Was habe ich verkauft? Sieben Statistik-Tools für Selfpublisher im Vergleich

Als unabhängige Autorin den Überblick über die Einnahmen für die eigenen Werke zu behalten, ist gar nicht so einfach – selbst, wenn man exklusiv bei Amazon veröffentlicht. Denn es gibt nicht nur Honorar für verkaufte E-Books, sondern auch für Taschenbücher und für gelesene Seiten. Und letzteres sogar noch mit einer Quote, die Amazon immer erst Wochen später verrät. Kommen dann noch weitere Shops hinzu, ist Excel-Talent gefragt. Oder Sie bedienen sich eines Tools, das die Einnahmen für Sie erfasst.

E-Book-Markt: Wie sich das Selfpublishing weltweit entwickelt

Der etwa alle sechs Monate erscheinende Authorearnings-Report hat sich diesmal den englischsprachigen E-Book-Markt vorgenommen – und den Anteil von Amazon, Apple, Kobo und Barnes & Noble daran. Diese neue Perspektive ist interessant, weil sie zwei Dinge aufzeigt: die Dominanz von Amazon ist weit davon entfernt, weltumspannend zu sein, und der Anteil von Selfpublishern unterscheidet sich weltweit signifikant.

Bitkom: “Nutzung von E-Books kommt in Deutschland nicht von der Stelle”

Zur Frankfurter Buchmesse untersucht der Branchenverband Bitkom inzwischen traditionell das elektronische Lesen mit Hilfe einer repräsentativen Umfrage. Das Fazit scheint den Statistiken von Börsenverein / GfK Recht zu geben: “Im Vergleich zu den beiden Vorjahren ist der Anteil der E-Book-Leser an der Gesamtbevölkerung … nahezu konstant geblieben”.

Autorentipp: Mehr Übersicht im KDP-Konto mit BookReport

Ein hübsches neues Autoren-Werkzeug kommt aus den USA zu uns: “Book Report” zeigt, wie das KDP-Dashboard aussehen könnte, wenn Amazon sich richtig Mühe geben würde. Es ist beeindruckend, was sich aus den Zahlen herausholen lässt, die Amazon zur Verfügung stellt.

So benutzen Sie BookReport:

Öffnen Sie die Seite http://www.getbookreport.com.
Klicken Sie auf “Get Book Report now”.
Ziehen Sie den blauen Button “Book Report” mit der Maus in die Lesezeichen-Leiste Ihres Webbrowsers. Alle gängigen Browser (Firefox, Chrome, Safari…) werden unterstützt.

Neues Autoren-Tool: Wer bekommt den KindleUnlimited-AllStar-Bonus?

Wie groß sind Ihre Chancen, in diesem Monat den AllStar-Bonus zu erhalten? Dazu müssen Sie derzeit zu den 150 deutschen Autoren gehören, die die meisten KDP-Select-eBooks verkaufen und verleihen. Nun können Sie natürlich jederzeit nachzählen, wieviel Sie bisher verkauft und verliehen haben. Aber das sagt natürlich noch lange nichts darüber, wo Sie in den Top 150 stehen.

Bei dieser Frage hilft ab sofort ein neues Tool der Selfpublisherbibel: Die Amazon-KDP-Autoren-Charts. Hier können Sie tagsesaktuell ablesen, wieviele eBooks die einzelnen Autoren bei Amazon heute, in der laufenden Woche, im aktuellen Monat beziehungsweise in den Monaten davor verkauft und verliehen haben – und wo Sie in dieser Liste stehen.

eBook-Verkaufsdaten aus den USA: 40 Prozent der Autorenumsätze bei Amazon gehen an Indies

Ein Drittel aller eBook-Verkäufe auf Amazon.com geht auf das Konto von Selfpublishern – das entspricht jedem fünften von Käufern ausgegebenen Dollar. Damit können Indie-Autoren 40 Prozent aller Autorenumsätze bei Amazon.com auf sich vereinen. Das geht aus dem neuen “Author Earnings”-Report von Hugh Howey & Co. hervor, der gestern veröffentlicht wurde.

Die Studie, die auf täglich erfassten Rankings basiert, legt damit zum fünften Mal spannende Zahlen zum US-Markt vor. Sie setzt dabei stets auf möglichst konservative Grundannahmen. Bei den Umsätzen dominieren mit 51 Prozent demnach immer noch die “Big 5” der US-Verlage. Dass der Honoraranteil der Indie-Autoren so hoch ist, liegt natürlich an den höheren Honorarsätzen von KDP. Dabei gingen die Studienautoren von einer Leihrate von 1:1 aus, die in Deutschland eher niedriger liegt.

eReader-News: eBook-Nutzer lesen am liebsten auf Smartphones

iPhone oder Android-Handy gehören zu den beliebtesten Lesegeräten für eBooks. Nach einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands Bitkom lesen sechs von zehn eBook-Nutzern auf ihrem Handy. Bei den Befragten unter 30 liest jeder Fünfte sogar täglich auf dem Telefon-Display – dass die Smartphones in der Bildschirmgröße inzwischen kaum noch hinter klassischen eReadern liegen, wird sicher dazu beigetragen haben.

Die vom Buch bekannten Geschlechter-Unterschiede diagnostizierte die Umfrage ebenfalls: 9 Prozent der Männer nutzen das Smartphone täglich für Lektüre, aber 16 Prozent der Frauen. Nur ein Viertel der eBook-Nutzer setzt hingegen auf den klassischen eReader, der damit noch hinter dem Tablet (29 Prozent) landet. Viele Anwender setzen dabei aber auf eine Multigeräte-Strategie: Immerhin 17 Prozenz der Nutzer synchronisieren ihre Inhalte zwischen verschiedenen Geräten, nutzen also eine der von Amazon oder Tolino angebotenen Cloud-Optionen.

Self Publishing in den USA: Indie-Autoren dominieren die Charts

In den englischsprachigen Online-Medien macht gerade eine statistische Auswertung der eBook-Charts die Runde, die unter authorearnings.com abrufbar ist. Ein (unbenannter) Programmierer hat für die offenbar von Bestseller-Autor Hugh Howey verantwortete Site maschinell Daten der amerikanischen eBook-Händler ausgewertet – ähnlich wie ich das letztens mit den Daten der deutschen Amazon-Top-1000 übernommen habe (siehe eBooks in Deutschland… Self Publishing in den USA: Indie-Autoren dominieren die Charts weiterlesen