Euro extra zu zahlen. Ab knapp über 2000 Verkäufen gab es dann 1500 Euro, die 2500-Grenze lag irgendwo bei 4000 bis 5000 (hier hatte ich zu wenig Angaben, aber es ist deutlich mehr als im Januar). Mit rund 6000 Exemplaren waren 3500 Euro Bonus fällig. Erhielt man im Januar noch mit 8500 Verkäufen plus Leihen 5000 Euro, mussten es im Februar für denselben Betrag schon 9600 Exemplare sein. Für die Top 10 mit 7500 Euro Bonus schließlich lag die Latte bei rund 11000 Stück.

Ihre Zahlen passen nicht zu diesen Boni? Dann prüfen Sie am besten zunächst, ob Ihre Bücher auch demselben Pseudonym zugeordnet sind. Amazon vergibt die Boni pro Pseudonym, und zwar an Titel, die in Authorcentral eingetragen sind. Gezählt werden dabei nur Leihen und Verkäufe von Select-Titeln.

Matthias Matting
  • Matthias Matting
  • Matthias Matting, geboren 1966, ist Physiker und Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Self-Publishing-Autoren. Er hat über 50 Bücher im Self-Publishing veröffentlicht und ist Autor des offiziellen Amazon-Bestsellers 2011. Für sein Buch “Reise nach Fukushima” erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis “derneuebuchpreis.de” in der Kategorie Sachbuch. Matting war als Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe tätig. Er arbeitet außerdem als Kolumnist für das Nachrichtenmagazin FOCUS und als Autor für SPACE, Federwelt und Telepolis. Schließlich gibt er auch Online-Kurse sowie Seminare an der Akademie der Bayerischen Presse.

2 Comments

  • Muss mein Pseudonym denn in dem Authorcentral Konto eingetragen sein, das zu der E-Mailadresse meines KDP Kontos gehört? Aufgrund sehr vieler Pseudonyme musste ich nämlich mehrere Amazon Konten (als Käufer) einrichten, um mehrere Author Centrals zu haben (dieses Vorgehen ist laut Amazon so bei mehr als 3 Pseudonymen).

    • Nein, muss es nicht. Hauptsache, es IST eingetragen.

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