Warum eine exklusive Bindung an Amazon via KDP Select gut für den Autor ist – und warum nicht

Gut die Hälfte der E-Books in den Amazon-Top-100 kommen von unabhängigen Autoren. Das ist ein echter Erfolg für Selfpublisher. Was auf den ersten Blick nicht so deutlich ist: viele der Top-100-Titel (Stand heute) kann man nur bei Amazon kaufen!

Kindle-Unlimited-Quoten für April 2020: neuer Fonds-Rekord, aber …

Bonus time

Das erste, was ich bei der Bekanntgabe der neuen KU-Quoten zur Monatsmitte immer sehe, ist die E-Mail, in der Amazon die Höhe des weltweiten Fonds mitteilt. Er gibt meist schon einen direkten Ausblick darauf, was mich im Report im KDP-Konto erwartet. Diesmal liegt er bei 27,9 Millionen Euro, neuer Rekord seit Einführung von KindleUlimited, obwohl der April einen Tag weniger als der März mit seinen 26,6 Millionen Euro hatte. Die Quote ging also bestimmt nach unten, aber wie weit?

Amazon bereitet Gratis-E-Book-Flatrate “Prime Reading” für Deutschland vor

In den USA ist sie schon länger am Start: »Prime Reading«, die E-Book-Flatrate für Nutzer des Amazon-Prime-Dienstes, der u.a. kostenlose Lieferung, aber auch zahlreiche weitere Dienste wie Musikstreaming und Film-Downloads verspricht. Nun soll der Service offenbar auch auf Deutschland ausgedehnt werden.

Einsteiger-Tipp: Wie Sie eine Rabattaktion bei Amazon KDP einstellen

SERVICE WITH A SMILE

Die Rabattaktion ist ein beliebtes Marketing-Werkzeug für das eigene eBook. Doch wie bekommt man den neuen Preis als KDP-Nutzer auf die Amazon-Seite? Das Vorgehen scheint simpel – doch trotzdem scheitern Einsteiger gern mal an Details.

So tragen Sie einen neuen Preis bei KDP ein:
Loggen Sie sich bei kdp.amazon.de ein.
Öffnen Sie das eBook, dessen Preis Sie ändern wollen.
Springen Sie zu Schritt 2: “Rechte und Preise”

AllStar-Boni für KindleUnlimited: Welche Verkaufszahlen Ihnen im Juni welchen Bonus gebracht haben

Im Juni wurde KindleUnlimited gleich von mehreren Tatsachen beeinflusst. Zunächst hat nach dem Start Ende April Tolino Media erfolgreich den ein oder anderen Top-Autor bewogen, zumindest ältere Titel über die eigene Plattform zu veröffentlichen. Zum anderen hat Amazon Mitte Juni bekanntgegeben, die Regeln für die Bezahlung der Leihtitel zu ändern. Beide Faktoren haben nun offenbar dazu geführt, dass zwar der Einstieg in die Boni im Vergleich zu Mai erneut etwas schwerer geworden ist – andererseits war es im Juni einfacher, in die oberen Bonus-Kategorien zu kommen.

Doch starten wir mit den Buch-Boni. Hier lag der Einstieg diesmal bei ca. 2050 Exemplaren. Ab 3300 verkauften und verliehenen Einheiten gab es 500 Euro (Mai: 3400), für 750 Euro musste man schon deutlich über 9000 Stück absetzen (Mai: 11.000).

KindleUnlimited-AllStars im Januar 2015: Mit welchen Verkaufszahlen Sie welchen Bonus erhalten

Amazon legt jeden Monat neu fest, welches Honorar Autorinnen und Autoren erhalten, die an KDP Select teilnehmen. Dabei erfolgen Ausschüttungen einerseits – und an alle – aus einem Fonds, der im Januar pro Ausleihe 1,22 Euro gebracht hat. Die 150 meistverkaufenden Select-Nutzer (nicht 100, wie in der E-Mail von Amazon angekündigt) erhalten zudem spezielle Boni, die “All-Star-Boni”, die mit einem hübschen Logo an jedem Buch und einer Sonderzahlung zwischen 500 und 7500 Euro verknüpft sind. Die genaue Höhe dieses Betrages errechnet sich aus der Rangfolge der Autoren, wozu Amazon Leihen und Verkäufe aller Select-Titel eines Pseudonyms addiert. Dann erhalten die ersten 10 je 7500 Euro, Platz 11 bis 20 je 5000 Euro und so weiter, bis Platz 150. Zusätzlich gibt es noch Boni für die 100 meistverkauften Titel in Select, die Buch-Boni.

KindleUnlimited-Auszahlungen im Januar: 1,22 Euro pro Ausleihe

Die neuen KDP-Abrechnungen sind da. Natürlich sind die von Monat zu Monat wechselnden Quoten für Ausleihen via KindleUnlimited und Kindle Owners Lending Library am spannensten. Nachdem für Dezember aus einem Fonds von 5,87 Millionen Euro pro Leihe 1,21 Euro gezahlt wurden, ist der Betrag im Januar minimal auf 1,22 Euro gestiegen.

Der Gesamt-Fonds lag diesmal bei beeindruckenden 7,12 Millionen Euro (Dezember: 5,87 Millionen), zu den auf dem Papier vorgesehenen 2,28 Millionen Euro kamen also 4,84 Millionen hinzu, also noch einmal etwa das Doppelte. Weltweit muss es im Januar also 5,84 Millionen Ausleihen gegeben haben.